Prowler am 25.10.2009 um 21:03 Uhr
Stimmt das? Das wäre ja eine Lizenz zum Gelddrucken (Zins: 3% bei 10-fachem Volumen der Einlagen... => 30% Profit p.a.) Bitte um eine aussagekräftige Quelle dazu. Danke.
Die Investment Bank "Lehman Brothers" hatte für jeden eigenen Dollar 44 Dollar für ihre Investment Geschäfte geliehen. Das ist allgemein gängige Praxis. Und wenn sich daran nichts ändert, ist die nächste Krise bereits jetzt nicht mehr zu verhindern. Man sehe sich einmal den Börsenverlauf in den letzten 12 Monaten an. Nach dem Crash ging es ganz steil bergauf. Und das trotz Krise! Die haben gar nichts gelernt. Mein Tipp: Geld sparen und ganz sicher (zum Beispiel in Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen) anlegen, den Aktienmarkt und die wirtschaftliche Situation so gut es geht beobachten und beim nächsten Mal, wenn die Aktienmärkte crashen und die Unternehmen vollkommen unterbewertet sind, in Standartwerte einsteigen. Der Markt erholt sich dann wieder innerhalb eines halben Jahres und man kann mit 20 oder 30 Prozent Plus aussteigen. Wenn mein Geld im September letzten Jahres flüssig gewesen wäre, hätte ich es genau so gemacht, als der DAX bei 4400 Punkten stand.

Die Banken müssen 2% des Gesamtvolumens an Geld als Sicherheit haben, können also Geld bis zu 50mal verleihen. DAS ist es, was Banken reich macht. Würde der Sicherheitsbetrag, wie schon manchmal gefordert, bei 30% liegen, würden viele Banken pleite gehen.
Andererseits sind es gerade die 2%, die viele Banken bei einem Run in den Ruin getrieben haben.