1

Betrieb setzt Mitarbeiterin massiv unter Druck. Darf der Betrieb das ?

Frage von penaten penaten

Eine Kollegin wird massivst unter Druck gesetzt , sie ist ca 50 arbeitet als Altenpflegerin. Macht ihre Arbeit, das einzige was sie nicht kann ist mit dem PC umgehen. Daher kann sie auch keine Berichte schreiben.

Vor ca 15 Jahren waren PC-Kenntnisse nicht erforderlich. Die Kollegin wird sich diese Kenntnisse wohl kaum aneignen können.

Muss der Betrieb, hier nicht eine alternative Lösung für die Mitarbeiterin finden, statt durch Gruppenleiter Druck auszuüben ???

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (23)

  • 5
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von guinan guinan

    Ich weiß ja nicht in welche Richtung sie Druck ausüben. Druck in Richtung Kündigung wäre nicht ok, Druck in Richtung Weiterbildung schon. Es ist durchaus möglich, auch mit 50 noch den Umgang mit dem PC zu lernen, noch dazu, wo es nur um ein Programm geht, das in dem Betrieb benutzt wird. Gar keine Berichte geht nicht- ich hoffe, sie hat wenigstens handschriftlich alles festgehalten, ansonsten kommt sie ihrer Dienstpflicht nicht nach und das wäre ein Kündigungsgrund.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Den Druck würde ich als Mobbing bezeichnen.

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Häää ? Warum mobbing ? Das ist eine ganz normale Forderung.........Wenn sie nicht gewillt ist das zu tun sollte sie sich einen anderen Arbeitsplatz suchen !!! kopfschüttel

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Es kommt auf die Art und Weise an.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Penaten meint, der Kollegin wird eben nicht Weiterbildung nahe gelegt, sondern sie hat persönliche Angriffe zu verkraften, die sie Mobbing nennt. Auf der persönlichen Ebene dürfen eben NICHT Angriffe stattfinden, das löst das Problem nicht, sondern führt zu Krankheit und Arbeitslosigkeit. Weiterbildungen müssten angeboten und auch finanziert werden.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Danke ;-) guinan

    Kommentar von Fragant007 Fragant007Fragant007

    Definiere bitte mal Mobbing...

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Na zum Beispiel, wenn ihr immer Aufgaben gegeben werden, die nicht zu ihrem Arbeitsfeld gehören, wenn Unterlagen versteckt werden um zu behaupten sie wäre unfähig oder wenn üble Nachrede stattfindet oder niemand mit ihr redet- sich im Cafe wegsetzen und so. Das wäre zB mobbing.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Fragant007 kennst Du noch nicht google oder wiki ??? Hier ein link für Dich !!! Bitte schön : http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

  • 5
    Antwort von bavarianCat bavarianCat

    Destrucktiven Druck darf kein Arbeitgeber ausüben.

    Vielleicht kann ja die Gewerkschaft Hilfestellung geben.

    Wenn eine Erkrankung vorliegt, einfach ein Attest vorlegen.

    Handschriftlich kann Sie ja alles dokumentieren.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    anscheinend wollte die fragestellerin nur mal zeigen wie mitfühlend sie ist, mehr nicht. denn auf hinweise mit atteste reagiert sie nicht, obwohl es der einfachste weg wäre...aber vll ist es ja noch einfacher wenn man einfach nur sagt 'nö kann ich nicht'...was aber schnell nach hinten los gehen kann

    Kommentar von zitronenmelisse zitronenmelissezitronenmelisse

    Kennst Du Sie ?

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    nö, sollte ich? aber die ganze geschichte ist doch wirrwarr. für mich gibt es keinen grund warum jemand mit 50 das nicht lernen soll (bzw eben kann). ausser medizinische gründe, aber dann wird das ganze auch anders ablaufen

  • 4
    Antwort von cyracus cyracus

    Hier findest Du Fragen und Antworten zum Thema Mobbing:

    http://www.mobbing-keine-chance.de/fragenundantworten.php

    Einen Test zu Mobbing betroffen findest Du bei Frage:

    Welche Mobbing-Handlungen gibt es, klick auf (» mehr).

    Klick auch links Betroffene an.

    .

    (Fortsetzung)

    Kommentar von cyracus cyracuscyracus

    Und google mit

    mobbing Leymann 45 handlungen

    und klick Dich geduldig durch die sehr guten und reichhaltigen Infos, siehe insbesondere auch diese Seite:

    http://mobbing-und-burnout.sozialnetz.de/go/id/iar/

    .

