Stimmt es, dass ich das Diabetisrisiko verringere, wenn ich mich ballaststoffreich ernähre?
Ernährungsforscher aus Potsdam haben festgestellt, dass Ballaststoffe aus Müsli, Brot und Co. das Risiko für Typ-2-Diabetes senken können.
Matthias Schulze und seine Kollegen vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke haben herausgefunden, dass sich durch ballaststoffreiche Ernährung das Risiko für Typ-2-Diabetes um mehr als ein Viertel senken lässt (Archives of Internal Medicine 2007, 167: 956-965).
Um auf die förderlichen 17 Gramm Ballaststoffe zu kommen, reichen beispielsweise 200 Gramm Roggenbrot und eine Portion Vollkornmüsli am Tag.

Bestes Mittel zur Vorbeugung, aber auch zur Behandlung soll noch immer Chrom sein. Jedoch sind die meisten Präparate nicht Bioverfügbar. 100% für den Körper verwertbar ist das "GTF-Chrom". Muss man evtl. übers Internet bestellen, da die meisten Apotheken meist Bioverfügbare Präparate nicht führen. Chrom verbessert signifikant den Glukose-Toleranzfaktor. Außerdem schüttet der Körper mit Hilfe von Chrom mehr DHEA aus, das Hormon "der ewigen Jugend". Ballststoffreich essen ist immer gut.
Ja, das stimmt. Dafür sind verschiedene Gründe verantwortlich.
Zum einen nimmt man bei einer ballaststoffreichen Ernährung weniger Energie zu sich, da die Ballaststoffe vom Körper nicht mit verdaut und verwertet werden. Trotz der geringeren Energiezufuhr hat man in der Regel das gleiche Sättigungsgefühl. Dies kann auch zur Gewichtsabnahme führen, was sich wiederum auch günstig auf eine vorhanden Diabetes oder auch vorbeugend auswirkt.
Zum anderen verhindern die Ballaststoffe durch eine insgesamt längere Verdauung der Speisen eine schnellen Blutzuckeranstieg und somit auch eine erhöhte Insulinausschüttung.