Hallo zusammen,
ich hab da ein schwerwiegendes Problem und bitte um schnellen Rat.
Mein Freund wohnt in einer Mietwohnung und ich besuche ihn mit meinem Hund. Das ging auch bis vor kurzem noch alles so gut. Aber die Mieter über und unter ihm, wollen ihn anscheinend aus der Wohnung eckeln und beschweren sich mit einer Lüge nach der anderen beim Vermieter (er würde nachts bellen und unbeaufsichtigt auf dem Hof rumennen usw. Mein Freund hat vor kurzem dann einen Brief vom Vermieter bekommen, dass er den Hund bis zu einem bestimmten Termin abschaffen muss. Er hat ihn dann gleich angerufen und gefragt, was dass soll, dass die hier eine Lüge nach der anderen erzählen und damit durchkommen. Er meinte dann nur zu ihm, dass wir uns ja alle zusammen setzen können und die Sache klären können. Dazu kam es natürlich nie und letzte Woche hat er eine erneute Frist bekommen und wenn er die nicht einhält, droht der Vermieter mit der Kündigung! Er kann ihm doch aber nicht verbieten Besuch mit Hund zu empfangen. Nur noch mal zum besseren Verständnis: Der Hund ist von morgens um 7 bis 17 Uhr bei meinen Eltern, während wir arbeiten sind. Dann fahre ich mit ihm zu meinem Freund, sind dann maximal eine Stunde da, fahren dann wieder zu mir und kommen erst gegen 20-21Uhr wieder dahin.

wenn ich Deine Beschreibung richtig verstehe, schläfst Du jede nacht mit dem Hund bei Deinem Freund. Dann ist das für mich auch nicht mehr als Besuch anzusehen. Besuch wäre vielleicht ab und zu ein paar Stunden oder Jemand der mal für eine Woche da ist - aber keinesfalls jede Nacht

Ich habe also richtig verstanden, der Mieter fordert die abschaffung DEINES hundes? Er geht also davon aus, das der hund deinem freund gehört? Er kann nicht verlangen, das dein Freund einen Hund abschafft, der ihm nicht gehört. Schon von Logik wegen nicht. Von daher ist die Bitte um Abschaffung völlig Gegenstandslos. Ich würde als Mieter zu meinen Mitmietern gehen und denen mit einer Verleumdungsklage drohen, sollte deren verhalten sich nicht ändern, das sollte dann für Ruhe sorgen. Gegenüber dem Vermieter würde ich um Klarstellung bitten. Und auch dahin gehend aufklären, das es sich um haltlose Anschuldigungen handelt, denen er nicht nachzugeben gedenkt. Rausschmeissen kann der Vermieter ihn nicht ohne weiteres, dagegen kann man auch zur not gerichtlich angehen und das würde ich dem Vermieter auch so mitteilen.

da kann der vermieter nichts machen falls du da nicht wohnst, verbieten kann er den besuch nicht. gehts am besten zum anwalt oder mietverein die helfen euch weiter, notfalls mit einer unterlassungsklage gegen die nachbarn oder einer anzeige wegen übler nachrede wenn man weist welche nachbarn die lüge in umlauf bringen

Du und dein Hund, ihr wohnt dort nicht. Wenn in der Hausordnung nicht grad drinsteht Hunde sind auch als Besuch verboten (wobei icxh das für rechtlich bedenklich halte) kann der Vermieter nicht viel machen.
Steht in der Hausordnung ein generelles Tierhaltungsverbot dann braucht ihr euch keine großen Gedanken machen - dieses wurde bereits vor Jahren vom BGH für nichtig erklärt.
Ansonsten alles schriftlich - vor allem wenn er schreibt.
Das mit der Verleumdungsklage ist eine gute Idee, also mit der Drohung. Was leider nicht möglich ist, ist den Vermieter um Klarstellung zu bitten, da er meinen Freund nichtmal zu Wort kommen lässt. :(
Um den kleinen Kerl geht es hier übrigens, der abends so totmüde is, dass er selbst im Wassernapf einschläft ;)
Bild/er:

Ihr müssen zuerst sicher sein dass der Vermieter nichts dagegen hat dass der Hund überhaupt in der Wohnung besuchen darf und sollen auch ahten dass der ken Lärm in der Nacht macht. So sollte der Vermieter nichts zu klagen haben. Er soll auch wissen dass die Nachbaren Lüge erzählt haben.
@ doris11
Nein ich wohne da nicht. Wir bauen grad bei mir zu Hause ne Wohnung für uns aus und solange muss ich meinen Hund auch noch dort mit hinnehmen, aber darf es ja nicht.
Mein Hund ist die meiste Zeit bei mir zu Hause und wirklich nur ein paar Stunden bei ihm und nur, wenn ich auch da bin und niemals alleine ohne uns.
Und der Vermieter setzt halt alles an diese Lügen die die anderen erzählen

Wenn der Hund seinen Lebensmittelpunkt in der Wohnung Deines Freundes hat, hat der Vermieter recht. Und das scheint ja der Fall zu sein, wenn er jede Nacht dort übernachtet.

gegen einen besuch mit hund ist nichts einzuwenden !
Wohnst du dort oder nicht?? Wenn du dort wohnst,..dann haben die anderen Mieter wohl recht,...
Nein nicht jede Nacht. Wir schlafen auch oft bei mir, bloß momentan ist es wegen Umbau öfters bei ihm, aber trotzdem noch bei mir.
dann würde ich dass so den Nachbarn und dem Vermieter mitteilen
Haben wir alles schon probiert. Er lässt einen nichtmal zu Wort kommen. Was wir sagen, sind Lügen und die anderen haben Recht. :( Nur weil wir nicht die ältesten da sind
Dann sollte Dein Freund sich eine neue Wohnung suchen, so fühlt man sich doch auch nicht mehr wohl