Frage von Lunafan2297, 44

Betriebsarzt zahlen?

Nach einem Vorstellungsgespräch sagte ich, ich könne mir vorstellen dort zu arbeiten. Daraufhin wurde ich zu einem Betriebsarzt geschickt.

Anschließend kam der Vertrag jedoch nicht zustande, nun soll ich die Kosten für den Arzt bezahlen. Ist das so korrekt?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Lunafan2297,

Schau mal bitte hier:
Vertrag Arbeitsrecht

Antwort
von Othetaler, 44

Aus welchem Grund kam der Vertrag nicht zustande?

Die Einstellungsuntersuchung ist grundsätzlich Sache des Arbeitgebers. Ich könnte mir aber Gründe vorstellen, nach denen du Schadenersatzpflichtig wärst.

Kommentar von Lunafan2297 ,

Wir waren uns über die Arbeitszeit nicht einig. Mir wurde gesagt ich bekäme einen Vertrag über nur Spät und Nachtdienst, musste anschlißend aber doch alle Dienste laut vertrag machen

Kommentar von Othetaler ,

Um sicher zu gehen solltest du dich gewerkschaftlich beraten lassen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie mit einer Klage durchkämen.

Kommentar von EgonL ,

Es könnte tatsächlich Gründe geben...

Und, hatte der Arzt dann sein Ok gegeben?

Oder war es nur die Schichtarbeit

Antwort
von angy2001, 32

Nein, die Rechnung musst du nicht zahlen. Kannst du getrost ablehnen und wenn sie schon zu dir geschickt wurde, schicke sie in die Firma.

Antwort
von EgonL, 20

Ich habe hier etwas gefunden:

http://komnet.nrw.de/ccnxtg/frame/ccnxtg/danz?lid=DE&did=9816

Wissensdatenbank

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Gesundheitsschutz > Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen > Sonstige Fragen (13.1.5)

Stichworte: 

Wer trägt die Kosten für die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 25?

 

Wer trägt die Kosten für die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 25? Mir ist bekannt, dass es in vielen Unternehmen dazu eine Betriebsvereinbarung gibt, in der geregelt ist, wer wie untersucht wird. Zunehmend begegnet mir aber die Praxis, dass die Unternehmen verlangen, dass der Mitarbeiter, vor allem bei Neueinstellungen, die Bescheinigung über die erfolgte G25 Untersuchung mitbringt. Ist das zulässig? 

Antwort :

Relevant für die arbeitsmedizinsche Vorsorge ist die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV. 
  
Erläuterungen, unter welchen Voraussetzungen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen angeboten oder durchgeführt werden müssen, werden in der BGI 504-0 "Anhaltspunkte für die Auswahl der im Rahmen der speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorge zu untersuchenden Personen - Allgemeiner Teil" gegeben (->). 
Grundsätzlich muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach §3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vom Arbeitgeber geklärt werden, welche Vorsorgeuntersuchungen anzubieten bzw. durchzuführen sind. Für die Berufskraftfahrer ist die - BGI 504-25- Auswahlkriterien für die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 25 "Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten" relevant. 
Die Kosten für diese Untersuchung werden gemäß § 3 Absatz 3 des ArbSchG vom Arbeitgeber übernommen. 
Notwendige arbeitsmedizinische Untersuchungen dürfen nicht als Einstellungskriterium vor die Aufnahme des Beschäftigungsverhältnis gesetzt werden.

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