Der neue Lehrer meiner Tochter hat folgendes eingeführt: 1. Wenn ein Kind ein Fehler in den Hausaufgaben gemacht hat ( obwohl die Hausaufgaben vollständig erledigt wurden ), bekommt es einen Strich. 2. Wenn ein Kind sich auf die Frage des Lehrers meldet und diese falsch oder nicht ganz korrekt beantwortet gibt es einen Strich. 3. Wenn ein Kind vom Lehrer aufgerufen wird und die Frage nicht, falsch oder nicht ganz richtig beantworten kann, bekommt es einen Strich. Bei 3 Strichen gibt es eine Strafarbeit und die Kinder müssen nachsitzen.
Ich finde das derart demotivierend für die Kinder. Kinder gehen an die Schule um etwas zu lernen. Diese Striche werden auch verteilt, wenn Fragen zu Themen, die noch nicht erarbeitet wurden gestellt werden. Die Kinder arbeiten nicht mehr mit, denn wenn man sich meldet, um am Unterricht aktiv teil zu nehmen, dem Lehrer die Antwort aber nicht so ganz gefällt, oder ein Teil fehlt, dann bekommt es zur Strafe einen Strich, ergo meldet sich das Kind nicht mehr und falls der Lehrer eine Frage stellt, wird jedes Kind innerlich darum bitten, dass es nicht drangenommen wird. Ich finde das schade. Ein Lehrer sollte doch die Kinder motivieren und zur Mitarbeit anhalten. Wo kann ich nachlesen, was ein Lehrer an Strafen verhängen kann, bzw. ob solch ein Verhalten rechtens ist.Ich bin im Schulgesetz leider nicht fündig geworden. Gruß Monika
Das wirst Du in irgend einem deutschen Schulgesetz auch nicht finden. Es gibt doch sicher einen Elternsprecher an dieser Schule? Setz Dich mit ihm in Verbindung. Im Fall der Fälle den Schulleiter kontaktieren.

Ist das wahr? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Der Elternbeirat soll sich an den Klassenlehrer wenden, wenn das nichts bringt -> Direktor und im schlimmsten Fall an das Schulamt wenden.
Du hast recht, sprich mal mit den anderen Eltern und wendet euch an den Lehrer (oder Vertrauenslehrer). Mach das besser nicht im Alleingang, so wie der Lehrer drauf ist, wird er es an deinem Kind auslassen.

da muß man sich mit allen anderen eltern zusammenschließen und gegen den kerl vorgehen. das würde der mit meinem kind nur einmal machen.

Und Schulamt gibt es auch noch.
Paß auf, daß Deine Tochter nicht auf den Scheiterhaufen kommt.

Habt ihr keinen Elternbeirat?schliesst euch zusammen,sprecht erst mit dem herrn der sich Lehrer schimpft und dann mit dem schulleiter!
ich finde es blöd.ich denke das das kind dadurch nur eingeschüchtert wird und dann traut es sich nicht mehr was zusagen o.ä.

>>> Die Kinder arbeiten nicht mehr mit, denn wenn man sich meldet, um am Unterricht aktiv teil zu nehmen, dem Lehrer die Antwort aber nicht so ganz gefällt, oder ein Teil fehlt, dann bekommt es zur Strafe einen Strich, ergo meldet sich das Kind nicht mehr
Genau so ist es. Der Mann scheint völlig ungeeignet für den Job und sollte ein Dutzend Striche bekommen für jede seiner Glanzleistungen.
Vielen Dank für eure tolle und vor allem schnelle Antworten. Wir sind bereits mehrere Eltern, die sich darüber aufgeregt haben. Wir wollten dies am Elternabend ansprechen, aber leider war der Lehrer nicht anwesend. Ich werde mich Morgen mit den Elternsprechern in Verbindung setzen und sie bitten, dem Lehrer schonend beizubringen, dass er dies in Zukunft unterlassen soll. Und dann können wir nur hoffen, dass es bei ihm ankommt, denn ich denke, wenn wir den Lehrer kritisieren, dann erreichen wir eventuell nur das Gegenteil.
Rede doch mal mit dem Elternbeirat und mit andern Eltern aus der Klasse.. Vielleicht sind noch mehr Eltern mit dieser Art von Lernmethode nicht zufrieden. Und zusammen versucht ihr eine Lösung zu finden evtl sogar um ein Gespräch bitten.

