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Betreuung meines alleinstehenden Vaters (81): Wer weiss Rat ?

Frage von beuys64 beuys64

Mein alleinstehender Vater (81), körperlich etwas eingeschränkt, wohnt 160 km entfernt. Habe zwar täglich telefonischen Kontakt, ich merke aber schon, dass er sich immer weniger selbst versorgen kann.

Nun habe ich einen Anruf von einer besorgten Nachbarin bekommen, er ist z.Zt. im Krankenhaus.

Ich habe ihm versucht zu erklären, dass ich künftig möglicherweise nicht schnell genug vor Ort sein kann.

Er selber glaubt jedoch, auch künftig ohne ständige Hilfe (alle 2 Wochen kommt eine Haushaltshilfe) sich selbst versorgen zu können.

Vertrauenswürdige Personen sind nicht vor Ort.

Wer hat eigene Erfahrungen gemacht ?? Wer weiss einen zufriedenstellenden Ausweg ??

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Antworten (7)

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    Antwort von gerisbg gerisbg

    Es gibt Heimpflegedienste die eben so wie schon erwähnt einmal am Tag vorbeikommen. Aber wenn ihm das noch zuviel ist - dann sollte er zumindest eine Rufhilfe haben - das ist ein Gerät wie eine Armbanduhr - wenn er draufdrückt dann meldet sich die Rettung (oder welche Organisation eben dort in der Gegend das übernimmt)- die machen auch täglich Funktionstests - rufen ihn an und wenn er sich nicht meldet schauen sie vorbei. Voraussetzung ist nur ein Telefonanschluss. Das war für meine Mutter die beste Lösung - weil sie ja auch noch "ALLES" selber konnte.

    Und vielleicht die Nachbarn ein Auge drauf werfen lassen.

    Viel Glück für Dich und Deinen Vater. G.

    Kommentar von Gartenfee1971 Gartenfee1971Gartenfee1971

    DH, finde ich auch gut den Tipp, werde ich gleich mal meinem Männel für seinen Dad vorschlagen.

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    Antwort von Gartenfee1971 Gartenfee1971

    Bei meinem Schwiegervater kommt z. B. einmal am Tag der Pflegedienst vorbei, nur um zu schauen, ob er seine Medikamente nimmt. Die merken ja dann auch recht schnell, ob was nicht stimmt. So kommt wenigstens einmal am Tag jemand, der nach dem Rechten sieht. Frag bei dem behandelnden Hausarzt Deines Vaters nach, er kann Dir sicher Kontaktdaten von Plegediensten nennen.

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    Antwort von Tess1104 Tess1104

    Dieses Problem hatten wir ja auch, haben dann auf Anraten des zuständigen Mitarbeiters beim Amtsgericht zur Sicherheit einen amtlichen Betreuer nur für Gesundheitsfragen bestellt, man hatte uns versichert, dass wir die Betreuung jederzeit selbst übernehmen können, wenn es sein sollte, dass sich der Zustand verschlechtert und ein Pflegeheim nur noch die Alternative ist. Jetzt ist meine Schwiegermutter irgendwo untergebracht und wir wissen nicht wo, warum und so weiter, da uns die Betreuerin nicht informiert hat. Kann nur raten, sich Anwaltmäßig beraten zu lassen. Muss dazusagen, dass nicht alle Betreuer so sind, wie die unserer Mutter. Laut Antwort auf meine Frage, ob eine Informationspflicht seitens der Betreuerin besteht hat ein Anwalt geschrieben, ... nein. Ich hoffe wenigstens etwas geholfen zu haben. Weitere Fragen würde ich gern beantworten.

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    Antwort von FranzJohannes FranzJohannes

    Hallo,

    hier finden sich eine Menge guter Antworten. Eine große Frage bleibt allerdings, wie eigentlich üblich. Wer kümmert sich darum dass die vorgeschlagenen Hilfen auch kontinuierlich kommen und regelmäßig bezahlt werden können, zumal der Betroffene das ja gar nicht will. Auch ein Behinderter oder Kranker besitzt das Grundrecht aus Art. 13 GG (Unverletzlichkeit der Wohnung). Leistungen der Kassen beantragen kann jeder. Was aber, wenn die Bescheide fehlerhaft oder unvollständig sind. Rechtsmittel kann nicht jeder einlegen; es muss eine Legitimation vorliegen. Ich kann Ihnen deshalb nur vorschlagen beim Amtsgericht vor Ort eine rechtliche Betreuung zu beantragen. Dann ist jemand vor Ort, der sich auskennt, der alles organisiert und bei dem die Fäden zusammen laufen. Ihre Mitsprache können Sie gegenüber dem Betreuer geltend machen. Warum auch nicht. Das können Sie auch über den Sozialdienst des Krankenhauses zum laufen bringen.

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    Antwort von yaoma yaoma

    Fast jedes Krankenhaus hat eine Sozialstation. Mit denen würde ich mich in Verbindung setzen. Da du ja weit entfernt bist, werden diese Helfer mit den Ärzten reden und auch mit deinem Vater. Dann können sie dir auch sagen, ob dein Vater noch in der Lage ist, sich allein zu versorgen, oder eine Pflegestufe braucht (Pflege zu Hause). Die Pflegestufe beantragen sie auch( so wurde mir vor einem Jahr geholfen) für deinen Vater und somit ist ein Teil der Kosten abgedeckt. Wichtig - Hat dein Vater nur körperliche oder auch Probleme mit dem Gedächtnis? Gruß Yaoma

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    Antwort von mikael mikael

    Erfahrungen habe ich damit nicht, aber ich weiß das Pflegedienste Aufgaben übernehmen. Ich weiß das alte Leute "viel" allein können wollen. Vielleicht wäre es angebracht eine Pflegestufe zu beantragen und ihn in ein betreutes Wohnen oder in einem Altersheim unter zu bringen.

    Kommentar von Gartenfee1971 Gartenfee1971Gartenfee1971

    Altersheim find ich nicht gut, wenn der alte Mensch es nicht von selbst möchte. Alte Menschen kommen sich sehr schnell abgeschoben und missverstanden vor.

    Kommentar von Bauzer04 Bauzer04Bauzer04

    habe derzeit ein Betreuungsverfahren gezwungermaßen für meine Mutter laufen, was wir beide nicht wollten. Da sie nie freiwillig ins Heim gehen würde und jetzt nach dem krankenhaus geht es ihr wieder besser denn je. Also mit Betreuung muss man echt vorsichtig sein grad wenn man es den Ärzten vorschlägt. Jetzt kommt bei ihr auch morgens und abends Pflegedienst vorbei und sie bekommt essen auf Rädern.

    Kommentar von mikael mikaelmikael

    Hallo Gartenfee, ich finde Altersheim auch nicht gut, nur, bei 160 km Entfernung würde ich persönlich ruhiger Leben wenn ich wüsste das ab und an nach ihm gesehen wird. Diese Frage ansich ist Allgemein blöd, wir können nur Vorschläge machen. Übriegens, Bauzer04, Essen auf Räder ist auch gut, Hauptsache da ist eine ständige Kontrolle da, wie leicht kann man in dem Alter fallen.

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    Antwort von 98spike 98spike

    Setzte Dich doch mal mit seinen Ärzten in Kontakt, vielleicht können die weiterhelfen mit Adressen an die Du Dich wenden kannst.

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