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Betrug bei Winterdienst

Frage von Franz577 Franz577

Wer im Winter verreist, muß ja ggf. durch Beauftragung eines Winterdienstes sicherstellen, daß der Gehweg vor seinem Haus auch in dieser Zeit geräumt und gestreut wird.

Wenn der Winterdienst dann eine Rechnung stellt und behauptet, er hätte z.B. 10mal ausrücken müssen, obwohl es tatsächlich nur 8mal waren, wie kann man dann wissen, ob er die Wahrheit sagt? Man kann zwar vielleicht Nachbarn befragen, aber die werden da auch nicht so genau mitzählen und es ist fraglich, ob sowas als Beweis ausreichen würde.

Wer kennt sich da aus und weiß, wie man in so einem Fall am Besten vorgeht?

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Antworten (10)

  • 3
    Antwort von Ulaanbaatar Ulaanbaatar

    Es wird keine Einzelabrechnung beauftragt, sondern eine Saison !

    DEINE persönlichen Belange sind bedeutungslos.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Warum? Wenn ich den Winterdienst nur für zwei Wochen brauche, dann bezahle ich ihn auch nur für diesen Zeitraum bzw. suche mir einen, der auf diese Weise mit mir abrechnet. Wer zahlt schafft an, so einfach ist das! Ich bin zahlender Kunde und darum stelle ich auch die Bedingungen. Außerdem bin ich sicher nicht der Einzige, der mal im Winter für längere Zeit wegfährt oder anderweitig verhindert ist. Und ich kann mir kaum vorstellen, daß all diese Leute für gerade mal eine oder zwei Wochen dann gleich ganze Saisonverträge abschließen!

    Kommentar von Shakuhachi ShakuhachiShakuhachi

    Viel Spaß bei der Diskussion mit den Dienstleistern !

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Tolle, sachliche und vor allem hochintelligente Antworten bekommt man hier teilweise! Deine Belange sind bedeutungslos, viel Spaß beim Diskutieren usw.

    Seht ihr das sonst auch so, wenn ihr eine Dienstleistung erhaltet und dafür bezahlen müßt?

    Klar, logisch, wie soll es auch anders sein? Die Belange des Kunden sind immer bedeutungslos!

    Seid ihr eigentlich noch ganz bei Trost?

    Kommentar von Shakuhachi ShakuhachiShakuhachi

    So funktioniert unsere Marktwirtschaft.

    Wache auf - und willkommen in der Realität.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Hey, super daß ich das jetzt auch weiß!

    Wenn du z.B. im Restaurant bist und etwas entspricht nicht deinen Wünschen, dann wirst du dich also sicher nicht beschweren, stimmts? Denn die Belange des Kunden bzw. in dem Fall des Gastes sind ja bedeutungslos.

    Das ist auch der Grundsatz, den sich alle Dienstleister als Werbespruch auf die Fahnen schreiben: DIE BELANGE UNSERER KUNDEN SIND UNS EGAL!

    Toll, dann kann ich ja auch von meinem Chef keine Rüge bekommen, wenn ich eine Kundenanfrage nicht bearbeite oder abwimmle, wenn sie mir nicht in den Kram passt.

    Echt vielen Dank, daß du mir das gesagt hast. Das macht mein Leben jetzt um einiges leichter!

    Kommentar von Shakuhachi ShakuhachiShakuhachi

    Du hast es endlich verstanden. Dein Traum ist vorbei.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Du, jetzt ist mir aber was Blödes passiert. Hab gestern bei uns im Geschäft einen Kunden abgewimmelt, weil ich keinen Bock hatte, auf seine Belange einzugehen. Der hat sich dann bei meinem Chef beschwert und dieser hat zu mir gesagt, daß ich rausfliege, wenn ich das noch einmal mache. Aber das darf er doch nicht, der böse Chef, der böse!

    Hab ihm dann auch gleich das gezeigt, was du hier geschrieben hast und dann hat er sich in aller Form bei mir entschuldigt und mir sogar noch eine Lohnerhöhung angeboten. Und er meinte, das wäre eigentlich eine gute Idee von mir gewesen und in Zukunft machen wir das immer so. Unbequeme Aufträge werden einfach abgelehnt. Haben wir ja nicht nötig.

    Und wenn sie nicht gestorben sind....

    Also verarsch dich bitte selber und verschone mich mit deinem Bullshit!

    Kommentar von Ulaanbaatar UlaanbaatarUlaanbaatar

    Ich habe keine Lust, auf deine Mimositäten einzugehen.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Und ich keine Lust mehr, auf deinen Schwachsinn einzugehen.

