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Bettler - vorbeigehen oder handeln?

Frage von unstoppable unstoppable

Tägliches Szenario: Ich fahre mit den Öffentlichen nach Hause und begegne 1-2 Bettlern am Tag. Was tut ihr in so einer Situation? Geld geben oder vorbeigehen?

Meine zweite Frage, sollte eine Jugendliche (15-16 Jahre alt) Bettlern Geld geben? Die Frage stellt sich für mich, weil ich (bzw. alle Jugendlichen, die zur Schule gehen) kein eigenes Geld verdiene.

Ich bin jedes Mal hin- und hergerissen. Wie handelt ihr?

Danke im Voraus! LG

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Antworten (16)

  • 4
    Antwort von akamee akamee

    Ich begegne zwar nur selten Bettlern, doch ich hab' immer ein bisschen Kleingeld für sie übrig.

  • 3
    Antwort von Naddldeluxe Naddldeluxe

    Heutzutage ist das Problem den "wahren" Bettler auch zu finden. Es gibt einige die überhaupt nicht arm sind aber an der Straße sitzen und betteln weil sich dort Geld verdienen lässt...

    Ansonsten bin ich der Meinung wer selbst was abgegeben kann und sei es auch nur ein paar Cents sollte dies tun. Wir sollten generell mehr auf unsere Mitmenschen achten und ihnen helfen. Nur herrscht soviel Lug und Betrug das man immer mit einem schlechten Gefühl hilft. Ich gebe auch lieber anstatt Geld etwas zu essen oder einen Kaffee. Viele "Bettler" kaufen sich nämlich am nächsten Kiosk ein Bierchen... Oder gerade wenn sie mit Tieren betteln eine Dose Hundefutter...

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Da hast du vollkommen Recht! Deswegen habe ich auch "Angst", einem "normalen" Menschen einfach so Geld zu geben... Dankeschön, dass du deine Meinung mit mir bzw. uns teilst!

  • 1
    Antwort von zippo1970 zippo1970

    Hallo!

    Tja, eine oft gestellte Frage. Es gibt viele Meinungen dazu, und ich denke man muss auch bei Bettlern unterscheiden. Es gibt darunter Obdachlose, Behinderte, verarmte Rentner, die örtliche Trinker Szene, und auch Bettler Banden.

    Diesen Bettler Banden, die oft aus dem osteuropäischen Raum stammen, würde ich kein Geld geben. Diese Menschen werden oft aus ihrer Heimat geholt, und unter menschenunwürdigen Bedingungen, bei uns zum Betteln geschickt. Wenn man diesen Leuten Geld gibt, unterstützt man eigentlich, damit ihr Elend, und irgendwelche Hintermänner machen sich die Taschen voll.

    Es ist natürlich auch immer schwer, den "guten", von dem "schlechten" zu unterscheiden. Letztendlich könnte man das nur mit einem Gespräch klären. Vor dem du aber , verständlicherweise, zurück schreckst.

    Aber grundsätzlich, würde ich sagen,niemand der bettelt, tut das gerne. Es ist für jeden eine riesige Überwindung. Wenn jemand das tut, hat er schwerwiegende Gründe dafür.

    Jeder Mensch hat Bedürfnisse, und braucht Geld um diese zu befriedigen. Wenn jemand bettelt, sieht er für sich in seiner Lebenssituation, keine andere Möglichkeit, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn du ihm Geld gibst, hilfst du ihm seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Die Frage ist natürlich, ob du es dir als Schüler, ohne eigenes Einkommen, überhaupt leisten kannst, anderer Leute Leben zu unterhalten. Du bist dazu nicht verpflichtet, und keiner kann das erwarten. Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du kein Geld gibst. Es ist deine Entscheidung, die du vor niemandem rechtfertigen musst.

    Ich arbeite ehrenamtlich mit Obdachlosen, und erkenne mittlerweile meist, zu welcher Sorte, ein Bettler gehört. Ich verteile meist eine Liste mit Adressen, von örtlichen Hilfsangeboten, und dazu gibts 50 Cent, und bei Bedarf lass ich auch ne Zigarette springen.

