Frage von vampirebabe10,

beten islam

als ich mich für ein referat über die gebetshaltungen des islam informiert habe ist mir aufgefallen dass sie bei ihrene 5 gebeten nie irgendetwas persönlich formulieren. sprechen muslime niemals individuelle gebete, wie pass auf meine familie auf oda sowas?

Antwort von varsinbirsin,
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Ein Moslem ist immer im Gebet.

Vor dem Essen, nach dem Essen, bei Angst, wenn man irgendetwa anfängt, etwas geschaft hat, etwas braucht, etwas sucht immer, beim Verlassen des Hauses, antritt eine Reise, bei Geburt, bei Tod, bei Krankheit.....immer und überall.

Diese 5 Gebete sind die Pflicht gebete, die jeder Moslem tun sollte. Die Bittgebet kommen zum Schluss.

Antwort von ummjonas2,
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Die Pflichtgebete sind in einer vorgeschriebenen Form zu verrichten.

Zum Bittgebet hat man die Gelegenheit während man sitzt, und während der Niederwerfung...........

Er (Unser Prophet, Segen und Frieden auf ihm,) sagte: "Der Diener ist seinem Herrn (Allah) am nächsten in der Niederwerfung, so vermehrt die Bittgebete in ihr."(Sahih Muslim)

...........außerdem soll man nach Beenden des Gebets nicht sofort aufstehen, sondern noch Allahs gedenken und auch persönlichen Bittgebete machen.

..........und natürlich zu jeder beliebigen Zeit des Tages

Kommentar von Somayyah,

DH

Antwort von askto,
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Es gibt Bittgebete ,da kann man seine persöhnlichen Wünsche usw. sagen !

ALLAHU ALEM

lg

Antwort von Freakk2011,
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Der individuelle Teil kommt am schluss

Bei den christen gibts ja auch so sachen wie Vater Unser

Kommentar von Hassprediger,

Oder man kann den individuellen Teil bei der Niederwerfung machen. Ist sogar in einem Hadith erwähnt worden,der besagt das diese Position die beste ist wenn man Bittgebete spricht.

Also wenn man bei der Niederwerfung drei mal Subhana rabbil Ala sagt,so bleibt man bei der Position und spricht sein Bittgebet

Kommentar von arevo,

Das angesprochene " Vater unser...." ist kein normales Gebet, sonden das christliche Glaubensbekenntnis in Gebetform.

Antwort von XantanVirulex,
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in dem rituellen gebet werden keine individuellen bitten gesprochen. nach dem rituellen gebet kannst du das bittgebet (dua) machen und deine persönliches gebet von Allah verlangen.

Antwort von Fatima2,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"als ich mich für ein referat über die gebetshaltungen des islam informiert habe ist mir aufgefallen dass sie bei ihrene 5 gebeten nie irgendetwas persönlich formulieren..."

Ja, es ist dir nicht aufgefallen, weil nur bei den Pflichtgebeten vorgeschrieben ist, wie und wann sie zu halten sind - die persoenlichen Gebete kann man machen wo, wann und wie man moechte! (Es gibt natùrlich Wegweiser, wie es am besten gemacht wird, aber....wie gesagt sind persoenliche Gebete persoenlich und werden von jeder Person weitestgehend individuell gestaltet)...

Normalerweise ist es fùr jeden Muslim Pflicht (!) tàglich fùr seine Eltern zu beten!! (egal, ob sie noch leben oder schon tot sind) Dies wird dann in einem persoenlichen Gebet gemacht...oder z.B. anschliessend an eines der Pflichtgebete...

ein Referat ist nie ausfùhrlich genug, diese komplexe Religion (Islam) in all seinen Aspekten (auch wenn es jetzt "nur" um das Gebet geht) zu beleuchten.....deshalb ist dir das persoenliche Gebet nicht "ùber den Weg gelaufen"...smile....

fùr solche Informationen kannst du auch immer in jeder Moschee anrufen (also, falls du noch mehr oder so wissen willst) - die beantworten mit Sicherheit auch solche Fragen!!

Aber danke(!), dass du ùberhaupt gefragt hast, und nicht einfach deine Vermutungen als Tatsache ùber den Islam verbreitet hast (was leider viele tun) - das zeugt von Respekt und Reife!! Find ich super!

Fatima

Antwort von mrssahra2000,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

persönliche Gebete kann es geben, während man sich halb beugt oder sich niederbeugt, kann seine persönliche Gebet bzw. seine Sorgen, Wünsche frei äußern.

