Snuffi am 25.10.2007 um 18:34 Uhr
Jedes Jahr das Gleiche, Weihnachten in Sichtweite und im Briefkasten häufen sich die Bettelbriefe. Heute sogar ein Brief mit Etiketten und ein weiterer mit einem kleinen Regenschirm. Gestern kam ein Brief mit Postkarten und so geht das weiter. Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr darauf zu reagieren, weil mir das zu kommerziell ist. Wie geht Ihr mit diesen Bettelbriefen um, spendet Ihr auch fleißig?

Bettelbriefe fliegen in die Altpapiertonne. Ich spende trotzdem (und zwar nicht nur vor Weihnachten) aber nur da, wo ich den Eindruck habe, dass mein Geld auch dort ankommt wo es hinsoll. Örtliche Organisationen und Vereine ziehe ich dabei vor.

Briefkasten auf-Bettelbrief raus-grüne Tonne auf-Bettelbrief rein :-)
krauthexe am 25. Oktober 2007 20:17 Absolut richtig!DH

In meiner mittelbaren und unmittelbaren Umgebung gibt es genug Menschen, die meine Hilfe brauchen.
Ich freu mich aber immer über die Aufkleber vom SOS-Kinderdorf, da gibts dann eine kleine Spende.

Ich verstehe das auch nie, denn, wer betteln muss, hat doch eigentlich nichts zu verschenken. Also: Mülltonne auf und weg damit!

Ich habe einen Grundsatz: Wer bettelt, bekommt gar nichts.
Ich spende durchaus regelmäßig, aber bei Organisationen, die ich mir nach reiflicher Überlegung ausgesucht habe. Die schicken auch keine Bettelbriefe.
So würde die Mittelbeschaffung zusammenbrechen.

Gegen sowas helfen diese netten Aufkleberchen am Briefkasten "Werbung einwerfen verboten". Ansonsten ab in die Altpapiersammlung.
critter am 25. Oktober 2007 19:21 Nein, diese Aufkleberchen helfen da nicht. Denn die Bettelbriefe sind keine Wurfsendung, sondern richtige Post.
Ich persönlich spende nicht mehr. Du hast Recht, gerade in der Vorweihnachtszeit geht es immer richtig los. Letztendlich sollte es jeder für sich entscheiden.
Ich denke die sollten das Geld für die "Geschenke" lieber für die Bedürftigen ausgeben. Nein solchen Organisationen spende ich nichts.
Ja. Und für die Beschaffung dieses Geldes müssen Mittel eingesetzt werden.

Die Briefe schmeisse ich weg und die Postkarten und Aufkleber benutze ich.

Ich spende seit Jahren ( etwa 30 ) unentgeldlich 4x bis 5x Blut im Jahr.Und das aus Überzeugung.Auf Spenden-und Bettelbriefe reagieren wir grundsätzlich nicht.Dafür haben wir die blaue Tonne.

Ich hab so nette Aufkleber: WERBUNG IST MüLL - ZURèCK AN ABSENDER
Die pappe ich drauf - und ab die Post
Im Lauf der Jahre ist es tatsächlich weniger geworden :-)
nütz nur nichts, wenn die bettelbriefe deine adresse vorn drauf haben, dann zählen die als an dich adressierter brief und kommen in den briefkasten. überlegt doch alle mal lieber, wo die eure adressen her haben! keine preisausschreiben, keine internet-gewinnspiele mitmachen und schon gibts auch weniger unerwünschte werbung. und immer der nutzung eurer adresse zu werbezwecken vorsorglich widersprechen, wenn ihr sie doch irgendwo angegen wollt/müsst.ach ja - lasst euch auf die robinson-liste setzten, hilft auch.
Diese Werbung sollte man sich sparen und es gleich an die Bedürftigen geben. Die meisten fühlen sich genervt, die Briefe wandern bei mir in die Papiertonne. Spenden tue ich, aber wenn mir danach ist, und nicht, wenn ich aufgefordert werde.

Ich spende wann und wo ich will und lass mich durch die Bettelbriefe davon nicht abbringen.
Die Aufkleber verwende ich selbst, wenn sie nicht zu hässlich sind, und die üblichen Postkarten werde ich bei Besuchen im Altersheim immer mit Kusshand los.
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Dass Hilfswerke müssen Sammelbriefe versenden, um ihre Arbeit zu finanzieren.
Allein zur Aufdatierung der eigenen Adressen müssen 4 Versände pro Jahr erfolgen.
Mindestens 1 Versand muss auch an neue Adressen gerichtet sein, damit die Adressverluste ausgeglichen werden können.
Spende mehrmals im Jahr zwei zertifizierten Hilfswerken, die du gut kennst, und refüsiere die übrigen Sammelbriefe.
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Ich finde diese Briefe auch eher kontraproduktiv. Tatsächlich möchte ich gar nicht wissen, wieviel Anteil am Etat der jeweiligen Organisation diese Bettelbriefe haben!
Ich spende auch, gerne sogar:
an Organisationen wie Misereor und Brot für die Welt
an örtliche Organisationen, bei denen ich sehe, was mit dem Geld passiert
Es gibt Untersuchungen darüber, welche Bettelbriefe am besten um Spenden werben: das sind die, denen noch ein kleines Geschenk beiliegt. So etwas wie Strohsterne oder kleine Glücksanhänger rangieren dabei vor Postkarten. Der angebliche Sammelgrund ist ziemlich nachrangig. Das sollte wohl zu denken geben.
Bei den zertifizierten Hilfswerken wird der Sammelaufwand kontrolliert.