Frage von Xen16, 60

Besucht der Verstorbene seine Familie noch?

Antwort
von Xen16, 51

Guten Abend zusammen,

ich habe traurige Nachrichten. Mein Opa ist am 09.10.2016 um 9.10 von uns gegangen. Er ist friedlich in seinem Bett eingeschlafen. Einen Tag davor hatte er starkes Fieber 39,6 Grad...ich habe sofort die Palliativ Ärztin gerufen die ihm Morphin gegeben hat. Warum Morphin? Ich weiß es nicht...Ihre Worte waren auch eher: Ihr Opa macht sich auf den Weg.

Nichtsdestotrotz ist meine Tante Krankenschwester und wir haben ihm dann Fiebersenkendemittel eingefürt. Das Fieber sank tatsächlich auf 37 Grad...nach einem langen Tag an seinem Bett...hat er gegen 21 Uhr das erste Mal seine Augen geöffnet. Er hat uns alle nacheinander in seinem Schlafzimmer angeschaut. Ich war voller Hoffnung das er es packt....das es nur eine Infektion ist. Wir haben entschieden alle bei meiner Oma zu schlafen (innerliche Intuition? ) Nun mein Wecker klingelt alle 3 Stunden. Jedesmal bin ich aufgestanden und habe seine Temperatur und Atmung überprüft. Es schien für mich alles ok. Um 9 Uhr bin ich das letzte Mal wachgeworden...bin zu ihm hin...habe geschaut und Temperatur sowie Atmung (etwas schneller) war ok. Darauffolgend ist meine Tante (seine Tochter) zu ihm und hat es auch nochmal überprüft. Genau 10 Minuten später stand meine Oma bei uns vor dem Bett und meinte: Bitte geht schauen, er atmet nicht....

Natürlich sind wir sofort hin...und...ja...keine Atmung, kein Puls. In der Familie brach Panik aus. Alle weinten...hielten meinen Opa an der Hand und wir umarmten uns. Für mich war es der erste Anblick eine nicht lebenden Person in meinem Leben. Ich denke ich stand neben mir...wusste jedoch auch...das nun eine Person alles führen muss...Arzt anrufen etc. 

Meine Mutter und meine Tante haben daraufhin meinen Opa in einen Anzug umgezogen. Er lief sein leben lang in Anzügen herum...wir wollten ihm den letzten Schritt aus der Wohnung fein gestalten, so wie er es immer war. Diesen Moment werde ich nie vergessen...

Die weitere Prozedur des Begräbnisses, des Transports etc. wurde von meiner parallisierten Familie an mich übergeben. Das alles nun stellt jedoch keine Frage an euch. Diese möchte ich euch nun vorstellen.

Sind Tote noch unter uns? Geben sie uns Signale? Warum ich das Frage...es haben sich zwei Vorfälle ereignet dich ich nicht erklären kann.

1. Mein Opa ist am Sonntag verstorben. Damit meine Oma nicht alleine zu Hause bleibt haben wir sie zu mir gebracht. Meine Frau. meine Oma und ich habe ihn einem Bett geschlafen. Gegen 4 Uhr Morgens klingelte unser Telefon (Geräusch ob man es in die Ladestation steckt...also kein übliches Klingeln) Meine Frau ist wach geworden und hat mich geweckt weil Oma so geweint hat. Natürlich bin ich sofort zu ihr hin und fragte was los ist...sie hat einen üblen Krampf im Bein, den ich über 30 Minuten lang massiert und mit Voltaren eingerieben habe. Es wurde besser und sie ist eingeschlafen. Um 5.40 bin ich wach geworden...noch in halber Trance....spricht mich meine Frau an und sagt mir: hörst du das? Ich sagte: ja, was ist das? Nachdem ich mich aufgerappelt habe, bin ich dem Signal hinterher gegangen.....Es war schon wieder unser Telefon in der Ladestation. Das Telefon hat ein Geräusch von sich gegeben ob man es gerade in die Ladestation gesteckt hätte. Dies aber durchgehend...bis ich das Telefon aus der Ladestation geholt habe und es wieder eingesteckt habe.

Fenster waren zu. Korrosion an den Kontakten sehe ich nicht. Das Telefon hat es noch nie gemacht.

War es Opa?

2. Da ich den Leichnam von meinem Opa laut Familienwunsch nach Polen überführen musste hat es mit der Beerdigung etwas gedauert. Ca. genau eine Woche...Die Beerdigung war am Montag. Ich habe alles gemacht damit mein Opa heil, gutaussehend und in einem neuen Anzug sich der Familie präsentiert. Ich denke, dass es soweit alles super funktioniert hat.

Von Sonntag auf Montag (also zum Tag des Begräbnisses) hin...hatte ich mit meinem Opa ein super tollen Traum. Wir haben uns lange unterhalten, er sah wirklich gut (wie früher in den guten Zeiten)...der Traum war sehr klar jedoch weiß ich nicht worüber wir gesprochen haben....ich erinnere mich nur an den letzten Satz. 

