Frage von fragesteller1, 399

Betrug bei viagogo, ist diese Zahlung rechtens?

Hallo! am 27.04.2016 habe ich ein Ticket fürAnfang Mai in München verkauft. Leider konnte ich das Ticket nicht bereitstellen, da es gesperrt wurde.Ich habe viagogo sofort angerufen und das Problem geschildert. Ich habe ein Ersatzticket angeboten, das mit dem anderen gleichzusetzen ist. Dies wurde aber abgelehnt. Zunächst wurde mir nur eine Gebühr in Höhe von 15€ abgebucht, da ich die Tickets nicht bereitstellen konnte. Vor 3 Tagen (19.06.2016) wurde mir – ohne ein vorheriges Schreiben/Rechnung und Ankündigung – ein Betrag von über 270€ abgebucht. Ich rief - nachdem ich diese Abbuchung gesehen habe - sofort den Kundenservice von viagogo an und anfangs sagte man mir, dass es die Reisekosten des Käufers waren und er eine Erstattung davon wollen würde. Nachdem ich einen Abschnitt der AGBs von viagogo vorlas, änderte der Kundenbetreuer seine Meinung und sagte mir, dass es Kosten für das Ersatzticket wären. Der Normalpreis des Tickets beträgt 130€. Und da es der Tag war, wo die Veranstaltung statt fand, gab es sogar Tickets, die für die Hälfte des Preises verkauft wurden. Noch dazu hatte ich mein Ticket für etwas mehr verkauft und da viagogo das Geld des Käufers einbehält hätten sie cirka 200€ bei dem gleichwertigen Ticket plus gemacht! Meine Frage ist es nun, ob es rechtens ist, dass mir ohne eine vorherige Ankündigung oder ein Schreiben über 50 Tage später ein weiterer Betrag in Höhe von 270€ abgebucht wird, obwohl ich direkt nachdem ich das Problem gemeldet hatte, bereits eine E-mail erhielt, in der Stand, dass ich lediglich eine Gebühr in Höhe von 15€ für die nicht Bereitstellung der Tickets zahlen müsse und der Vorgang damit abgeschlossen sei. Weiterhin bitte ich Euch, meine vorherigen Schilderungen mit einzubeziehen. Ich fühle mich demnach sehr hintergangen und hoffe auf Eure Hilfe! Ist diese Abzocke rechtens?

Sie haben mir die 270€ nicht direkt vom Bankkonto abgebucht, sondern das Geld, das ich von einem Verkauf erhalten sollte, um 270€ gemindert, das heißt, ich kann die Lastschrift nicht stornieren!

Das ist meiner Meinung nach sehr raffiniert gewesen und deutet schon sehr auf Betrug hin, da ich sonst natürlich lieber woanders bzw. an Bekannte die Tickets verkauft hätte!

Liebe Grüße!

Antwort
von fragesteller1, 299

Achtung wichtig!

Sie haben mir die 270€ nicht direkt vom Bankkonto abgebucht, sondern das Geld, das ich von einem Verkauf erhalten sollte, um 270€ gemindert, das heißt, ich kann die Lastschrift nicht stornieren!

Das ist meiner Meinung nach sehr rafiniert gewesen und deutet schon sehr auf Betrug hin, da ich sonst natürlich lieber woanders bzw. an Bekannte die Tickets verkauft hätte!

Antwort
von schwarzwaldkarl, 264

Hallo! am 27.04.2016 habe ich ein Ticket für Anfang Mai in München verkauft. Leider konnte ich das Ticket nicht bereitstellen, da es gesperrt wurde

grundsätzlich muss es ja einen Grund geben, warum das Ticket gesperrt wurde und aus Deiner Frage geht auch nicht hervor wann Du das Ersatzticket angeboten hattest.

Irgendwie kommt Deine Frage etwas schmammig rüber und wenn Du sogar eine E-Mail vorweisen kannst, in der steht, dass Du lediglich 15,-- € Gebühr bezahlen musst, stimmt irgendas an der Geschichte nicht...  

Kommentar von fragesteller1 ,

Dies geschah am Veranstaltungstag. 
Der Veranstalter teilte mir mit, dass das Ticket gesperrt wurde, weil der Weiterverkauf eigentlich untersagt war, was ich nicht wusste und dies wohl von dem Abnehmer oder einer anderen Person gemeldet wurde.

Das Ersatzticket hatte ich am selben Tag angeboten - es handelt sich hierbei um E-Tickets.

Ja die 270€ wurden 50 Tage später abgebucht, ohne jegliche Vorankündigung. Also insgesamt 15 Euro gleich nach dem ich es mitteilte und jetzt 50 Tage später nochmals 270€.


Kommentar von schwarzwaldkarl ,

schon interessant, dass Du so kurzfristig noch Karten "besorgen" kannst und überhaupt nicht weisst, dass Schmarzmarkt eine ganz "heiße Geschichte" ist... Durchaus natürlich möglich, dass Viagogo durch "Deine Aktion" Probleme mit dem Veranstalter bekommen hat... 

Kommentar von fragesteller1 ,

DIe Karten hätte ich selbst bei viagogo gekauft weil es noch welche als E-Ticekts gab, diese hätte ich dann sofort an viagogo weitergeleitet, damit der eigentliche Käufer das Ticket bekommt. Nein viagogo hatte keine Probleme mit dem Veranstalter. Der Veranstalter hatte sich nur bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass das Ticket gesperrt wurde. 

Aber das alles ist ja hier nicht die Frage. Ich denke diesen Hintergrund benötigt man hier nicht. Wie gesagt, viagogo hat mir ja mitgeteilt warum und weshalb sie die Gebühren erheben, aber die Umstände finde ich sehr fragwürdig. 

Kommentar von schwarzwaldkarl ,

schon klar, aber gerade der Hintergrund ist interessant...  ;-)

Antwort
von PinguinPingi007, 229

Nein, das ist nicht rechtens. Kündige die Einzugsermächtigung bei deiner Bank. Untersage dem Unternehmen eine Weitere Abbuchung. Lasse nicht berechtigte Lastschriften zurückgeben.

Ein Anwalt kann dich beraten, was zu tun ist.

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