  • 2
    Antwort von suzisorglos suzisorglos

    Die beschriebene Konstellation ist unrealistisch. I.d.R. werden die Verträge für eine komplette Saison geschlossen, kaum ein Winterdienst hat ein Interesse an so kurzfristigen Urlaubsgeschichten. Die Verträge werden dann üblicherweise in Abhängigkeit von den zu bearbeitenden Flächen kalkuliert und geschlossen und der Preis ist unabhängig von der tatsächlichen Zahl der Einsätze. Die Winterdienstfirma muss ja ihr Personal bezahlen und die Technik vorhalten, auch wenn's mal nicht schneit. Die Einsatzbezogenen Kosten (Streugutmassen, Diesel) sind der kleinste Teil der Gesamtkosten.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Aber warum soll ich einen Winterdienst für eine komplette Saison beauftragen, wenn ich nur für zwei oder drei Wochen verreise? Nur in diesem Zeitraum brauche ich jemanden, der ggf. räumt und streut. Wenn ich da bin, kann ich es ja selber machen.

    Kann mir nicht vorstellen, daß man Winterdienste entweder nur für eine komplette Saison beauftragen kann oder gar nicht. Warum soll ich unverhältnismäßig mehr bezahlen als nötig?

    Und wenn ein Winterdienst-Unternehmen langfristig bestehen will, dann kann es sich nicht nur die Rosinen unter den Aufträgen herauspicken.

    Kommentar von helmutgerke helmutgerkehelmutgerke

    na klar, wirst du auch einen Winterdienst finden, der lediglich die Tätigkeit für 14 Tage ausführt. Aber es ist doch völlig unrealistisch, nun einen Betrieb zu finden, der dir lediglich die getätigten Einsätze in Rechnung stellt.

    Wenigstens kenne ich keinen, der es so handhabt. Alle Winterdienstfirmen arbeiten mit Pauschalbeträgen.

    Solltest du in der Tat einen solchen finden, stellt sich doch nicht nur deine Frage, der Einsatzüberwachung sondern auch der jeweiligen Notwendigkeit.

    Beispiel der Winterdienstbeauftragte hat seinen Sitz in Posemuckel und rückt aufgrund des heftigen Schneefalls zu dir nach Büttenwarder aus. Vor Ort stellt er fest, dass bei dir kaum Schnee liegt. Was nun, einmal rüber fegen und berechnen oder auf eigene Kosten wieder abrücken.

    Verzichte auf deinen Urlaub und schippe lieber selber, dann behälst du den Überblick.

    Kommentar von Franz577 Franz577Franz577

    Also das ist ja wohl sowieso klar: Natürlich sucht man sich einen Dienstleister aus, der in der Nähe ansässig ist. Das hält auch die Anfahrskosten niedrig. Und das mit dem Verzicht auf Urlaub ist ja wohl nicht dein Ernst, oder?

    Ich werd mir doch nicht durch die Witterung vorschreiben lassen, wann ich in Urlaub gehen kann. Und ich bin doch sicher nicht der Einzige, der mal im Winter für eine gewisse Zeit Urlaub macht und sich dann um derartige Dinge kümmern muß. Wie machen es denn andere?

    Kommentar von helmutgerke helmutgerkehelmutgerke

    Wenn du in der Tat einen Winterdienst findest, der nach Bedarf bei dir die Tätigkeit durchführt, dann vereinbare doch mit dem das er sich jedesmal nach Einsatz einen Stundenzettel bei einem von dir beauftragten, hier z.B. dein Nachbar den unterzeichnen lässt.

    Somit hast du anschließend volle Kontrolle über die zur Schneeräumung geleisteten Stunden und Tage.

  • 2
    Antwort von amigo06 amigo06

    Vertrauen kannst du nur dir selber (möglicherweise). Wenn du aber so denkst, darfst du keinen beauftragen.

    Kommentar von helmutgerke helmutgerkehelmutgerke

    dafür DH - ist ist es halt!

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    Antwort von derregenmacher derregenmacher

    Dann wirst du es wohl selber erledigen müssen.Oder du suchst dir jemand der es beaufsichtigt.

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    Antwort von Hergenroether Hergenroether

    Hier wird auch viel Unsinn geschrieben. ich habe mit solchen Aufträgen schon Erfahrung. Es werden nicht nur pauschale Saison Verträge abgeschlossen, sondern auch Verträge mit einzeln spezifzierten Leistungen, es gibt ja schließlich schneearme Winter mit wenig Räumaufwand und schneereiche mit viel. Solche spezifizierten Leistungen sind z.B. * Räumung nur ab einer bestimmtem Mindestschneehöhe, je nachdem auch mehrmals täglich. Kosten für jeden Einsatz extra. * Streumaterial Pauschalsatz. Diese Einsätze muss man überwachen (lassen), sonst wird man evtl. übervorteilt. Zettel unterschreiben lassen ist um 6.00 Uhr morgens wohl kaum machbar. Aber man merkt ja selber, wenn der Dienst da war, also darüber Buch führen. Oder den Nachbarn bitten

    Wenn man dann am Ende der Saison Unstimmigkeiten mit dem Dienstleister über die tasächliche Anzahl der Leistungen bekommt, weil die eigenen Aufzeichnungen nicht mit der Rechnung übereinstimmen dann will er im nächsten Jahr nicht mehr antreten und Sie müssen sich einen anderen suchen.

