Frage von bzalewski, 21

MwSt. bei Katalogleistungen und Warenlieferungen in Drittländer - wie komme ich systematisch an die Informationen?

Hallo Community. Wir möchten eine SaaS-Leistung an amerikanische Unternehmen anbieten, zu der auch ein Hardware-Gerät gehört. Ein Unternehmen registriert sich bei uns und kann unsere Software dann ab sofort nutzen. Das Gerät bekommt er geliefert. In steuerrechtlicher Hinsicht ergeben sich dabei Fragen:

  • Da es ein B2B-Geschäft ist und eine Katalogleistung, liegt der Leistungsort klar in den USA. Die Rechnung darf also keine deutsche MwSt. enthalten, sie sollte also netto gestellt werden. Gibt es in den USA ein Reverse-Charge-Verfahren? Soll eine bestimmte Formulierung auf die Rechnung drauf?
  • Ist diese Leistung denn überhaupt in den USA steuerbar? Müssen wir dann irgendwann eine Sales Tax in den USA abführen?
  • Wie sind die Zollvorschriften, wer muss das Zoll bezahlen, wie ist es hier mit der Mehrwertsteuer?

Ich erwarte hier weniger konkrete Antworten als einen Ansatz, wie man an solche Informationen strukturiert rankommt. Google liefert leider nur sehr schwammige Ergebnisse. Ich wäre dankbar, falls jemand eine zuverlässige Quelle dafür hätte, wie es sich bei "sonstigen Leistungen" und Warenlieferungen in unterschiedliche wichtige Drittländer so verhält.

Es gibt doch tausende deutsche Unternehmen, die ihre Apps und Software weltweit anbieten, das muss doch irgendwie gehen, ohne für jedes einzelne Land die Rechtsvorschriften zu studieren... oder?

Antwort
von BarbaraHo, 7

Lasse dich hier unbedingt von einem Steuerberater beraten. Ansonsten musst du dich selbst durch das Umsatzsteuergesetz, die Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und die BMF-Schreiben kämpfen. Dazu dann ggf das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem entsprechenden Land sowie die Zollbestimmungen. Wegen letzteres könnte sich die Anfrage beim Zoll oder IHK lohnen. Wegen der USt aber auf jeden Fall beim Steuerberater.

Antwort
von Odenwald69, 13

solltest du besser mal mit einem steuerberater sich in verbindung setzten . Auch bedenke das die Produkthaftung in USA viel strenger sind als bei uns.

Antwort
von kenibora, 12

Z.B.: Bei einer IHK!

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