Kopiert aus Spiegel.de
Bestsellerliste
Der SPIEGEL hat die Bestsellerlisten zuerst 1961 veröffentlicht und sie in Deutschland bekannt gemacht. Seit 1971 ermittelt "buchreport" im Auftrag des SPIEGEL die aktuellen Rankings. National und international sind diese Bestsellerlisten als maßgebende Information über die meistverkauften Bücher auf dem deutschsprachigen Markt etabliert.
Das Fachmagazin buchreport ermittelt die Listen durch elektronische Abfrage in den Warenwirtschaftssystemen von rund 350 Buchhändlern, die so ausgewählt wurden, dass sie mit ihren Umsätzen und Standorten der Gesamtheit des Buchhandels in Deutschland entsprechen.
Die elektronische Abfrage garantiert ein sehr genaues Bild des effektiven Marktgeschehens und spiegelt die Abverkäufe im Buchhandel mit einem Zeitabstand von nur wenigen Verkaufstagen.
Der Abruf aus den Buchhandlungen erfolgt jeweils nach Kassenschluss am Wochenende. Alle Daten werden vollautomatisch in eine Datenbank eingelesen. Der Rechner ordnet die gemeldeten Verkaufszahlen sodann jedem einzelnen Titel in der Datenbank zu. Aus der Anzahl der insgesamt verkauften Exemplare ergibt sich die Rangfolge für die Rankings.
In die Hardcover-Listen aufgenommen werden nur Titel, die den Kriterien, die seit Jahrzehnten für die SPIEGEL-Bestsellerlisten gültig sind, entsprechen. Wichtigste Voraussetzung: Es muss sich bei den Inhalten der Bücher um "eigenschöpferische Leistungen" handeln. Nachschlagewerke und andere Zusammenstellungen, Ratgeber, Sonderausgaben sowie Taschenbücher bleiben ausgenommen. Mit diesen Auswahlkriterien will der SPIEGEL erreichen, dass die Bestsellerlisten nicht durch den "Duden" oder Kochbücher, Ratgeber oder Fitness-Rezepte blockiert werden.
Mit Erscheinen der englischsprachigen Originalausgabe von Band V der Harry-Potter-Serie im Juni 2003 hat sich zum ersten Mal ein Titel auf der SPIEGEL-Bestsellerliste platziert, der nicht in einem deutschsprachigen Verlag erschienen ist. Seither werden auch fremdsprachige Titel, sofern eine entsprechend große Zahl von Exemplaren im deutschen Buchhandel verkauft worden ist, in die Bestsellerlisten von SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE aufgenommen. Gibt es auch eine deutsche Übersetzung, so platziert sich die erfolgreichere der beiden Ausgaben.
Angelesen - das ist ja sowas von MIST !
naja das ist wohl eher geschmacksfrage. viele lesen rosamunde pilcher-bücher, da bekomme ich das grauen. aber deshalb gibt es ja so viel auswahl bei büchern, damit für jeden was dabei ist. und warum dieses "schundbuch" es auf die bestsellerliste gebracht hat liegt wohl daran, dass es dann doch ein paar leute wie mich gab, die es gekauft, gelesen und super gefunden haben