Antwort von Klaus02,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Islam ist eine Gesetzliche Religion, das heißt es zuerst darum Vorschriften zu erfüllen. Deshalb können sie in den Vorgeschriebenen Gebeten keine persönlichen Dinge einbringen.

Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Gebeten können sie aber auch persönliche Gebete vor Gott bringen. Allerdings gibt es dabei Einschränkungen, so glauben mache Muslime (nicht alle) das sie nicht für angehörige anderer Religionen beten dürfen.

Kommentar von Hassprediger,

Was für ein Quark!!!

Bitte gebe mir Quellen!!!

Die beste Position sein Bittgebet(egal welche Sprache) ist, wenn man mit dem Angesicht auf dem Boden ist(wie Jesus in der Bibel). Es wurde in einem Hadith erwähnt,den ich hier erst poste wenn du mir die Quelle seiner Aussage gibst.(,dass man nicht sein eigenes Gebet aufsagen darf).

Zudem kann man ein Bittgebet jederzeit machen.

Kommentar von arevo,

Grundsätzlich gibt es im Islam die Pflichtgebete, dann im Anschluß daran die Nafilah-Gebete, die freiwelligen Gebete und dann das Bittgebet.

Grundlage des islamischen Gebets, ist der Koranspruch " Wehe dem Betenden, der sich Allahs nicht bewußt ist ". Also eine galtte Drohung , wieder einmal. Und zum Zweiten ist es so, dass Allah das Gebet eines Moslems nicht nötig hat, aber der Moslem hat das Gebet und Allahs Barmherzigkeit nötig.

Alle Gebete im Islam sind streng ritualisiert und textlich vorgeben, auch die freiwiliigen Gebete und auch das Bittgebet.

Dagegen versteht man im Christentum, neben den vorgebenen liturgischen Gebeten in der Kirche, unter einem Gebet eines Christen die Zwiesprache mit seinem Gott. Es ist tatsächlich ein persönliches Gespräch mit seinem Gott, in freier Rede.

Daneben gibt es auch noch andere Gebete, persönliche Ansprachen, an die Jungfrau Maria oder bestimmten Heiligen.

Kommentar von Fatima2,

@Hassprediger hat Recht!!

Also ich bin Muslimin und ich kenne mich aus: die 5 Pflichtgebete sind Vorschrift, ja! Aber selbstverstàndlich kann man jedes (Pflicht)Gebet verlàngern und seine persoenlichen Bitten (in der eigenen Sprache, egal welche) vortragen - das mache ich ùbrigens auch! ODER wenn man will, kann man auch ohne Pflichtgebet, persoenliche Gebete machen, also Gott um etwas bitten usw....(egal, in welcher "Stellung"!)

Beten kann man fùr jeden - egal welche Religion! Wer etwas anderes sagt, lùgt (wieder einmal ohne Beweis aus Qur'an und Hadith!) Ich habe schon des oefteren fùr Menschen gebetet, die eine andere Religion haben (sogar fast tàglich fàllt mir gerade auf...) Fùr die Eltern zu beten ist sogar Pflicht! (sogar, wenn sie Atheistin oder Goetzenanbeterin wàre!)

ùbrigens: das VaterUnser wird in der (katholischen) Kirche jedesmal gebetet, wenn Gottesdienst abgehalten wird....àhnelt doch dem Islam (in der Moschee ist es auch so, dass jedesmal gebetet wird, wenn die Freitagspredigt stattfindet)...

Fatima

Kommentar von Klaus02,

Ich habe in meiner Antwort bereits angedeutet das es verschiedene Ansichten unter den Muslimen gibt. Dazu gehören Dinge wie ob man nur auf Arabisch beten kann oder ob man für Andersgläubige beten kann und über vieles mehr.

Mir wurde das von Muslimen so erklärt das man sich vor dem Gebet mental vorbereiten soll, aber nicht muss. Das Gebet ist ein Akt der Unterwerfung (oder Hingabe) an Gott. Es stellt also das Befolgen einer Vorschrift dar und darf nur in dem masse wie die islamischen Quellen (Koran, Sunna, Hadithe, Scharia) es ausdrücklich erlauben. (z.B. bei Kranken oder Reisenden) verändert werden. Nach dem Gebet ist es üblich sich gegenseitig die Hand zu reichen. Man hat meinen Gruß (Salam Aleikum) nicht erwidert, was zeigt das es sehr konservative Muslime waren.