    Aber das ist meine Art, mit diesen Menschen umzugehen. Du musst deine eigene Art finden.

    Mein Tipp: Es spricht in deinem Fall, nichts dagegen, ohne Gewissensbisse, kein Geld zu geben. Wenn du angesprochen wirst, sagst du einfach freundlich: Tut mit leid, ich habe kein/nur wenig Geld.

    Wenn du aber trotzdem etwas für Bedürftige tun willst: Es gibt in vielen Städten Obdachlosen Magazine/Zeitungen, die von Bedürftigen, auf der Straße, verkauft werden. Kauf die doch regelmäßig. Kostet so 2 Euro, einmal im Monat. Kannst du dir als Schüler bestimmt leisten, und du tust was gutes. Und es ist oft, eine sehr interessante Lektüre.

    Ich hoffe ich konnte dir ein paar Anregungen geben!

    LG :-)

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Wow, eine sehr ausführliche Antwort! :-) Danke, dass du dein Wissen mit uns teilst!

    Ich finde es klasse, dass du ehrenamtlich arbeitest! Du lernst sicher viel fürs Leben dazu... Haben denn manche Bettler nicht Hemmungen, ihre Geschichte zu erzählen? Ist es ihnen peinlich? Ich würde sehr gerne Bedürftigen helfen, doch ich habe etwas Angst, wenn sie z.B. alkoholisiert sind und mich danach angreifen oder so, falls du verstehst was ich meine...

    LG :-)

    Kommentar von zippo1970 zippo1970zippo1970

    Haben denn manche Bettler nicht Hemmungen, ihre Geschichte zu erzählen? Ist es ihnen peinlich?>

    Die meisten erzählen sehr gerne über ihr Leben. Sie freuen sich, wenn jemand ehrliches Interesse an ihnen, und ihrem Schicksal zeigt. Diese Menschen haben selten jemanden, der ihnen zuhört, und mit dem sie ein ernsthaftes Gespräch führen können. Meist treten ihnen die Leute ja mit Ignoranz, oder sogar Ablehnung gegenüber.

    Seltener ist es, dass Bettler oder Obdachlose nicht darüber sprechen möchten. Das sagen sie dann auch, oder man merkt es dann natürlich. Das muss man respektieren, und darf sie dann auch nicht bedrängen. Manchmal dauert es auch etwas, bis man ihr Vertrauen gewonnen hat.

    Natürlich gibt es auch einige, die in einem solchen Gespräch, eine erfundene Biografie zum besten geben. Eine Legende, die sie sich für solche Fälle zu Recht gelegt haben. Das kann viele Gründe haben. Manchmal schämt man sich für die Wahrheit, oder hat sie verdrängt. Manchmal dient eine solche Legende auch einfach nur dafür, die Hilfsbereitschaft, von anderen Menschen zu fördern. Es ist schwer eine solche Legende zu erkennen. Manchmal kann selbst der Erzählende, Realität und Fantasie, nicht mehr auseinander halten. Man muss das akzeptieren, und darf es ihnen nicht übel nehmen.

    Ich würde sehr gerne Bedürftigen helfen, doch ich habe etwas Angst, wenn sie z.B. alkoholisiert sind und mich danach angreifen oder so, falls du verstehst was ich meine...>

    Ich verstehe sehr gut was du meinst. Diese Ängste haben viele, die noch nie mit diesen Menschen, persönlichen Kontakt hatten. Ein Alkohol Problem haben viele in dieser Szene. Ich kann das nachvollziehen. Das Leben auf der Straße ist verdammt hart, und für viele nur schwer nüchtern zu ertragen. Und manche werden durch den Alkohol aggressiv. Das lässt sich auch nicht schön reden.

    Aber körperliche Angriffe auf "Helfer", sind sehr selten, und absolute Einzelfälle. Ich habe so etwas in 10 Jahren nicht erlebt. Klar hört man mal ein, "Hau ab", "Lass mich in Ruhe", oder ein "Verpiss dich". Das darf man dann aber nicht persönlich nehmen, und wenn man sich dann zurück zieht passiert auch nichts weiter. Einen Tag später, kann eine solche Person schon wieder viel freundlicher reagieren.

