Hm... ich denke, gegenüber dem Hund gehört ALLES auf der Welt mir. Es kann also unmöglich meines Hundes Eigentum sein. Auch nicht mein Grundstück.
Stelle Dir vor, Du gehst auf der Straße mit Deinem Hund spazieren und ich komme Dir entgegen, fixiere mit meinem Blick Deinen Hund. Jede Wette, daß Dein Hund nervös wird und anfängt, mich anzubellen. Seine Intension ist es, sich schützend vor Dir auszubreiten, mit dem Gesicht zu mir, mit dem Po zu Dir. Das passiert spätestens, wenn ich "drohe", in Deinen Individualbereich einzudringen. So ca. ab 3 Meter, geht Dein Hund spätestens nach vorn.
In einer solchen Situation kannst Du mir leider nicht sagen, daß ich Deinen Hund nicht anschauen, oder ansprechen soll.
Als Hundehalter bist Du verantwortlich, Deinen Hund so erziehen, daß er für die Öffentlichkeit nicht zur Belästigung wird. Du bist ja nicht dafür verantwortlich, fremde Menschen zu erziehen. Unabhängig davon, daß Du Deinen Hund vor Übergriffen fremder Kinder in solcher Art natürlich schützen mußt. (Ich weiß: ein Widerspruch in sich vielleicht.)
Da Du Eigentümer Deines Grundstücks bist und nicht Dein Hund, obliegt Dir auch der Schutz des Grundstückes und nicht Deinem Vierbeiner. Ausgenommen, Du stehst nicht daneben.
Versuche, Deinem Hund einen festen Platz zuzuweisen, wenn Du Besucher hast. Diesen Platz hat er einfach nicht zu verlassen in einer solchen Situation.
Das durchzusetzen, ist nicht schwer, wenn Du ein gemütliches Plätzchen in einer Ecke für ihn vorbereitest und ihn immerzu wieder auf den Platz führst, falls er wieder aufsteht. Am besten, Du setzt das mit einem Bändchen am Halsband durch, damit Du nicht ins Halsband greifen mußt dazu. Immer wieder handeln, handeln, handeln... nicht diskutieren. Du wirst sehen, daß die Erfolge sehr schnell zeigen und das Bellen schnell der Vergangenheit angehört. Nur das Durchhalten ist die Schwierigkeit dabei.
Wenn Dein Hund ruhig in der Ecke abwartet, kommt niemand mehr auf den Gedanken, sich gegen ihn durchsetzen zu müssen.
Viel Erfolg :))
Ganz ehrlich, ich habe keine Lust, wildfremden Kindern Grundsätzliches über Hunde zu erklären, wenn die Eltern dabeistehen und seelenruhig zuschauen, wie Sprößling Blödsinn verzapft. Hätte sie nur einmal was gesagt, wäre ich ja ganz entspannt geblieben.
Du bist der Hundehalter, du musst erst ein mal sicher stellen das dein Verhalten und das des Hundes korrekt ist. Das mit dem Stock war nicht gut, aber deine Reaktion war auch alles andere als Gut. Schon mal darüber nach gedacht warum das Kind so reagiert hat?
Ich weiß, daß ich etwas überreagiert habe. Und nein, ich habe nicht drüber nachgedacht, warum das Kind (wenn es Angst vor dem Hund hat) aus dem Auto klettert und sich dann einen Stock zum Schmeißen sucht, während Mutti danebensteht. Sowas kann ich nicht begreifen - egal wie lange ich darüber nachdenke!
Und ich verstehe nicht das du neben deine Hund stehst der rum bellt ohne etwas dagegen zu tun. Die Zeit das Kind zu beobachten hattest du ja schienbar schon.
Warum soll der Hund mit dem Bellen aufhören? Ich verstehe nicht, wie es das Problem lösen sollte, wenn der Hund nicht mehr bellt. Erklär mir das bitte mal.
Das löst nicht das Problem mit dem Stock, aber wenn ich so eine uneinsichtigen Nachbar wie dich hätte der es ganz toll findet wenn sein Hund Minuten Lang rum kläfft wäre ich bei dem ganz schnell für ein klärendes Gespräch.
Es gibt da zwei Problem zum eine das Kind das den Stock wirft, aber leider wohl auch eine Hundehalter der es toll findet das sein Hund jeden ankläfft und Kinder ängstigt. Wenn ich schon so ein Stuss Lesen wie der Hund mag Rassebedingt keine Kinder, dann frage ich mich was für eine Art Hundehalter du bist.
Wie gesagt ich habe selber Hunde, aber zum, einen würde ich ganz einfach mit dem Kind vernünftig reden und ihm klar machen das das mit dem Stock kein gute Idee ist und zum anderen würde ich auch immer hinterfragen wieso das überhaupt passiert ist.
du hast gesehen das das Kind einen Stock nach deine Hund wirft und hast nicht besseres zu tun als eine 10 Jährigen mit Gewalt zu drohen, ich habe damals einfach nur gesagt das die Tierarztrechnung recht hoch werden könnte, das hat gereicht.
Ich finde, das du als Hundehalter gut geeignet bist kindern was über hunde zu erklären. Und ich denke auch, dass du deine Position stärkst, wenn du erklärst statt zu plärren.
ich weiss nicht, du bestätigst hier für mich ein hässliches klischee über hundehalter. klar kann es nicht deine aufgabe sein das fremden kindern beizubringen. Aber du würdest dir dabei auch keinen zacken aus der Krone brechen..
DH! Ich halte selber Hunde, aber die Reaktion von ErsterSchnee zeugt wirklich nicht von eine verantwortungsbewussten Hundehalter.
Ich bin gerne bereit, jedem Kind der Welt alles über alles mögliche zu erklären. Aber nicht, wenn die Eltern (oder ein Elternteil) danebenstehen und sich nicht im Ansatz dafür interessieren, was ihre Kinder so verzapfen.
Und, was mich bald noch mehr auf die Palme bringt - da ist ein Kind, das ganz klar sagt "Ich habe Angst" - und die Mutter ist nicht in der Lage, mal eben ihr Gespräch zu unterbrechen... Aber das ist schon wieder ein völlig anderes Thema!
Und indem du es genau diesem Kind nicht erklärst, bestrafst du es gleich noch mal. Als ob es nicht mit einer interessenlosen Mutter genug gestraft ist.
Schade..