Wolkenheim am 04.02.2009 um 12:08 Uhr
Ein kleiner Klaps schadet nicht - oder?
Früher gehörten Schläge ganz selbstverständlich zur Erziehung. Die Züchtigung, ob zu Hause oder in der Schule, war selbstverständliche Disziplinierungsmaßnahme. Und heute? Viele Eltern denken immer noch, ein kleiner Klaps schadet nicht. Aber ist das wirklich so? Kinder können einen in den Wahnsinn treiben, ganz klar. Ob mit Absicht, um die Grenzen auszuloten, oder einfach aus Versehen, weil sie nicht verstehen, dass sie etwas Unerwünschtes tun. Wenn sich die Geschwister streiten und einfach nicht zu trennen sind, wenn mehrfache Ermahnungen in immer lauterem und schärferem Ton auf taube Ohren stoßen, platzt Eltern schon mal der Kragen. Aber sind Schläge die Lösung? Sicherlich nicht. Sie sind vielleicht der einfachste, aber bestimmt nicht der beste Weg. Wer schlägt, hat aufgegeben. Schlagen ist das Eingeständnis von Hilflosigkeit, der Rückfall in primitivste Verhaltensformen, das Recht des Stärkeren.
Denken Sie einmal an später. Stellen Sie sich vertauschte Rollen vor: Sie sind, sagen wir einmal, achtzig und verhalten sich nicht so, wie ihr fünfzigjähriges Kind es sich vorstellt. Ist "ein kleiner Klaps" da in Ordnung? Wenn Sie freche Widerworte geben als Achtzigjährige(r), ist es da vernünftig und richtig, eine Ohrfeige dafür zu kassieren? Wohl kaum. Warum sollte es dann bei Kindern in Ordnung sein? Irgendwann kehrt sich das Kräfteve

Liebe/r Wolkenheim,
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Oliver vom gutefrage.net-Support

Klapse sind verboten - körperverletzung!
davon mal ab lernt ein Kind dadurch nicht das es etwas falsch gemacht hat sondern nur ich wenn ich das mache werde ich geschlagen!
Das Kind versteht also nicht warum es etwas nicht darf sondern nur das es Angst haben muss wenn es das tut!!!

rhältnis um. Wenn es soweit ist, werden Sie wünschen, Ihr Kind liebevoll, angstfrei und ohne Schläge erzogen zu haben.
Wenn Kinder nur aus Angst gehorchen, ist das keine Erziehung. Erziehung bedeutet, den Kindern Werte zu vermitteln mit deren Hilfe sie selbst entscheiden können, was richtig und falsch ist. Das ist ein langwieriger und anstrengender Prozess, der zeitraubend ist, Kraft und Nerven kostet. Man muss die Werte vorleben, die man vermitteln will. Taten gelten bei Kindern mehr als Worte. Niemand verlangt von Eltern, dass das immer perfekt klappt. Natürlich kann man auch mal die Nerven verlieren. Man sollte sich bloß nicht einreden, dass das in Ordnung ist. Es ist natürlich, auch mal die Nerven zu verlieren und rumzuschreien, aber es ist immer auch ein Rückfall in die Steinzeit, als das Recht des Stärkeren galt. Und Schläge - auch wenn man sie als "kleinen Klaps" beschönigt - sind nie in Ordnung. Wer Schmerzen als Erziehungsmittel einsetzt, hat nichts begriffen.
Bill Watterson, der Autor der zu Recht berühmten "Calvin & Hobbes"-Comics lässt den Vater der sechsjährigen Katastrophe Calvin einmal sagen: "Being a parent means, wanting to hug and to strangle your child at the same time", also "ein Vater oder eine Mutter zusein bedeutet, dein Kind gleichzeitig in den Arm nehmen und erwürgen zu wollen", und das ist manchmal wirklich der Fall. Doch sollte man immer bedenken, dass Kinder sich in der Regel nicht bösartig verhalten, sondern oft gar nicht wissen, was sie jetzt wieder angestellt haben. Schläge werden ihnen dieses Wissen nicht vermitteln. Und auch, wenn sie Grenzen ausloten wollten, kann man ihnen dieses Grenzen anders aufzeigen. Liebevoll, konsequent und nachvollziehbar. Aber nicht impulsiv und gewaltsam. http://www.healthindex.de/familie-kinder/klaps.php
Wolkenheim am 4. Februar 2009 12:12 SORRY an den Support .....