    Solche Hausmeisterdienste sind aber an solchen kleinen Aufträgen in der Regel nicht interessiert. Das ist leider die bittere Realität -ob Ihnen das nun gefällt oder nicht.

    Am besten räumt man in Abstimmung oder Zusammenarbeit mit hilfreichen Nachbarn.

    Oder man vereinbart eine saisonale Pauschale, dann ist man das Problem los. Aber das kostet natürlich ein bißchen mehr.

    So jetzt können Sie entscheiden.

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    Antwort von larry2010 larry2010

    nachbarn beobachten so etwas sehr genau, das weiss ich weil ich bei meinen eltern regelmässig schnee schiebe und folglich schon auf dem weg sehen, wenn bei den anderen nicht geräumt ist. oder auch die anderen dabei sehe.

    ausserdem wird der räumdienst schauen, das er bei allen kunden erscheint und räumt. erstens, weil er die strafe zahlen muss, die er wegen nicht räumen zahlenn muss oder den papierkram bei einem sturz an der backe hat.

    und er hat auch die hoffnung das er nicht nur einen kunden in der strasse hat, sondern mehr, so das die anfahrt sich lohnt und diese dann für nachbarn billiger wird.

    ich würde einfahc nahc dem urlaub die anchabrn fragen ob regelmässig geräumt wurde oder einen anchbar bieten, das er eine auge darauf hat udn die nummer geben, so das er den winterdienst anrufen kann, wenn dieser nicht kommt.

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    RatgeberHelden Antwort von imager761 imager761

    Zunächst musst du erst einmal eine Firma finden, die das für deine Urlaubszeit übernimmt. Haben die keine anderen Objekte nebenan werden die kaum einen Mitarbeiter mit Fahrtzeit und -kosten für eine halbe Stunde hinschicken, wenn der andernorts mit Kollegen einen lukrativeren Großauftrag erledigt.

    Dann, ob sie pauschal oder wirklich nur nach Aufwand (Stundenlohn) abrechnen.

    Wenn du dann noch verlangst, dass sie von Nachbarn oder Mitbewohnern morgens um 7 Uhr für einen Quitungsbeleg klingeln sollen, dürfte sich die Anfrage schnell erledigt haben.

    Am besten fragst du einen Mitbewohner oder Nachbarn, ob er vertretungsweise miträumt oder sein Sohn Taschengeldaufbesserung brauchen kann :-)

    Allerdings wäre eine schriftliche Vereinbarung sinvoll, um Schadensersatzansprüche abzuwenden, wenn jemand in der Zeit stürzen sollte :-)

    G imager761

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    RatgeberHelden Antwort von stelari stelari

    Komisch - bei uns in der Siedlung ist einer, der macht die Rechnung pro Ausführung

    Das Zauberwort heißt Mischkalkulation! Erfahrungswerte der lezten 6 Jahre und das Wissen über die Nebenkosten lassen ihn eine kleine Pauschale zzgl einer Summe x pro Einsatz ersinnen und das berechnet er dann so... und wenn es sein muss, auch nur 1 Woche für deinen Urlaub - er ist jetzt schon für nächstes Jahr in der Siedlung von fast allen gebucht.

    Und - er ist deutlich billiger als die Angebote von anderen, die eine ganze Session verlangen und eine rießen Pauschale haben wollen... Er macht Gehwege und Hauseingänge - Einfahrten kosten allerdings extra!

    Kommentar von wallahalla wallahallawallahalla

    schwarzarbeit

    Kommentar von stelari stelaristelari

    und das soll man nun wie verstehen?

    Kommentar von larry2010 larry2010larry2010

    das hat bei uns im haus der winterdienst auch gemacht, dann kam der nächste winter und er stellte fest, das er zu knapp kalkuliert hatte. jetzt hat er mehr mitarbeiter, nimmt etwas mehr, aber dafür klappt es auch bei viel schnee

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    Antwort von WeVau WeVau

    Gar nicht, das müsstest du glauben. Oder jemand bezahlen der das kontrolliert. Der kann dir aber genauso eine Geschichte erzählen. usw.

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    Antwort von Bierwampe Bierwampe

    Sag ihm, er soll vor jeden Einsatz eine Tageszeitung kaufen und in Deinen Briefkasten stecken. Das aktuelle Datum ist der beste Anwesenheitsbeweis, daß er auch da war.

    Kommentar von derregenmacher derregenmacherderregenmacher

    Aber nicht das es erledigt wurde.

    Kommentar von Bierwampe BierwampeBierwampe

    Wenn Du so einen Auftrag vergibst, hast Du das ja eh schriftlich. Und dann bist Du ohnehin aus dem Schneider, denn wenn was passiert und die Behörden treten an Dich ran, legst Du Deinen Dienstleistungsvertrag vor und schon wird der Winterdienst in die Schuld genommen.

    So eine Dirnstleistungsvergabe heißt nämlich nicht, daß Du weiterhin verpflichtet bist, für die korrekte Ausführung zu sorgen, sondern nur, daß Du es nicht mehr machen mußt und gegen die Bezahlung davon befreit bist

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