Hallo.
Also, wenn jemanden einen großen Anfall erleidet, Beine übereinander legen, sofort in die Seitenlage bringen, damit der Speichel abfließen kann. Kopfkisssen oder Jacke, was man eben hat unter dem Kopf legen, weil ein Betroffener auch mit dem Kopf shchägt und sich am Boden verletzen könnte.
Niemals ein Beißkeil oder was anderes in den Mund schieben. Das ist 18tes Jahrhundert.
Damit, kannst du der Person nur die Zähne abbrechen und sogar den Kiefer brechen.
Dann besser einen Zungenbiss.
Von Anfang an auf die Uhr sehen wie lange so ein Anfall dauert, und wie er aussieht.
Der Grand -Mal: Man stürzt so zu Boden, dann setzt die Atmung aus, die Person streckt sich ganz lang und überstreckt den Kopf nach Hinten -nennt man tonische Phase die CA 10-20 Sek. dauert.
Dann setzt die Atmung wieder ein und die Person fängt an zu zucken überall. Deshalb Seitenlage und was unter dem Kopf. Es kann sein, dass die Person schreit, gluggert oder andere Geräusche von sich gibt. Das ist normal. Auch einnässen kann sein.
Nicht festhalten oder versuchen den Kranpf zu beenden, weil es nicht gelingt.
Der Anfall läuft einfach so ab.
Dann hört das Zucken, was CA 2-3 Minuten dauert langsam auf. Dann schläft die Person zwischen 20 Minuten und 2 Stunden.
Den Mund zwischendurch mit Taschentuch abwischen. Der Speichel läuft immer nach, weil die Person nicht schluckt im Anfall.
Die Augen sind entweder nach oben, links oder rechts verdreht, die Pupillen werden riesig groß und lichtstarr.
Das kann man mit einer Taschenlampe ,Feuerzeug kontrollieren. Denn daran erkennt man, ob die Person überhaupt einen epileptischen Anfall hat oder einen Psychogenen.
Schläft dann die Person, eine Decke drüber legen und liegen lassen.
KInd kannst du ins Bett bringen. Bist ja nicht alleine da im Praktikum.
Dauert ein Anfall länger als 5 Minten, oder es folgen weitere Anfälle, sofort den Notarzt rufen. Das ist dann ein Status - Epilepticus der lebensgefährlich ist.
Ist die Person dann ausgeschlafen, hat sie Kopfschmerzen, Muskelkater, fühlt sich nicht wohl, es kann zu erbrechen kommen. Auch oft ist die Person für längere Zeit nicht richtig ansprechbar , orientierungslos.
Einfach aufpassen und nicht sofort was zu essen ,trinken geben.
Hat die Person ein Notmittel dabei - meistens Dormikum oder Clonazepam, dann gleich nach dem Anfall geben bevor die Person schläft, denn die Person ist dann nicht erweckbar.
Also beim Praktikum ganau fragen, was für Anfälle das Kind hat, ob es ein Notmedikament hat. Aber da bist du ja nicht alleine.
Trotzdem kann soetwas im Alltag immer mal passieren auf der Strasse. Dann weisst du Bescheid. Gucke dann nach einer Nottasche oder in die Geldbörse, wer die Person ist, HA, Adresse wo man anrufen kann. Und auch nach Notmittel gucken. So lange da bleiben, bis einer der Familie vor Ort ist, oder Krankenwagen. Bei Verletzungen , immer einen Rettungswagen rufen. Ist die person alleien und einigermaßen wieder da, im taxi setzen oder die Person nach Hause , HA , Krankenhaus bringen.
WEhrt sich die Person, kannst du nur den Notarzt rufen, oder die Person gehen lassen, wenn sie einigermaßen laufen kann, und weiß wo er/ sie hin musst.
Ist es eine ältere Person, deshalb schon nichts in den Mund schieben, da du nicht weisst, ob derjenige eine Zahnprothese trägt. Diese würde man weit in den Hals schieben oder quer schieben, sodass die Person ersticken kann, und sich gewaltig die Zunge zerbeißen kann. Ist das so, versuche die Prothese zu entfernen mit Taschentuch. Nicht ekeln.Prothesen sind was Normales.
Deine Lehrerin hat null Ahnung von dieser Krankheit. Was sollte das bringen, wenn du darauf springst? Du kannst ein Kind was klein ist sehr verletzen, ebenso umgekehrt durch das Zucken. Soetwas habe ich auch noch nie gehört.
Paul
ich hab sie ja auch gefragt was denn ist wenn die mir nochmal die Kniescheibe raustritt und ich deswege wieder operiert werden muss. Kommentar von ihr "das ist doch nur eine Ausrede"