    Wenn du solchen Menschen helfen möchtest, finde ich das toll. Die Frage die du dir stellen musst, ist: "Wie"?

    Natürlich kannst du einzelnen Bettlern/Obdachlosen ein wenig Geld geben, oder was zu Essen kaufen. Das wird ihnen für einen Moment ihre Situation erleichtern. Aber es verändert ihre Situation nicht. Am nächsten Tag, müssen sie wieder betteln.

    In dem Obdachlosencafé, in dem ich mich engagiere, versuchen wir auch das Leben dieser Menschen zu erleichtern. Bei uns können sie essen, duschen, Wäsche waschen, und sich ausruhen.

    Aber letztendlich bieten wir das alles nur an, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ihnen Wege in ein anderes Leben aufzuzeigen, sie zu motivieren ihre Situation aktiv zu verändern. Denn das einzige was diesen Menschen wirklich hilft, ist sie von der Straße zu holen, und ihnen zu helfen, sich wieder in unsere Gesellschaft zu integrieren.

    Vielleicht gibt es ja bei dir auch soziale Einrichtungen, bei denen du dich ehrenamtlich engagieren kannst? Das würde Bedürftigen mehr helfen, als ab und zu ein Euro. Auch für dich persönlich, kann eine solche Freizeitbeschäftigung, eine unschätzbare Erfahrung sein. Man gibt viel, aber man bekommt auch sehr viel zurück.

    Informiere dich doch einfach mal, und überleg es dir, wie du am besten helfen kannst.

    LG :-)

  • 1
    Antwort von thelastlion thelastlion

    Hallo erstmal,

    Falls du mal einem Bettler etwas geben willst, gib ihm etwas zu essen, kein Geld! Viele geben das nur für Alcohol aus. (aus verzweiflung)

    Jetzt zu der zweiten Frage: Alter spielt keine Rolle, hat man Mitleid, denke ich ist es schon in Ordnung dem Bettler ein Brötchen zu geben. Aber wie schon gesagt, kein Geld!

    Ich selbst habe noch keinem Bettler etwas gegeben da ich Bettlern nicht so oft über den Weg laufe. Abe wenn ich jetzt so einem armen Bettler sehe, der sogar noch ein tier beisich hat, würde ich vielleicht etwas Trockenfutter für das Tier und ein paar Brötchen für den Bettler kaufen.

    l.g. Thelastlion

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Nur ich habe auch manchmal "Angst", Bettler zu fragen oder was zu kaufen!! Ich weiß nicht...

    Danke für deinen Rat! LG

  • 1
    Antwort von DeltaGirl DeltaGirl

    Hallo. Kommt darauf an. Wen sie etwas vorführen. Geld geben. Wenn sie alte Kleider haben und betteln, kannst du ihnen schon was geben aber ich würde aufpassen es gibt Leute die Geld haben aber betteln um was dazu zu verdienen. Ich würde manchmal den Bettlern eher ein Brot oder Kleider kaufen und nicht das Geld geben weil manche kaufen sich damit gleich Zigaretten oder Alkohol und das ist herausgeschmissenes Geld. Das mit der Jugentliche musst du selbst entscheiden. Ich wollte dich nur warnen das manche Leute täuschen. Aber es gibt natürlich richtige Obdachlose...Das musst du selbst heraus finden. Wahre Geschichte: Einer bettlete immer und bekam was bis raus kam das er eigenthlich Milionär ist.

  • 1
    Antwort von Maiensee Maiensee

    Bei uns gibts kaum welche. Aber wenn, dann würde ich mal darauf achten, ob sie betrunken sind. Solche finanzieren sich mit dem Erbettelten meist nur die nächste Flasche Alk.

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Genau deiner Meinung! Deswegen bin ich hin- und hergerissen...