    Bestenfalls ist Deine Kollegin in der Gewerkschaft und kann sich auch dort Rat holen.

    .

    Ich find's prima, dass Du die Frage hier eingestellt hast.

    Zum Thema PC:

    Natürlich können auch Ältere (wobei 50 nicht alt ist !!) den Umgang mit dem PC lernen.

    Die Frage ist, ob sie Talent dazu hat (wir alle haben ja die verschiedensten Talente - und wer Talent in Altenpflege hat, ist nicht zwangsläufig auch eine gute "Tippse").

    .

    Auf keinen Fall sollte Deine Kollegin sich nur zurückziehen und leiden. - So wie Du jetzt aktiv geworden bist, muss sich auch die Kollegin aktiv Hilfe holen.

    .

    Hoffentlich helfen Euch die Tipps, die ich hier reingegeben habe.

    Alles Gute Deiner Kollegin - und Dir auch.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Danke, für Deine Tipps, links und Deine Ermutigungen

    Kommentar von cyracus cyracuscyracus

    Wir nehmen ja unsere Welt mit dem Sehsinn, dem Hörsinn und dem Tastsinn wahr. Einer mehr mit dem Sehsinn, ein anderer mehr mit dem Hörsinn und wieder ein anderer mit dem Tastsinn. Einige erklären sich die Welt intensiv mit einem inneren Dialog.

    Lies mal die Antwort, die ich hier gegeben habe:

    unordnung in der wohnung

    .

    Einer meiner Chefs im Büro hatte es nicht leicht, mit dem PC klarzukommen. - Während andere Sätze sagen wie "für mich sieht es aus wie ...", "es hört sich für mich an wie ...", sagte er eher "es fühlt sich für mich an wie ..."

    Hört man zu, wie Menschen sprechen, erkennt man oftmals deren Hauptzugang zur Welt und zum Erleben an der Art, wie sie reden.

    .

    Dieser Chef fragte mich häufiger was zum Umgang mit dem PC. Einmal sagte er mir fast etwas verzweifelt: "Der Computer fühlt sich ja immer gleich an ..."

    und er erzählte mir:

    Im Krieg war er dort eingesetzt, wo neue Flugzeuge getestet wurden. Ihm vertraute man die teuersten Maschinen an, denn auf sein Können und sein Urteil war Verlass.

    Er sagte: Andere durchdachten viel, erklärten sich viel logisch ... Das war nicht seine Stärke,

    wenn er in diesen zu testenden Flugzeugen saß, fühlte er ganz genau, was mit den Maschinen los war ... und auch in schwierigsten Situationen konnte er sie händeln ...

    .

    Deine Kollegin ist vermutlich auch solch ein kinästhetischer Typ. - Google mit

    kinästhetik

    und klick Dich da mal durch.

    .

    Wichtig ist, dass Deine Kollegin um diese Stärke weiß und auch um ihre Schwäche.

    Wenn es möglich wäre, dass sie die Angst vor dem PC verliert, wäre es sehr gut. Sie darf dabei nicht unter Druck gesetzt werden.

    Bestenfalls macht sie einen Computerkurs für Ältere / Senioren. Diejenigen, die dort Kurse anbieten, stellen sich drauf ein, dass eventuell besondere Hilfen benötigt und auch mal besonders „doofe“ Fragen gestellt werden - manchmal kann solch Vorurteil gegenüber Ältere doch sehr praktisch sein :-))

    .

    LG cyracus

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Wow, dass ist ein interessanter Aspekt. Das werde ich in meiner Arbeit insgesamt mehr beobachten. Danke schön !!

    Kommentar von cyracus cyracuscyracus

    Viel Freude dabei.

    :-)

  • 4
    Antwort von Seelenwelten Seelenwelten

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Chef nur Druck ausübt, weil sie keine PC-Kenntnisse hat. Entweder will er sie auf Grund ihres Alters und der langen Beschäftigungsdauer über diesen Weg los werden oder sie ist nicht bereit sich mit dem PC und Veränderungen auseinander zu setzen. Da sie Anspruch auf berufliche Fortbildungen hat, könnte sie darüber ihre mangelnden Kenntnisse erlernen und sicherlich sind auch die Kollegen bereit ihr Hilfestellungen zu geben, nur muss sie dazu auch bereit sein. Aber man sollte sich nicht auf der Vergangenheit ausruhen, denn auch in der Grund- und Versorgungspflege, bei den Pflegegesetzen, Umgang mit Dementen, usw. war vor 15 Jahren noch vieles anders und ich denke mal, dass sie sich darin auch den modernen Richtlinien angepassen konnte.

