Frage von Michelley6, 24

Betrug: Falschen Arbeitgeber vorgetäuscht?

Hallo zusammen,

ich bräuchte hier einmal ein paar Einschätzungen von euch. Ich habe einen falschen Arbeitgeber angegeben (wo ich nie gearbeitet habe) und habe jemanden zum Casting "geladen". Das Casting war für eine Videoproduktion.

Die Person hat die Reisekosten von sich bezahlt. Hat mir nie Geld gegeben. Nun möchte mich diese Person wg. Betrug anzeigen, da ich die Reisekosten nicht erstatte. Das habe ich nie gesagt und es stand fest, dass er auf den Reisekosten sitzen bleiben würde.

Ist es Betrug, einen falschen Arbeitgeber anzugeben?

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Artus01, 21

Betrug dürfte schwierig nachzuweisen sein. § 263 StGB:

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Selbst hast Du keinen Vermögenvorteil durch Deinen Blödsinn, wie aber sieht es mit einem "Dritten" aus?

Kommentar von Michelley6 ,

Da gibt es glüchlicherweise keinen Dritten. 
Wenn er aber Reisekosten bezahlt hat, wurde "sein Vermögen" dadurch nicht beschädigt?

Danke für die tolle Antwort!

Kommentar von Artus01 ,

Die Bundesbahn zählt hier nicht als "Dritter", damit ist jemand gemeint dem Du eventuell den Bekannter oder Freund gemeint der dadurch einein Vermögensvorteil hat.

Antwort
von Icarius, 24

Ja,ist es ,weil du etwas vorgetäuscht hast ist das (so Glaub ich) soger strafbar!
Ich versteh nicht warum du das getan hast.
Ich würde ich bei dieser Person entschuldigen und mindestens die anreise bezahlen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten