Frage von Yozgatli666, 16

Betrugsfall mit was muss man rechnen?

Hallo ich habe eine frage.

Person A hat mit dokumenten der person B zwei handyfinanzierungen gemacht bei einem Mobilfunkanbieter. Person A kannte den shopbesitzer somit hat er das gemacht. Person B wusste nichts davon und hat wo es rauskam anzeige wegen betrug geschaltet. Person A hat Person B mittgeteilt die offenen beträge der Verträge komplett zu bezahlen. Jedoch konnte person B die anzeige nicht zurückziehen.

Was erwartet jetzt Person A ?

Er ist bereit sein Fehler einzusehen und den offenen Betrag zu bezahlen.

Antwort
von AntwortMarkus, 3

In Deutschland kann man Anzeigen grundsätzlich nicht zurück ziehen.

Der Ladenbesitzer hat gewerbsmäßig gehandelt  und ihn erwartet mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe.

DiePerson die ebenfalls betrogen hat, kann auch Freiheitsstrafe bekommen, aber mindestens eine Geldstragfe:

§ 267
Urkundenfälschung

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde
herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder
verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von
sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in
der Regel vor, wenn der Täter

1. gewerbsmäßig oder

als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung

von Betrug oder Urkundenfälschung verbunden hat,

2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt,

3. durch eine große Zahl von unechten oder verfälschten Urkunden die Sicherheit des Rechtsverkehrs erheblich gefährdet oder

4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht.

(4) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder
schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren
wird bestraft, wer die Urkundenfälschung als Mitglied einer Bande, die
sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ein Kaufvertrag mit falschem Namen ist eine Urkundenfälschung.

Antwort
von peterobm, 8

das Ganze geht vor Gericht und ein Richter fällt ein Urteil - es wird auch den Handy-Shop-Besitzer treffen

Antwort
von surfenohneende, 3

A & Handyshop haben ein großes Problem ...

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