  • 1
    Antwort von keks05 keks05

    also ich geh generell vorbei,hab mich das auch schon gefragt.naja,wenn man ihnen geld gibt könnten sie sich statt was anständigen auch alkohol oder so kaufen.du kannst ihnen ja eine leberkassemmel vom metzger oder sowas geben,dann kannst du dir sicher sein,dass sie das geld nicht missbrauchen:)

  • 1
    Antwort von vollimleben vollimleben

    Nein, wenn es immer die gleichen sind, einmal was geben und fertig!Frag doch mal:Kann ich ihnen ein Brötchen kaufen?Die Antwort die du dann bekommst,sagt dir einiges.Entweder man kauft ein Brötchen oder man ist ein für allemal fertig mit denen!

    Kommentar von Inga1605 Inga1605Inga1605

    Nicht lange fragen, sondern handeln ... Es wird keiner ablehnen :-)

  • 1
    Antwort von IfYouSmell IfYouSmell

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke, wenn du als Schüler dein Taschengeld spendest, bist du ein guter Mann. Aber da du kein eigenes Geld verdienst bist du auf keinen Fall dazu verpflichtet.

  • 1
    Antwort von Steve0037 Steve0037

    da selbst in dieser branche der beschiss groß geschrieben wird ist es echt schwierig das zu beantworten. sind ja mittlerweile mafiöse zustände

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Genau deiner Meinung! Doch manche gehören vielleicht nicht dazu.. Sehr schwer, sie zu "identifizieren"!

  • 1
    Antwort von MrsFiesoDuck MrsFiesoDuck

    Um ehrlich zu sein, ich gebe ihnen meistens nichts. Was heißt meistens? Ich gebe denen nie etwas. Und ich bin 16 und auch Schülerin. Nur als Info (:

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Da sind wir ja in derselben Situation! ;) Aber trotzdem würd ich denen gern mal was geben... Aber, ich weiß nicht...

  • 1
    Antwort von thinking1 thinking1

    Gib den Bettlern nichts, hast ja eh so wenig. Die können doch zum Sozialamt oder zum Arbeitsamt. In Deutschland muss keiner betteln.

  • 0
    Antwort von Oreotier Oreotier

    In deutschland muss niemand hungern, wer zu faul ist zu arbeitsamt zu gehen und soziale hilfe wie arbeitslosengeld in anspruch zu nehmen hat pech gehabt.

    Kommentar von zippo1970 zippo1970zippo1970

    Hallo Oreotier!

    Du hast bei diesem Thema eine kleine Wissenslücke. Ist kein Wunder. So geht es wohl 90% der Bevölkerung. Sind wir mal ehrlich, wer befasst sich den wirklich mit den Befindlichkeiten, den Lebensumständen, und dem Alltag von Obdachlosen. Die meisten haben keine Ahnung davon, und andere, verfügen nur über gefährliches Halbwissen. Bis vor ein paar Jahren ging es mir genau so. Dann habe ich angefangen, ehrenamtlich in einer Wärmestube für Obdachlose zu arbeiten.

    Ich dachte auch immer, jeder Arme hat in diesem Land Anspruch auf Sozialhilfe, bzw. Arbeitslosengeld II. Ich musste leider feststellen, dass Theorie und Praxis in unserem Sozialsystem oftmals auseinander gehen.

    Um Arbeitslosengeld II zu bekommen, muss man jederzeit für die Arbeitsagentur/Jobcenter postalisch erreichbar sein. Ohne Wohnung keinen Briefkasten. Ohne Briefkasten, keine Sozialleistung.

    In vielen Städten bieten Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe, die Möglichkeit, das Obdachlose eine Postadresse bei ihnen einrichten können. Sie müssen dann halt jeden Tag persönlich nachfragen, ob sie Post haben. Eine gute Möglichkeit für Obdachlose, die sich fest in einer Stadt aufhalten, Arbeitslosengeld II zu beantragen.

    Viele Obdachlose halten sich aber nicht in einer Stadt auf, sondern ziehen durch ganz Deutschland, oder durch ein bestimmtes Gebiet, von Stadt zu Stadt. Diese Leute nennen sich selbst Berber. Im Amtsdeutsch hießen sie in Zeiten vor Hartz IV, Durchwanderer. Sie hatten früher die Möglichkeit, in jeder Stadt in der sie waren, den sogenannten Tagessatz, die Sozialhilfe für einen Tag, beim Sozialamt, relativ unbürokratisch ausgezahlt zu bekommen. Nach Einführung von Hartz IV, bietet kaum noch eine Kommune diese Möglichkeit an. So das dieser Personenkreis keine Möglichkeit hat, an Sozialleistungen zu kommen.

