Betreff Lastschrift: Ist das Schrifterfordernis für das Lastschriftmandat in der Tat praxisrelevant?

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3 Antworten

Hallo,

in der Regel ist es in den Vereinbarungen mit dem Zahlungsdienstleister entsprechend geregelt dass ein Mandat schriftlich vorliegen muss.

Kontrolliert werden kann dies, wird allerdings erst dann passieren wenn es häufiger zum Missbrauch kommt.

Wenn kein schriftliches Mandat vorliegt kann der Zahler das Geld noch 13 Monate nach der Abbuchung zurückfordern. Die Bank des Zahlers wird dann das Mandat bei der Bank des Zahlungsempfängers anfordern. Kommt dies nicht innerhalb der entsprechenden Frist wird zurückgebucht.

Schöne Grüße

PS: Ansonsten gilt - wo kein Kläger da kein Richter.

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Nicht unbedingt.

Grundsätzlich kann ein Lastschriftmandat auch z.B. telefonisch oder online erteilt werden, allerdings ist es dann im Zweifelsfall das Problem des Zahlungsempfängers, nachzuweisen, dass tatsächlich ein gültiges Mandat erteilt wurde. Letztlich entscheidet die Bank des Zahlungsempfängers, in welcher Form sie ein Mandat akzeptiert.

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Kommentar von brummitga
11.09.2016, 08:36

das ist nicht korrekt: beim SEPA-Lastschriftmandat ist die Schriftform "zwingend vorgeschrieben"

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wenn dem nicht so wäre, würde das ja bedeuten, dass jederr auf dein Konto zugreifen kann.

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Kommentar von paradiselost
10.09.2016, 14:06

Da hast du recht!

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Kommentar von Rolf42
10.09.2016, 14:43

Das kann ja theoretisch auch jeder (sofern er eine Bank findet, die ihm das ermöglicht).

Dafür hat der Kunde bei unberechtigten Abbuchungen (also Lastschriften ohne gültiges Lastschriftmandat) die Möglichkeit, der Abbuchung innerhalb von 13 Monaten zu widersprechen.

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