Muslime verstehen unter Gebet etwas anderes als wir, es ist für sie mehr das rezitieren des Korans, also das nachsprechen dieser Texte auf Arabisch. Trotzdem gibt es für Muslime die Möglichkeit persöhnliche Bitten und Anliegen vor Gott zu bringen.

P.S. Im Christentum ist die Körperhaltung im Gebet nicht so wichtig, es geht mehr darum das man mit seinem Herzen betet und wenn man das tut ist es eigentlich egal ob man steht oder kniet oder liegt oder einen Kopfstand macht oder,....

"Wenn das Herz nicht mitbetet mühen sich die Lippen um sonst."

Kommentar von Hassprediger,

Wer verschiedene Ansichten hat,der muss auch Quellen haben.

Ich weiß nicht ob es euch (in eurer Religion)egal ist oder nicht-aber wenn ihr über andere Religionen und speziell über den Islam,wo alles seine Quelle haben muss ,berichtet, so bitte mit Quelle angeben oder darauf (klar) hinweisen,dass man zu diesem Thema nicht viel weiß .

Kommentar von Hassprediger,

Einem Ungläubigen grüßt man mit "wa Alaika"

Kommentar von Klaus02,

Als Quelle habe ich Muslime angegeben und im übrigen finde ich es vielsagend das man beim Grüßen von andersgläubigen das Wort Salam (Friede) weglässt. Was sagt das eigentlich über eine Religion aus wenn seine Anhänger anderen keinen Frieden wünschen soll?

Kommentar von Hassprediger,

Inhaltlicher Fehler.

Der Muslim erwidert mit wa Alaika/und auch bei dir

Also wenn ein christl. Araber einen Muslim Grüßt (Assalamu Aleykum) so erwiedert der Muslim wie oben geschrieben.

Es kommt im Endeffekt kommt es auf das gleiche hinaus und man ist verpflichtet ihn zu Grüßen/erwidern( wa Alaika)

Vorsicht(!!) ich denke,dass es etwas mit den schmeicheln der Kuffar zu tun hat. Man sehe sich nur all die heutigen Prediger an. Abu Anas der Gründer von EZP hat sowas von mit den Kuffar geschmeichelt, dass er am Ende seine eigene Leute erraten hat( deshalb hat sie die Gruppe auch aufgelöst) . Das schmeicheln mit den Nichtmuslimen sollte vermieden werden. Ein normaler Ton ist ok, aber nicht das man sich letztendlich für sie verkauft und die eigenen Leute verrät um so sich zu präsentieren.

Antwort von TimWerther,

Die Pflichtgebete sind ein Ritual das die Liebe und Nähe zu Gott sowie den Willen zu seiner Preisung zeigt. Zudem trainiert es die Selbstdisziplin. Da können auch Bittgebete (dua) eingefügt werden, am besten während man in der Niederwerfung (sugud) ist.

Auch im Alltag kann man in jeder Situation Bittgebete an Allah richten. Üblichwerweise gedenkt man Allahs beim essen, trinken, und auch allgemein vor guten Taten. Auch preist man Allah bei jeder Gelegenheit, etwa wenn man schöne Dinge sieht, einem etwas bevorsteht, etwas einem gefällt oder es einem gut geht.

Fürs Bittgebet gibt es viele Dinge die beim beachten die Chance auf Erhörung steigen lassen. Wie etwas, dass man immer erst sich selsbt betrachtet und nicht nur auf andere guckt, dass man es ernst meint und es einem wichtig ist, dass man Allah liebt, die Getebe regelmäßig verübt... etc.

Antwort von IbnChaldun,

Da hast Du in ein Wespennest gestochen. Frömmigkeit im christl Sinne gibt es nicht im Islam, deshalb auch keine individualisierten Gebete, die ein persönlichen Kontakt zu "Gott" anstreben.

Der Islam kennt nur Ritenfrömmigkeit. Das heisst, ein Moslem definiert sich durch Riten und nur in sehr geringem Maße durch Inhalte: Also 5x beten, Wallfahrt, Speisegebote - fertig. Wer sich daran hält ist Muslim. Moralische Anforderungen gibt es nicht.

Kommentar von TimWerther,

Schwachsinn. Man soll dem Propheten als Beispiel folgen und dieser war der Inbegriff der Moral. Es gibt islamische gute Charaktereigenschaften die man sich aneignen soll, wie etwas Geduld, Nachsicht und Vergebung. Wer sich einfach an die Pflichten hält und glaubt damit sei alles bereitet, der hat den Islam nicht ganz verstanden. Es ist keine Kopf- sondern eine Herzenssache. Und wer mit dem Herzen dabei ist geht über das alltägliche und die Pflichten hinaus.

Antwort von 1988Ritter,

Sicherlich werden die Muslime auch persönliche Bittgebete verrichten, aber es ist etwas anderes, was auch für mich störend aufgefallen ist. Sehr viele meinen Gott verstünde nur arabisch und beten in arabisch ohne arabisch überhaupt zu können. Das ist für meine Begriffe ein Beten ohne Sinn und Verstand.

Ich will das einfach mal anhand eines hypothetischen Beispiels darstellen. Wenn Naturforscher bei den Walgesängen ein kommunikatives Beten unterstellen würden, und Menschen jetzt den Naturglauben der Wale als Glauben annehmen, und dann ebenfalls im Walgesang beten, was soll das dann für ein Gebet sein ???? Irgendwie geht da für meine Begriffe der Sinn verloren. Ich will mit diesem Beispiel aber niemanden beleidigen, es erscheint mir nur passend, da niemand den Walgesang zur Zeit übersetzen kann, und der Koran und die Gebete angeblich ebenfalls nicht zu übersetzen sind.

Kommentar von Hassprediger,

Da stimme ich dir mal Ausnahmsweise zu.

Wer die Gebete runterrasselt der wird nie die Süße des Gebetes schmecken. Wer eine Sure lernt der sollte auch nebenbei die ungefähre Übersetzung lernen. Auh wenn sie nur grob ist.

Meist aber kommt dies von neumuslimen und da drückt man mal ein Auge zu, weil sonst zu viel auf einmal kommt. Nach der Zeit aber kann man automatisch die Übersetzung.

Kommentar von varsinbirsin,

Ein Moslem betet leise für sich, warum ist es störend für dich Ritter?

Laute Gebete, die gemeinsam betet werden erfolgen in der Moschee, auch da kann es dich nicht stören, warum also?

Arabisch kann man eben nicht ganz genau überstzen. Übersetze mal einen Gedich von deusch auf englisch oder umgekehrt, da siehst du wieviel verloren geht. Es ergibt keinen Sinn.

Wir beten auf arab. ja aber wir lesen auch die Übersetzungen und wissen, welche Bedeutung sie haben. Welche Sprache hat die Bibel? Na meinst Du es ist alles genau übersetzt worden?

Kommentar von 1988Ritter,

Du hast es wohl falsch verstanden. Wenn ein Mensch betet stört es mich gar nicht. Dabei ist es mir auch egal ob er es laut oder leise macht.

Mich stört, dass die konvertierten und nicht arabisch sprechenden Menschen irgenetwas herunterrasseln was sie nicht verstehen. Sowas ist in meinen Augen kein Gebet.

Aber ehrlich gesagt verstehe ich es sowieso nicht was so einige Zeitgenossen so treiben. Sie konvertieren ohne ausreichende Kenntnisse über den Glauben, und geben sich Ritualen hin, deren Sinn und Sprache sie nicht verstehen. Im endeffekt ist das auch nachteilig für den Islam selber. Ich habe eine Bekannte die vor Jahren konvertiert ist. Auch dirket mit Kopftuch, helal und allem Pipapo. Das hat dann drei Jahre angedauert, danach hatte sie keinen Bock mehr. Heute rauchen, saufen, Partie, eine eher atheistische Lebensführung. Sämtliche Freunde, Verwandte und Bekannte grinsen sich eins. Würde der Islam mal weniger darauf bedacht sein schnell Konvertierte als Zuwachs zu verbuchen, und sich mehr auf die Vermittlung des Glaubens vor der Konvertierung zu beschränken, dann würde da sicherlich so manches erspart bleiben.

Kommentar von TimWerther,

Wer meint Gott verstünde nur arabsich ist nicht sehr klug. Die Mehrheit der Gelehrten war einst einfach der Ansicht, das im arabischen (da es die Offenbarungssprache des Koran ist) man Gott näher ist. Es wurde einfach rituell festgelegt, dass im Pflichtgebet arabisch gesprochen wird.

Kommentar von 1988Ritter,

eben.....es wurde bestimmt. Dabei war Mohammed selbst der erste Übersetzer.

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