    Kommentar von bavarianCat bavarianCatbavarianCat

    Das hört man häufiger, dass auf diese Weise Personal "freigesetzt wird"

    Kommentar von kirschmelone kirschmelonekirschmelone

    Schon traurig, dass ältere Berufstätige oft nichts mehr Wert sind. Zum Glück gibt es ja auch Unternehmen die sehr Wert legen auf das Wissen alter Hasen und die Stärken der Jugend

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    ich finde es auch wichtig ältere arbeitnehmer zu fördern und natürlich ist es eine umstellung gegenüber den leuten, die mit der technik schon aufgewachsen sind. bei einem der betriebe wo ich arbeite, gehen diesen sommer zwei ältere arbeitnehmer (über 50) auch auf weiterbildungskost für pc. die stört das auch nicht und die kollegen helfen ja auch wenn mal fragen sind

    Kommentar von bavarianCat bavarianCatbavarianCat

    Ja, die Stärken von jung und alt in Unternehmen nutzen. Fortschrittliche Unternehmen setzen darauf und fahren damit gut. Die Erfahrungswerte helfen gerade Berufsanfängern

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    Jap, Berufserfahrung ist eben auch etwas woraus man als 'Anfänger' nutzen ziehen kann

  • 4
    Antwort von fritzhund fritzhund

    Wieso soll sie das nicht lernen können ? faule Ausrede !!!

    Gerade im Pflgebereich ist die Dokumentation wichtig !!

    Und Alternative ? Klar, es gibt viele arbeitswillige..........

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Im Pflegebereich auf dem Land nicht

    Kommentar von MGMGMG MGMGMGMGMGMG

    Überall ist die Dokumentation wichtig und Pflicht. Sollte es mal zu einem Prozess gegen den Pflegedienst kommen, zB auf Schadensersatz, muss i.E. der Pflegedienst beweisen, dass es keine Pflegefehler gab. Das geht nur mit einer ordnungsgemäßen Dokumentation. Auch auf dem Land!

  • 4
    Antwort von miboki miboki

    Warum wird sie sich die Kenntnisse nicht aneignen können? Mein Opa ist 88 und macht gerade einen Computer Kurs. Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Anforderungsprofile für die Berufe. Wenn es für die Arbeit notwendig ist, dass die Berichte so erfasst werden, dann muss sie es eben lernen.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Kognitive Fähigkeiten sind bei jedem Menschen anders. Dafür ist Sie in der Pflege gut

    Kommentar von ErdeerSahne ErdeerSahneErdeerSahne

    das ist schon richtig aber heut zutage muss man mit dem pc arbeiten können, das wird selbst in der Schule oft voraus gesetzt !

  • 4
    Antwort von Unerwartet Unerwartet

    Man hat nie ausgelernt. Auch mit 50 funktioniert das Gehirn (bei den meisten) noch perfekt.

    "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"

    entweder sie lernt es, mit dem PC umzugehen...oder sie hat eben Pech gehabt.

  • 3
    Antwort von ratzenbiss ratzenbiss

    Ich persönlich bin wirklich arbeitnehmerfreundlich. Aber ich glaube schon das sich jeder die für diesen Beruf notwendigen minimalsten PC-Kenntnisse aneignen kann.

    Rein rechtlich glaube ich nicht, dass die Mitarbeiterin Anspruch darauf hat, eine Alternative angeboten zu bekommen. Wenn Sie einen Beruf ausübt, muss Sie auch über alle dafür notwendigen Kenntnisse verfügen. Notfalls durch Schulungen, Fortbildungen usw.

    Wenn dein Argument im deutschen Recht gültig wäre, könnte ja jeder Arbeitnehmer in fast jeder Branche alle 5 Jahre die Arbeit verweigern. Was das für Konsequenzen für die Unternehmen und damit für uns alle hätte, kann sich jeder denken.

    Gruß.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Es geht nicht um Arbeitsverweigerung, sie besitzt einfach nicht die kognitiven Fähigkeiten. Der Wille ist da.

    Kommentar von ratzenbiss ratzenbissratzenbiss

    Selbst wenn der Wille da ist und es wirklich nicht geht - dann ist sie nach heutigem Stand nicht im richtigen Beruf. Ob es wirklich sinnvoll war den Altenpflegebereich zu "bürokratisieren" (auch mit PCs) sei jetzt mal dahingestellt. Das möchte ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass sich alles ändert. Der Schreiner vor 100 Jahren musste auch noch nicht mit elektrischen Geräten umgehen. Heute muss er es. Warum sollte die Gesellfschaft den von dir beschriebenen Fall akzeptieren. Wäre es nicht sinnvoll die Menschen in einem Bereich einzusetzen den er gewachsen ist?

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Das fände ich auch sinnvoll, einen den Fähigkeiten angepassten Bereich zu finden.

    Dokumentation empfinde ich auch als wichtig, auf dem PC ist es auch ok, aber das Programm empfinde ich als sehr umständlich. Aber bessere Programme kosten mal so eben 30.000 € mehr

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    wenn das berichte schreiben aber nun mal zum allgemeinen arbeitsablaus gehört, was soll man da dann anpassen? soll die firma wen einstellen der das dann für die dame übernimmt oder wie? und umständlich ist nicht gleich bedeutend mit schwierig.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Hat sie doch an anderer Stelle beantwortet- ihr eine Schreibmaschine zur Verfügung zu stellen (zur beruflichen Eingliederung nach SChlaganfall kann da durchaus eine geringfügige Kraft das in den PC eingeben) oder ihr eine angemessene andere Arbeitsstelle im selben Betrieb anbieten. Auch bezahlte Rehamaßnahmen oder Schwerbeschädigtenhelfer im Betrieb können helfen- ALLES, nur nicht Mobbing.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    mein gott, wenn eine solche forderung für jemanden schon reines mobbing ist, sollte er zu hause bleiben. und mal am rande, der arbeitgeber ist NICHT verpflichtet irgendwelche Rehamaßnahmen zu bezahlen. Auch muss er keine weitere Kraft einstellen damit diese der Kollegin hilft. Das ist vielleicht dein Wunschdenken und wäre auch hilfreich, aber in der Praxis ist dazu keiner gezwungen. Eine andere Arbeitsstelle im Betrieb wäre eine Option, aber dann kommt es auf die Möglickeiten des Betriebes an. Gibts solche Stellen da überhaupt? Ich habe meine Zweifel, weil mal von Reinigunskraft abgesehen, dürfte ein PC da überall anzutreffen sein. Jedenfalls fällt mir jetzt keine alternative Stelle ein. Und nein, der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet ne Schreibmaschine zur verfügung zu stellen...sorry, aber so traurig das auch ist, so funktioniert das nicht. Er MUSS allerdings weiterbildungsmaßnahmen, z.b. einen Kurs, bezahlen. Wir schicken einige unserer Mitarbeiter auch zu PC Kursen...deshalb kriegen die aber noch lange keinen PC.

  • 3
    Antwort von RachelGreen RachelGreen

    Die Kollegin wird sich diese Kenntnisse wohl kaum aneignen können.

    Natürlich kann sie das.. wieso nicht?

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Kann jeder alles ?

    Kommentar von RachelGreen RachelGreenRachelGreen

    Nein. Aber Dokumentation ist in Pflegeberufen sehr wichtig und auch ihre Pflicht.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Korrekt, aber in diesem Heim gibt es viele junge Kollegen.

    Kommentar von RachelGreen RachelGreenRachelGreen

    Was hat das denn damit zu tun?

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    vll sollen die dann die Arbeit der älteren Kollegen übernehmen....dafür sind die aber nicht da, jeder hat seine arbeit

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Das tut ansich nichts zur Sache, aber ich empfinde so etwas wie Mitleid. So etwas scheint man heutzutage nicht mehr zu kennen, oder irre ich mich da !?!!

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Äh, was hat denn Mitleid mit Faulheit zu tun ? Wenn jemand zu faul ist, gibts kein Mitleid !! oder irre ich mich da ?

    Kommentar von RachelGreen RachelGreenRachelGreen

    So würde ich das nicht sehen. Die jüngeren Kollegen sind doch nicht aufgrund ihres Alters dazu da, einige Aufgaben ihrer älteren Kollegen zu übernehmen. Mitleid hat doch damit gar nichts zu tun.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    mitleid gibts´auch heute noch, aber das hier hat nichts damit zu tun

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    fritzhund, ich kann nur allen wünschen niemals in solch eine oder ähnliche Situation zu gelangen. Durch einen Unfall oder Schlaganfall kann das ganz schnell passieren.

    Kommentar von RachelGreen RachelGreenRachelGreen

    Dann hättest du doch gleich von Anfang an schreiben können, dass die betreffende Person krankheitsbedingt nicht in der Lage dazu ist. Dann stellt sich die Frage, ob das der richtige Beruf ist und ob nicht evtl. eine Umschulung in Frage kommt, wenn die Person noch arbeitsfähig ist.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    was bitte hat dein ständiges schlaganfall jetzt hier mit zu tun? erzähle mir nicht sie hatte einen und kann deshalb keinen pc bedienen....dann müsste nämlich A) ein attest vorliegen und B) würde sie auch sonst nicht mehr uneingeschränkt arbeiten können. und durch nen unfall etc seine arbeit zu verlieren ist eine sache, sich hinzustellen und zu meinen 'nö lern ich nicht, ich bin zu alt' was anderes

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Danke für Deine guten Wünsche. Aber : Ist sie nach den Erkrankungen überhaupt noch arbeitsfähig ? In einer so verantwortungsvollen Position ?

    Ich bezweifele das !!!!

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Mir wirds langsam zu bunt! Kein Mensch verlangt, dass du irgendetwas glaubst oder nicht! Du besitzt die medizinischen Kenntnisse, wie schwer oder wie leicht so ein Schlaganfall war und was er für Auswirkungen hatte, nun mal eben nicht! Und darum gehts bei der Frage auch gar nicht! Niemand bat um eine medizinische Einschätzung ihrer Arbeitsfähigkeit, nur um eine rechtliche Frage zum Arbeitnehmerschutz!

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    es gibt keinen arbeitnehmerschutz der dem chef verbietet etwas zu fordern. und derartige fragen sind eben oft personenabhängig, wenn hier eine krankheitsbedingte geschichte vorliegt dann ist das sehr wohl von bedeutung! denn nur dann gibt es rechtliche grundlagen, ansonsten hat die person den anweisungen zu folgen und kann sie es nicht, ist das leider schlecht

    Kommentar von guinan guinanguinan

    SIe bestätigte inzwischen Schlaganfall (auch wenn dich das gar nichts angeht, die arme Frau wird hier unter anderem von dir massiv unter Druck gesetzt sich zu rechtfertigen)- und die Ausprägungen können nunmal sehr verschieden sein. Wenn das Lernzentrum in dem Bereich betroffen ist, der fürs Lernen von diesen Kenntnissen nötig ist, aber alles andere tadellos funktioniert, kann sie arbeiten. Wenn nicht, muss der Arbeitgeber etwas anderes anbieten- alles eben, nur nicht Mobbing oder Rauswurf und ihr dafür noch die Schuld geben!

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Hallo ?? Warum wird sie hier massiv unter Druck gesetzt ?

    Nur weil es kritische Nachfragen gibt ?

    Das ist in einem öffentlichen Forum nun Mal so....

    Es will ihr doch keiner etwas böses, sondern wir wollen ihr helfen. Aber dazu sind gewisse Informationen halt nötig.

    Und sie muß gar nichts !!!

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Wo fragst du denn? Du behauptest und unterstellst ihr, nur mal eben Mitgefühl zeigen zu wollen oder faule Ausreden zu haben. Antworten, was vorliegt, hat sie ja. Die Krankheitsgeschichte anderer MUSS sie gar nicht angeben- vielleicht darf sie auch nicht, ist ja nicht ihre eigene. Sie bestätigte aber, dass sie kognitiv nicht mehr in der Lage ist dies zu lernen und dass ihr eben nicht mit Alternativen geholfen wird, sondern gemobbt.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    hallo? ich setze niemanden unter druck und schon gar nicht die frau, denn diese hat hier überhaupt nichts gefragt. also wieso soll sie sich rechtfertigen? gefragt wurde von einer dritten partei. und langsam wirds echt etwas blöd, ist das so schwer zu verstehen? wenn jemand aufgrund von Krankheit bei irgendwas eingschränkt ist, dann muss dies ja belegbar sein, worauf sich ein Arbeitgeber einstellen kann. Betonung liegt auf kann, denn er muss es nicht. Kann ein Arbeitnehmer den erforderlichen Arbeitsablauf nicht erbringen, so kann der Arbeitgeber unter Umständen entsprechende Maßnahmen unternehmen. Das ist nicht schön und niemand wünscht sich das, aber so ist es nun mal. Und wenn jemand kognitiv nicht mal einfache Arbeiten am PC ausführen kann, welche nun mal vom Arbeitsbild her gefordert werden, dann ist er eben NICHT in der Lage seine Arbeit entsprechend den Anforderungen auszuführen. Das ist kein Angriff, sondern eine Tatsache. Mich interessiert die Krankengeschichte nicht die Bohne...der Arbeitgeber ist NICHT dazu verpflichtet irgendwelche Alternativen zu suchen. Er ist verpflichtet für entsprechende weiterbildung zu sorgen und diese zu bezahlen.

    Aber ums kurz zu machen, bleibt die (gerechtferigte) Forderung des Arbeigebers bestehen und kann die betreffende Person dieser nicht nach kommen, so wird dies auf lang oder kurz eben zu konsequenzen führen. Ist nicht schön und ich sage das nicht um jemanden anzugreifen, sondern weil es eben realistisch ist. Persönlich denke ich auch nicht, das jemand der kognitiv so eingeschränkt ist (und ja, für mich ist das STARK eingeschränkt wenn man nicht mal so einfaches hin bekommt), seine Arbeit in diesem beruf noch ideal ausführen kann. Und was das Mobbing angeht...du musst es ja wissen, warst sicher dabei oder? Ansonsten kann ich bei dem was die Fragestellerin erklärt hat, weder massiven Druck noch Mobbing erkennen...aber damit wird halt gerne um sich gewurfen.

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Also mir wird das hier zu blöd, zu unsachlich......ich verabschiede mich aus dieser "Frage".

    Eine Frage noch :@guinan--Geht es hier um Dich selbst oder bist Du ihr Anwalt ?

    Es ist schon auffällig wie Du Dich hier, mit teilweise sehr seltsamen Äußerungen, ins Zeug legst............

  • 2
    Antwort von Fragant007 Fragant007

    Mit Mobbing -diesem so gerne benutzten Wort- hat das im übrigen REIN GAR NICHTS zu tun


  • 2
    Antwort von Fragant007 Fragant007

    „Druck“ sollte man schon definieren. Die „Gute“ muss noch mindestens 15 Jahre arbeiten. Auch vor 15 Jahren wurde schon mit dem PC gearbeitet. Wenn sie bislang diese Kenntnisse nicht brauchte, hatte sie einfach nur Glück. Das ist aber kein Grund, sich nicht weiter- und fortzubilden. Wenn der Dame hierzu aber die Bereitschaft fehlt, dann hat sie das Nachsehen.

  • 2
    Antwort von forest6378 forest6378

    ich denke auch, dass sie das nachholen sollte. computerkurse gibt es mittlerweile für alle kenntnisgrade und lerntypen :) stell dir mal vor, herr dr. müller (hausarzt) hatte vor 40 jahren seine medizinische ausbildung... sollte er heute auch noch so behandeln, wie es vor 40 jahren üblich war? auch diese leute müssen sich weiterbilden um die aktuellen anforderungen bewältigen zu können :)

  • 2
    Antwort von WetWilly WetWilly

    Ich würde unterstellen, dass auch einer 50-Jährigen die Aneignung entsprechender PC-Kenntnisse, die für die Erstellung von Berichten erforderlich sind, absolut zuzumuten sind.

    Bei Weigerung sehe ich keine Schwierigkeiten, der Mitarbeiterin verhaltensbedingt und ordentlich zu kündigen.

  • 1
    Antwort von Sally2809 Sally2809

    Nein. Der Kollegin ist zuzumuten sich weiterzubilden. Das kann sie privat oder auch mit Hilfe des Arbeitgebers. Die Kollegin wird nicht gemobbt oder unterdrückt, sondern lediglich aufgefordert, Berichte zu schreiben. Mit 50 Jahren kann man noch PC-Kenntnisse erwerben. Es gibt sogar Kurse für Senioren.

    Kommentar von evaness evanessevaness

    Und wenn sie es gar nicht schafft, kann sie jemandem ihren Bericht diktieren

    oder handgeschrieben geben zum Abtippen. So viel wird das ja wohl nicht sein.

    Kommentar von Sally2809 Sally2809Sally2809

    Wer soll das machen? Eine Kollegin? Während der Arbeitszeit? In der Pflege ist ohnehin viel zu tun, da muss nicht noch Zeit vergeudet werden, für jemanden, der es sich leicht machen will. Die Zeit des "Abtippens" soll dann auch noch bezahlt werden?

  • 1
    Antwort von Pifendeckel Pifendeckel

    Wo arbeitet sie Altenheim ,ambulante Pflege ?Denn Gruppenleiter in der Pflege habe ich noch nie gehört.Über PC Kenntnisse kann sie eine Fortbildung machen wenn am Arbeitsplatz PC eingesetzt wird muss der AG auch Fortbildungen dahingehend anbieten.

    MfG Sophia

  • 1
    Antwort von omg1234 omg1234

    fair ist das natürlich nicht, aber du musst zugeben: Dokumentation ist besonders bei der Altenpflege wichtig! Also kann der Betrieb sie unter druck setzen. Die welt ist nunmal nicht gerecht.

  • 1
    Antwort von ErdeerSahne ErdeerSahne

    aber das ist doch in sehr vielen jobs so, dass man sich im laufe der jahre mal wieder fortbilden muss. ich sehe das eher umgekehrt, sie sollte doch froh sein das sie noch ensprechend gefördert wird und nicht durch jüngeres personal ersetzt wird, das wäre nämlich in meinen augen die einzige alternative wenn sie sich an den ps nicht gewöhnen kann/will.

  • 1
    Antwort von Matti2 Matti2

    die Kollegin muss zu einer Fortbildung geschickt werden und dann MUSS sie es können.

  • 1
    Antwort von advexx advexx

    Wir sind halt im Zeitalter des Pc´s und ich denke es wird auch für sie kein Problem sein die kenntnisse die sie brauch zu erlernen ... wenn man nur will,

    Ich arbeite bei einem architekten ... bis vor paar jahren wurde hier auch mit hand gezeichnet und alle anderen mussten sich dann auch die Pc kenntnisse aneignen und die waren auch nicht viel jünger

  • 0
    Antwort von almutweber almutweber

    Ich kann jetzt nicht ausmachen, was das für eine Art Druck ist, aber Fakt ist, dass man auch mit 50 Jahren sehr wohl noch PC-Kenntnisse erlernen kann und sollte (ich bin 53 Jahre und in einem großen Unternehmen die "Excel-Königin", wobei ich mir mein Wissen selbst angeeignet habe). Alter und PC stehen nicht im krassen Widerspruch und der Arbeitgeber darf seine Mitarbeiter sehr wohl auffordern, sich angemessen fortzubilden. Wenn PC-Kenntnisse Voraussetzung für die Arbeit sind, muss die Kollegin lernen. Das ist die eine Seite. Aber niemand darf einen anderen Menschen unter massiven psychischen Druck setzen. Sollte hier Mobbing bestehen, muss die Mitarbeiterin sich wehren.

  • 0
    Antwort von jockl jockl

    Der Gruppenleiter, in diesem Fall berechtigt, darf das, denn heute gehts es nunmal nicht mehr ohne diese Technik. Diese lässt oft maunelle Einpflege nicht mehr zu.

  • 0
    Antwort von mac82 mac82

    Dazu müsstest du schon mehr schreiben, was bedeutet druck und in welcher art? Ich kenne auch ältere Arbeitnehmer deren Betrieb sie nun auf Lehrgänge schickt um eben den Umgang mit den PC zu erlernen. Ist ganz natürlich das die Technik nun einmal Einzug hält, dass kann man nicht verhindern. Und Berichte schreiben erfordert im Grunde doch auch nur minimales Computerwissen, kein Fachwissen.

  • 0
    Antwort von grisham grisham

    Hallo,

    wieso meinst du, dass eine 50-jährige dumm wäre? Jeder der, mit einer Schreibmaschine umgehen kann, kann auch mit einem PC umgehen. Sie braucht nur Ermutigung, um Ihre Angst zu überwinden.

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Diese bekommt Sie ja gerade nicht.

    Kommentar von fritzhund fritzhundfritzhund

    Ach, ein Arbeitsplatz in Gefahr ist keine Ermutigung ?........

    Kommentar von penaten penatenpenaten

    Na, hoffentlich kommst Du niemals in solch eine oder ähnliche Situation. Durch einen Unfall oder Schlaganfall kan das ganz schnell passieren.

    Kommentar von mac82 mac82mac82

    stimmt, kann schnell passieren. aber derartige umstände sind was völlig anderes....

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.