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Besuch nach Prostata-OP erwünscht?

Frage von Tina207 Tina207

Hallo zusammen, meine Frage ist jetzt bestimmt komisch, aber vielleicht könnt Ihr mir helfen. Google hilft da nicht wirklich weiter..

Also: ich muss vorweg sagen, dass wir nicht mit unserem Papa aufgewachsen sind, wir haben ihn natürlich so ca 1/Woche besucht, aber meine Eltern waren halt geschieden. Heute sehen wir uns nur noch wenig, haben aber sehr guten Kontakt zueinander. Nun zu meinem "Problem": mein Vater hat heut eine Prostata-OP. Natürlich wollte ich ihn besuchen fahren. Mein Bruder aber meint, er würde dies vielleicht nicht wollen, da er UNS nicht mal von der OP erzählt hat. Wir haben es über Dritte erfahren.. Mein Bruder hat Bedenken, dass es vielleicht einem " alten Mann" (70J.) nach einer Prost.OP sowas wie "peinlich" wäre...versteht Ihr was ich meine? Er denkt, dass ihm das unangenehm war darüber zu reden und erst recht besucht zu werden... Meine Frage: Wie sieht man nach einer Prost.OP aus? Hat man Wunden an "gewissen Stellen", sodass es ihm wirklich unagenehm sein könnte? Oder sieht man da gar nichts und man sieht aus wie immer?

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.. :(

Lieben Dank schon mal..

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von SHGruppe SHGruppe

    Hallo Tina,

    erst mal, natürlich hat man da OP-Schnitte bzw. einen großen. Je nach OP-Art können es 5 kleinere Schnitte über den Unterbauch verteilt sein. Es kann aber auch ein langer Schnitt sein, darüber konnte der Vater allerdings entscheiden.

    Da es in der Generation der jetzt 70-jährigen noch zumindest unangenehm ist (leider) , über Geschlechtsteile offen zu reden und ihr ohnehin keinen Dauerkontakt habt, wäre es ihm möglicherweise unangenehm, zumindest einer Frau gegenüber, auch seiner Tochter ist eine, zu reden oder gar Einblick in die OP-Narben zu geben. Dein Bruder, auch Mann, hat da evtl. schon bessere Karten.

    Evtl. wäre ja ein Anruf angebracht, denn viele Männer haben nach der OP das Verlangen nach Umsorgung, Wärme und familiärer Geborgenheit. Es könnte der Anfang für eine beständige Verbindung sein. Geht das mit dem Anrufen nicht, dann zeigt durch eine Grußkarte ins Krankenhaus (besser natürlich ein Brief), dass ihr an ihn denkt und teilnimmt. Versprecht ihm, dass ihr in Zuhause oder in der REHA besuchen kommt und bestärkt ihn in der Hoffnung, es wird schon alles wieder gut. Wenn er Prostatakrebs hat kann er in ein tiefes Loch gefallen sein. Manche verstecken sich auch hinter einer harten Schale, ihr müsst wissen, was der Vater für ein Typ ist. Übrigens, wenn der Vater 70 ist, kann dein Bruder bereits in den Jahren sein, in denen der Mann sich Urologisch bereits untersuchen lassen sollte. Er ist u.U. genetisch vorbelastet und ab 40 wäre es somit angebracht. Mehr Fragen, melde dich Alles Gute für den Vater und eine glückliche Entscheiddung wie ihr mit dem Problem umgeht.

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    Antwort von SHGruppe SHGruppe

    Hallo Tina, zunächst Dankeschön für die Beurteilung meiner Erfahrungsweitergabe. Einiges Wissen habe ich selbst durchlebt, vieles von anderen erfahren. So würde ich auch gerne von dir hören, welchen "Rat" habt ihr angenommen und wie ist er beim Vater angekommen? Aus der Rückmeldung von "Erfahrungs-Ratschlägen" lerne ich, kann ich nach vorne weiteren Interessierten helfen. Wäre schön, würdest du dich dazu melden und: Wie geht es Vater jetzt ???? Grüße die SHGruppe

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    Antwort von damas damas

    noja man hat Schmerzen, das kann erheblich bluten und das Gangbild ist auch nicht das Beste

    ich würd ihn nach seinem Krankenhausaufenthalt besuchen

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    Antwort von DerSchlaueUrfin DerSchlaueUrfin

    Ich denke jeder freut sich über Besuch während eines Krankenhausaufenthaltes....gerade von der Familie....

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    Antwort von Thunderball007 Thunderball007

    Mir persönlich wäre es unangenehm aber ich kenn deinen Vater ja nicht. Das müsst ihr selber entscheiden

    Kommentar von Tina207 Tina207Tina207

    Das wir das selber entscheiden müssen weiss ich ;) hatte gehofft, hier ein paar zu finden, die das schon mal durch haben und jetzt sagen können ach alles halb so schlimm" oder "nee da wollte ich auch keinen Besuch"...eine kleine hilfestellung eben..

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