Wende dich an den Vertrauenslehrer- ich hoffe der ist es nicht selber!- und kläre das mit ihm. Das sind ja Methoden aus dem 19ten Jahrhundert!! Ich kann mich dir nur anschließen, dass diese Art absolut demotivierend für die Kinder sein muss. Erklär dem Lehrer mal, dass er das genau umgekehrt fahren muss! Wer eine ganz richtige Antwort gibt, bekommt einen dicken Strich, wer es fast richtig hat einen dünnen und wer daneben liegt, bekommt halt nichts. Dann haben die Kinder auch keine Angst davor zu versagen. Wer 10 dicke Striche hat darf sich was aus einem"Schatzkästchen" aussuchen. Sag ihm, er soll sich mal im Internet über positive- und negative- Verstärkung informieren. Vielleicht kapiert er ja, dass er mit seiner Methode genau das Gegenteil von dem erreicht, was er eigentlich will.
ja, man könnte mal bei hilbert meyer nachlesen

Ich fürchte, mit dem Lehrer direkt zu reden, hilft nichts, da der sicher so von sich und seinen Methoden überzeugt ist, dass anzunehmen ist, dass er alle anderen für blöd hält. Da kannst du nur zusehen, dass du die anderen Eltern aufscheuchst und dass ihr geschlossen gegen diese Ungerechtigkeit vorgeht.
ich bin lehramtsstudentin und gerade geschockt. das ist echt unmöglich. und weit weg von moderner pädagogik. ich glaub jedoch, dass man ncih wirklich was machen kann. denn im unterricht kann ein lehrer machen was er will, so lange es nix strafbares ist. ich würd einfach mit anderen eltern reden und ihn dann auf das ergebnis der elternkonferenz ansprechen und ihm mit argumenten versuchen ihn von seiner methode abzubringen.

ich glaub ich spinne, wo gibt es denn sowas?! An Deiner Stelle würde ich mit den anderen Eltern geschlossen zum Rektor gehen!
dieser Lehrer scheint mir total ungeeignet. Zum Direktor der Schule gehen und den Sachverhalt darlegen.

Wieso Schulgesetz? Der Lehrer will mit Togen arbeiten, aber missbrauchst sie eindeutig und wendet sie total falsch an.
Geh zum Elternsprecher oder sprich mit anderen Eltern über diesen Lehrer. Danach zur Schulleitung. Das müsste reichen.
Wende dich am besten an den Direktor oder direkt ans Schulamt und frage dort nach... Ich halte diese Methode ebenfalls für sehr demotivierend und auch für sehr fragwürdig!

auf jeden fall würd ich mal mit dem direktor der schule reden, vielleicht weiss der gar nicht was da passiert und wenn da nichts geht würde ich mich an die schulbehörde wenden ....geht ja gar nicht
zuerst doch mit dem lehrer selbst reden
hummelelfe am 6. November 2009 23:25 da hätte ich an der stelle schon kein interesse mehr dran höchstens mit dem rektor zusammen
hummelelfe am 6. November 2009 23:27 schieß da aber manchmal auch etwaz zu sehr übers ziel hinaus
naja, man muss doch jedem die möglickiet geben fehler einzusehen und sich dazu zu äußern. manche sachen sind auch übertrieben.zumindest, wenn diese regel erst eingeführt wurde

Mit Vertrauenslehrer reden, Elternrat einschalten, auf Schulleitung Druck ausüben.
Einige Leher gehören eher in ein Boot-Camp als vor eine Klasse.
Flachgauerin am 6. November 2009 23:23 Richtig, Druck ausüben ist das Zauberwort!
aber doch erst mal mit ihm selbst und nicht gleich zu anderen laufen. das kann man bei uneinsichtigkeit immer noch machen-man muss auch lehrern die möglichkeit geben fehler einzusehen. vll ist ihm das gar nich bewusst.
VirtualSelf am 6. November 2009 23:30 Lehrer sind grundsätzlich lernresistent.
Die haben ihr Konzept ja nicht erst seit gestern drauf (es sei denn, es ist ein ganz junger Lehrer; der würde allerdings niemals so unterrichten).
Natürlich kann man mit dem Lehrer reden, aber das wird in 99,9% der Fälle nicht das Geringste fruchten, denn Eltern sind grundsätzlich dumm und haben von Unterrichten keine Ahnung .. erst recht in dieser Klasse .. ^^
naja, aber ein versuch ist es wert. dann kann man immer noch zum rektor gehen. aber voreilig handeln, dann fühlt der lehrer sich vor den kopf gestoßen.
VirtualSelf am 6. November 2009 23:35 Ich würde den Lehrer nicht vorwarnen.
Dann spielt er ggf. seine Spielchen auf dem Rücken der Kinder und hinter dem Rücken der Eltern.
Meine Güte! Ist der Lehrer gesprächsbereit, würde ich zunächst das Gespräch(gemeinsam mit anderen Eltern) versuchen. Ansonsten hilft der Rektor.