Dieser Satz: "Ich habe mir alles notiert" war so intensiv...so nah an meinem Ohr, ob er genau über mir stand...ich habe sofort Gänsehaut bekommen und es ging ein kalter Schauer über mich her. Bis jetzt kann ich mir nicht erklären, was er damit meinte....Hat er notiert das ich seine Beerdingung im alleingang koordiniert habe? Hat er in irgendwelchen Unterlagen etwas notiert? 

Oder ist das alles nur Einbildung? 

Mich lassen diese zwei Faktoren einfach nicht in ruhe... Wie sind eure Erlebnisse gewessen wenn jemand gestorben ist? Habt ihr ähnliches erlebt?

Danke und Gruß Philipp

Kommentar von OffTheRanch ,

Mein Beileid, aber das mit dem "die Toten kommen uns besuchen" ist natürlich absoluter Blödsinn. Ich denke in ein paar Monaten oder auch Jahren, wenn du besser mit dem Verlust klar kommst, wirst du selbst merken, dass das nur eine kindliche Wunschvorstellung ist/war.

Kommentar von LarsIngwerTee ,

Mein Beileid erstmal :( ich hatte mit meinem Opa der vor ein paar Jahren verstorben ist auch Begegnungen in meinen träumen. Dort ist er alltäglichen Dingen nachgegangen und war eigentlich so wie immer :) meine Oma hat in dem Jahr als mein Opa verstorben ist in der Nacht zu ihrem Geburtstag gespürt das jemand neben ihr im Bett liegt und ihre Hand genommen hat und als sie nochmal nachgesehen hat war niemand da... Ich denke da ist was dran. Hm

Antwort
von Relax991, 35

Seitdem mein Opa gestorben ist, passiert eher selten folgendes:
Vorgeschichte:
Mein Opa ist nachts um 11:50 an einem Sonntag verstorben. Ich hatte keine besondere Beziehung zu ihm weßhalb ich nicht wirklich getrauert habe, natürlich hat es mich getroffen aber ich kannte ihn halt nicht gut.
Nun wenn ich am Wochenende mal länger wach bin und es wärmer draußen ist, zieht eher selten ein kurzer schneller "Windstoß" durch mein Gesicht, nicht doll sondern eher ein als ob jemand ganz leicht pustet, es ist aber kein Atem sondern ein Geruch.. Nämlich wenn man mal alte Leute besucht, dann riecht man ganz schnell den Geruch von alten Leuten. Und so riecht es eben als ob ich für ein paar Sekunden in einem Zimmer stehe wo alte Leute leben... Ich weiß nicht warum ausgerechnet mir das passiert.... Ich selbst bin nicht ganz über zeugt von geistern oder Dämonen aber so etwas kann vielleicht eine Botschaft sein dass ich mich vielleicht mal mit Mutter über ihren Vater unterhalten sollte oder sowas ich weiß es nicht..

Antwort
von drea67, 44

Philipp, ich habe solches noch nicht erlebt, denke aber schon, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die wir nicht verstehen. Bei Nahtod-Erfahrungen heißt es ja, der gerade eben Verstorbene sei noch da, sehe wie ein Unbeteiligter zu. Jede Kultur oder Religion hat da ihre Theorien, aber natürlich kann keiner exakt sagen, so oder so ist es

Antwort
von Toffeecoffy, 25

Ein paar Stunden nach dem ich meine geliebte Hündin bei meiner TÄ erlosen lassen musste😭hat meine andere Hündin bei mir zu Hause abends plötzlich immer wieder in die Luft geschnuppert und wollte zuerst garnicht damit aufhören.Wir saßen auf meinem Bett und dann hat sie plötzlich panisch reagiert und ist auf meinen Schoß geklettert.

Ich glaube ihr war das alles nicht geheuer(solch eine Reaktion hatte sie noch nie gezeigt).

Ich denke meine Maus kam vom TA mit uns nach Hause mit.

Ich hatte ein paar Tage noch das Gefühl ,Sie war beim Spaziergang mit dabei. Vielleicht war das aber auch bei mir nur die Trauer ,aber das mit meiner anderen Hündin und ihrem Verhalten war richtig unheimlich.

LG☕

Antwort
von Philipp59, 13

Hallo Xen16,

das ginge jedoch nur dann, wenn die Toten noch irgendwie am Leben wären, nicht war? Doch sagt die Bibel über den Zustand der Toten: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Antwort
von uniico, 30

Ich denke wenn der Verstorbene seinen Frieden noch nicht gefunden hat kann das sehr gut sein

Kommentar von Meatwad ,

Hollywood lässt grüßen.

Antwort
von RasThavas, 23

Wie soll ein Verstorbener aus seinem Sarg unter 2 Meter Erde raus kommen?

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