Bestohlen während der Arbeit - Kann man den Schaden (Handy und ca. 150€) irgendwie erstattet bekommen, z.B. von der Versicherung des Arbeitgebers?

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3 Antworten

Hallo,

leider kommt hier keine gängige Versicherung für eine eventuelle Erstattung in Frage.

Der Arbeitgeber ist außen vor, da er für den Diebstahl keine Verantwortung trägt. Einzig wäre zu prüfen, ob der AG für seine Mitarbeiter eine Reisegepäckversicherung abgeschlossen hat, die derartige Schäden dann auch noch mit abdeckt. Die Chancen stehen aber erwartungsgemäß nicht besonders gut.

Die eigene Hausratversicherung bietet zwar zumeist die Möglichkeit, "Diebstahl aus KFZ" mitzuversichern. Leider schließen viele (die meisten? alle??) Versicherer genau solche Gegenstände und Sachen über ihre Bedingungen aus, die gerne und oft gestohlen werden: Bargeld, Elektronik, etc.

Sieht also leider nicht gut aus...

Viele Grüße

Loroth

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Kommentar von FreierBerater
16.02.2016, 15:41

Deine Antwort ist nicht übel, aber den Reisegepäckhinweis kann man sich eben so wie den zur Werkverkehrsversicherung sparen: Dort sind Bargeld und Sachen von höherem Wert generell nicht gegen Diebstahl versichert.

Einzig eine pauschale Elektronikversicherung griffe im geschilderten Fall (abzüglich nennenswerter SB und nur zum Zeitwert).

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Nein, aber von der eigenen Hausratversicherung, wenn die Pos. Diebstahl aus Kfz mitversichert ist. Allerdings ohne das Bargeld!

Vom Arbeitgeber gibt es natürlich gar Nichts, weil es sich um "Privatvergnügen" handelt. Abgesehen davon, dass es Menschen gibt, die allein die Aufbewahrung von Bargeld in einem Kfz für fahrlässig halten.

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Kommentar von Pferdelilly
16.02.2016, 13:57

Was daran ist denn Privatvergnügen- dass er sein Handy mitführt? Schade, ich glaube nicht, dass das mitversichert ist... Naja, blöd gelaufen...

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Wenn er Bargeld und das Handy im Auto liegen lässt, zahlt da keine Versicherung was. Das läuft unter grob fahrlässig.

Wenn am Fahrzeug keine Einbruchspuren zu finden sind, ist das sowieso erst einmal einfach nur eine Behauptung.

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Kommentar von Pferdelilly
16.02.2016, 13:54

Okay, schade!

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Kommentar von Loroth
16.02.2016, 14:25

Bitte nicht so inflationär mit Begriffen wie "Grobe Fahrlässigkeit" umgehen. Dies ist im vorliegenden Fall aufgrund der Schilderung nämlich eben NICHT gegeben.

Und der Diebstahl ist eben nicht nur behauptet, da es Zeugen (Arbeitskollegen) gibt, die ggf. die Angaben bestätigen können.

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