Durch meinen Beruf als Erzieherin in einem Kindergarten bete ich dort mit den Kindern regelmäßig vor und nach den Mahlzeiten, sowie zwischendurch. Muss allerdings sagen, dass ich auch jeden respektiere, der nicht betet oder religiös ist. Solange wie man sich selbst mit seinem "Glauben" wohlfühlt. Das ist doch die Hauptsache!!!!
Gebetet wird auf der ganzen Welt, nur immer anderst. Je nach Religion und Gläubigkeit. Also so schlecht kann beten nicht sein. Viele beten alleine ( die meisten ), aber auch viele zusammen in der Kirche oder sonstigen Einrichtungen. Beten verbindet offensichtlich Menschen, ja ganze Völker. Die Gründe zu beten sind vielseitig. Zum Beten kommen hunderte Menschen zusammen. Egal welchen Glaubens oder Religion. Irgendwie scheint es was zu haben, das Beten.

Ich rede mit der Natur, denn für mich ist Gott, wer oder was immer Gott ist, in der Natur, Mutter Erde und dem Universum zu finden, in jedem Wesen, jedem Ding. Manchmal bitte ich um Beistand oder Hilfe oder Kraft bei unterschiedlichen Gelegenheiten, aber meist danke ich eher. Ich glaube, das fällt mir leichter. Und ich teile ihr meine Freude, meine Wut, meine Sorgen mit. Das ist alles eher etwas, das im Alltag mehr nebenbei stattfindet, und ich würde es nicht unbedingt "beten" bezeichnen...

Nein. Aber ich möchte nicht sagen das ich es nie tun werde, man weiß ja nicht was noch kommt. Auch bin ich mir bewußt, das der Glaube manchen Menschen in vielen Situationen hilft. Aber ich glaube nun mal noch nicht an einen Gott und kann mir auch nicht vorstellen, das ich es einmal tun werde. Denn noch: Jeder nach seiner Fasson.

Ich bete nicht. Ich sehe zu dass ich mich selbst in der Spiegel gucken kann und dass ich meinem Sohn auf seinem Weg begleite...
Wenn mir etwas gutes geschieht, nehme ich es mit Freude, wenn etwas trauriges mir zustoesst - halte ich es durch und aus bis es vorbei ist. Viele religioese Menschen sind gut, habe aber einige kennengelernt die beten nur um sich selbst reinzuwaschen.
ja, ich bete, da heißt ich rede mit Gott über alles was mich bedrückt oder freut . ich spreche dabei meistens nur in der Kirche in festen Formen mit Gott ansonsten immer zwischendurch was mir gerade einfällt. ich weiß er hört mir zu und steht mir bei.
Ich bete bei vielen Gelegenheiten wie beispielsweise vorm Essen (ich finde es nicht selbstverständlich, dass ich essen kann, was und wann ich will). Abends bete ich auch, danke für das was gut war, bringe vor Gott, was nicht gut war, bitte für Familie, Freunde und Bekannte, wenn ich von deren Problemen weiß. Und ich bete im Gottesdienst (meistens sonntags). Das waren die eher regelmäßigen Gelegenheiten. Dazu kommen ab und an Gebete bei Spaziergängen oder wenn ich sonst unterwegs bin.
Gruß wiele
Morgens und abends auf jeden Fall. Ich danke für alles Gute, klage aber auch mein Leid. Zwischendurch bete ich auch, wenn ich meine, man braucht gerade Hilfe. Oder wenn ich alleine durch die Natur gehe. Gerne auch mal zwischendurch in einer Kirche.
Wenn mir etwas sehr wichtig ist, bitte ich, und wenn etwas, daß mir wichtig war geklappt hat, danke ich.
Vor allem ersteres also eher selten.
Ja, ich bete regelmäßig und das bei vielen Gelegenheiten.
Ich bedanke mich mehrmals täglich für die Dinge, die der Schöpfer mir schenkt und für die Hilfe, die er mir zukommen lässt. Bei kleineren und größeren Entscheidungen bitte ich auch um seine Hilfe. Ferner bete ich auch für andere. So ist das Gebet ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.

Ich bete täglich, ich spreche mit Gott über die täglichen Dinge des Lebens und danke für alles was er mir geschenkt hat.

Da ich davon ausgehe, daß Gott immer bei mir ist, rede ich sehr viel mit ihm. Mir hilft das.

Ich bitte nicht, ich danke nur. Hört sich plöt an, ich weiss....
Wieso blöd? Das ist mehr als andere tun. Außerdem, besser als andersherum, oder?

Nein,ich habe nie gebetet und werde es auch nie tun!
krauthexe am 5. April 2007 14:07 Und Daumen runter sind mir sowas von sch....egal!!!!Sorry,musste mal sein!:-)
Kolibri am 5. April 2007 15:08 Von mir Daumen hoch für die Ehrlichkeit!
Kann mir jemand sagen was er will:
Einige die NICHT beten verhalten sich christlicher als viele "scheinheilige", die jeden Sonntag in die Kirche rennen und dann - wieder zu Hause - Frau und Kinder schlagen oder ihre Mitmenschen rücksichtslos behandeln und/oder dauernd lügen!!!
krauthexe am 5. April 2007 21:17 Danke Kolibri,nicht beten heisst ja nicht gleichzeitig,dass ich an Nichts glaube.Und ich kenne einige "Scheinheilige" unter dem Deckmantel der Kirche und der Frömmigkeit.So etwas finde ich zutiefst abstossend!

Nein - nie.
Kolibri am 5. April 2007 15:12 Auch für Dich "Daumen hoch"! Die Erklärung dazu ist die gleiche wie bei krauthexe! Auch bei Dir habe ich sehr wohl das Gefühl, dass Du sehr christlich bist! (Und damit meine ich nicht religiös!) Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine?
WildeFee am 5. April 2007 20:37 Ähm... das verstehe ich jetzt nicht. Meinst Du mit christlich aber nicht religiös die Moral und Werte von Christen, so die Kirche sie nicht verdorben hat?
UlfDunkel am 6. April 2007 11:02 Danke, Flattervogel. ;-)
Ich versuche die christlichen Grundsätze der Nächstenliebe zu beachten, die aber für mich auch ohne ein Gottesbild funktionieren.
Ja, regelmäßig. ich bedanke mich für Nahrung, Gesundheit usw. und lege mein Geschick voll Vertrauen in Gottes Hand, indem ich sage: nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe und führe mich bitte aus der Illusion und gib mir bitte das Reine Wissen und nimm die Ungeduld, den Unmut, die Überheblichkeit, den Ärger, die Trägheit, das Selbstmitleid, den Sarkasmus den Mangel an Selbstrespekt, damit Platz wird für Zufriedenheit, Sicherheit, Heiterkeit, Freundlichkeit, Offenheit............
Schade das Kinder von ihren Eltern dahingetrieben werden zu glauben, oder aber nicht zu glauben. Wäre es nicht besser, Kindern im Laufe ihres Heranwachsens alle Glaubensrichtungen näher zu bringen und sie dann später selbst entscheiden zu lassen. Klasse aber, das Du den "Heiden" ihren Nichtglauben lässt. Danke.