    Jetzt könnte man natürlich sagen, dann sollen sie doch in einer Stadt bleiben. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Im Sozialgesetzbuch gibt es denn Begriff "Hilfe zum bleiben", für Obdachlose. Ich nenne sie immer "Hilfe zum weggehen". Die Kommunen sind verpflichtet, jedem Obdachlosen, der das wünscht, eine Unterkunft zu Verfügung zu stellen. Aber die Kommunen, haben natürlich relativ wenig Interesse, dass sich Obdachlose bei ihnen ansiedeln. Die Pensionen, oder städtischen Unterkünfte,die sie anbieten, sind oftmals "menschenunwürdig", und ich kann gut verstehen, wenn jemand lieber unter einer Brücke, oder auf einer Parkbank schläft.

    Aber auch nicht jeder Obdachlose der die Möglichkeit hätte, Sozialleistungen zu beantragen, tut dies, bzw. gibt beim Versuch auf. Hartz IV zu beantragen ist ja schon ein komplizierter Vorgang. Es ist ein riesiger Antrag auszufüllen, Papiere und Unterlagen zu besorgen, Termine wahrzunehmen. Viele Obdachlose sind wegen schweren psychischen und sozialen Problemen einfach heillos überfordert, mit so einem Prozedere, und nicht einfach zu faul. Und die Sachbearbeiter und Fallmanager bei ARGE und Jobcenter sind auch überfordert, weil die Obdachlosen nun mal andere und schwierigere Probleme haben, als der normale Arbeitslose.

    Ich habe schon einige Obdachlose zu den Behörden begleitet, um Ansprüche auf Arbeitslosengeld II, oder Grundsicherung geltend zu machen. Manchmal hatte ich den Eindruck, es wird diesen Leuten extra schwer gemacht. Natürlich ein subjektiver Eindruck von mir.

    Von denen die Sozialleistungen bekommen, weis ich auch, dass das Geld nicht immer den ganzen Monat reicht. Das kann viele Gründe haben.

    Erstmal ist das Leben auf der Straße nun mal teurer als wenn man eine Wohnung hat. Die können sich halt nicht zu Hause einen billigen Kaffee kochen, sondern müssen ihn immer in einem Geschäft kaufen. Ebenso beim essen.

    Viele leiden unter einer Sucht Erkrankung, und geben dafür ihr Geld aus. Oftmals leben sie in einer Gemeinschaft mit mehreren Obdachlosen zusammen. Das Geld wird immer zusammen geworfen, und wen nur wenige einer Gemeinschaft, Sozialleistungen bekommen, reicht es halt auch nicht für alle, den ganzen Monat. Dann gibt es noch die, die einfach zu stolz sind, um vom Staat Geld zu nehmen.

    Dann sind sie gezwungen zu betteln.

    Es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht. Und zwischen schwarz und weis, gibt es auch noch ein paar andere Farbschattierungen.

    LG :-)

    Kommentar von unstoppable unstoppable

    Wow, wieder eine super Antwort von dir! Wahnsinn, was du alles weißt... Man sieht, dass dir deine Arbeit Spaß macht und du voll dahinter stehst, Leuten in Not zu helfen!

    LG :-)

  • 0
    Antwort von Rijke Rijke

    Würd ich jedem Bettler etwas geben würde ich bald neben ihm sitzen. Ich sehe das so: wenn du was hast, kannst du auch was geben.

    Aber ich bin der Meinung dass die meisten ein ganz anderes Leben führen könnten. Man muss sich nur helfen lassen. Wozu gibts sonst Hartz 4 ?

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    Antwort von tim1994 tim1994

    vorbeigehen sind in großstädten meist banden wo sich einer die hälfte einsteckt und der rest nur wenig abbekommt

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    Antwort von Yanik1208 Yanik1208

    Also ich finde Bettler haben es nicht verdient solange sie nichts dafür tun ich bekomm ja auch kein geld für bitte mir ist kalt !!!

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