Und - was soll jetzt hier geraten werden? Außerdem sollte auch der Autor des Textes erwähnt werden!!!!
Wolkenheim am 4. Februar 2009 12:10 schon gemacht passte nicht in den 1. Post sry

Wolltest Du hier nur Deine Meinung kundtun?
Ab ins Forum damit...
Wolkenheim am 4. Februar 2009 12:11 ok sorry bin dann mal schlauer^^

Also diese Ansichten sind längst überholt! Oder wollen wir wieder antiautoritäre Hippies und 68'er großziehen? Zudem ist das doch persönliche Sache, wenn Dir anderen Meinungen nicht passen, solltest das Forum wechseln!
Wolkenheim am 4. Februar 2009 12:14 lol?ich habe niemanden persönlich angegriffen....ich sage ja auch nix gegen Meinungen,aber deshalb muss ich sie weder verstehen noch teilen und gehen werde ich auch nicht....find das Forum nämlich super !
Kaemmerer am 4. Februar 2009 13:35 dann ist gut...
Ich denke, es kommt drauf an, an welcher Stelle der Klaps erfolgt. Wer sehr oft Klapse gibt, kann dem Kind damit deutlich auch machen, dass man es nicht liebt... so habe ich es damals von meiner Mutter empfunden, als sie mir mal eine wischte. Ich dachte, sie mag mich nicht mehr. Unter Streß lassen sich nie Probleme lösen, was natürlich leichter gesagt als getan ist.
Man sollte eine streßfreie Zeit suchen und es im Gespräch klären.

Das ist und wird immer ein Reizthema bleiben.
Am besten finde ich Kommentare von Menschen, die nie in irgendeiner Form an einer Kindererziehung teilgenommen haben.
Ein Klaps auf den Hintern ist für den einen schlagen, für den anderen nicht. Körperverletzung halte ICH für eine übertrieben Definition.
Ausserdem tragen die Kleinen doch eh windeln. Es ist ja nicht der Schmerz, der sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen soll, sondern der Stimmfall verbunden mit dem Geräusch.
Aber warum dann der Klaps? Wenn doch der Tonfall ausreicht?
Oft "klapst" Mutter/Vater" doch nur aus momentaner Hilflosigkeit oder Wut heraus. Also besser erstmal durchatmen und bis 10 zählen, dann wird auch nicht mehr geklapst...

schläge oder klapse passen einfach nicht mehr in unsere zeit kein wunder wenn also geschlagenen kinder auch brutal werden
ich denke es gibt keine rechtfertigung zu schlagen denn wenn man selber erlebt hat wie es ist geschlagen zu werden wenn man den schmerz und das gefühl kennt wie es ist dann wird man den selben fehler nicht bei seinen kinder machen denn man schlägt einfach nicht und es gibt bei weitem bessere strafen als die hand zu erheben!!! auch ein klaps ist für mich schlagen und das ist einfach unterstes niveau

Meine Liebe, Töchterlein meiniges ist antiauoritär erzogen worden. Mit Wertvorstellungen die ich als erstrebenswert erachte und vor allem mit Respekt vor den anderen. Egal welchen Alters.
Mit 11 fuhr sie unser Auto an die Wand, Privatssphäre gibt es nur auf ihre Person bezogen und der Eigentumsbegriff ist ein äußerst dehnbarer. Respekt? Wie schreibt man das???
Liebe und Schutz ein Leben lang, und doch ist etwas völlig verkehrt gegangen. Fehlte der Klapps an der richtigen Stelle?!? Ich meine keine Prügel, das widerspricht meiner nazarenischen Grundeinstellung!
Erziehung ohne Schläge bzw ohne Klaps ist aber nicht das gleiche wie antiautotitäre Erziehung. Kinder brauchen sehrwohl die Autorität der Eltern--sprich Regeln usw, aber diese regeln sollte man eben OHNE Gewalt erlernen...
Quandt am 5. Februar 2009 15:56 Na, dann viel Spass bei Totalverweigern!
Theoretisch möchte ich das genauso sehen, aber die Praxis ..., warum beschäftigen sich denn Soziologen neuerdings mit Erziehungssystemen, die denen unserer Altvorderen nicht unähnlich sind? Weshalb Bootcamps als letzten Ausweg? Und dann ist doch da noch die Geschichte mit der Veränderung der Rangfolge in der Gruppe.
Es gibt bestimmt Charaktere, da funktioniert es mit dem Ratio, bei meiner Tochter und ihrem Emotio anscheinend nicht. ;-)

Immer feste druff! Wer's verdient hat, der muß es auch kriegen. Dieses Gelabber von antiautoritärer Erziehung ist alles Quatsch. Es muß Haue geben. Wer nicht spurt, der muß es zu spüren bekommen. Das war schon immer so. Sonst haben wir die Auswüchse wie bei der Nanny Saalfrank bei RTL. Noch ein Klaps und noch ein Klaps. Das ist Humanismus!
Zitat: "Denken Sie einmal an später. Stellen Sie sich vertauschte Rollen vor: Sie sind, sagen wir einmal, achtzig und verhalten sich nicht so, wie ihr fünfzigjähriges Kind es sich vorstellt. Ist "ein kleiner Klaps" da in Ordnung? Wenn Sie freche Widerworte geben als Achtzigjährige(r), ist es da vernünftig und richtig, eine Ohrfeige dafür zu kassieren? Wohl kaum. " Ich sage -doch! In diesem Fall haben Sie als Achtzigjährige(r) sogar einen grossen Klaps verdient (und werden wohl bekommen), weil Sie dem damaligen Kind kein Respekt vor älteren beigebracht haben. Ohrfeige könnte auch drin sein...