Frage von bubinane, 46

Bester freund hat Depressionen, kann ich helfen?

Hallo! Ich habe seit ein paar Wochen angst um meinen besten freund, der hat mir vor einiger Zeit erzählt dass er an ziemlichen - ich will es nicht gleich Depression nennen - Angstzuständen, Alpträumen und schlimmen gedanken, er sollte sich was antun, leidet. Als er mir das erzählt hat war ich erstmal platt, ich selbst bin ein fröhlicher mensch, und war noch nie in dieser lage. Er hingegen ist eher ruhig, zurückhaltend, und hat nicht allzu viel Freunde. (Muss man ja auch nicht), ist richtig gut im der schule und hat sonst KEINE sorgen, er ist 16, und mit seinen Eltern mag er nicht reden. Er hat Angst davor dass sie es nur so abtun könnten. Und sich selbst Hilfe suchen will er auch nicht wirklich, ich mache mir nun ziemlich viele gedanken. Was wenn er sich was antut? Kann ich was für ihn tun? Habt ihr Erfahrung mit solchen dingen? Danke, liebe grüße! 🌞

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Turbomann, 17

@ bubinane

Erst mal finde ich das toll, dass du ihm zuhörst und er dir sein Vertrauen schenkt.

Wenn er Depressionen hat, dann sollte er sich zusätzlich mal mit seinem Arzt unterhalten. Das kann man behandeln, sollten es tatsächlich Depressionen sein.

Und sich selbst Hilfe suchen will er auch nicht wirklich

Das wäre aber die beste Methode, damit er herausfindet, warum er mit einigem nicht klarkommt.

Anstzustände, Alpträume und schlimme Gedanken, die kommen nicht von ungefähr, also muss er in seinem Inneren doch mit Problemen und Gedanken umgehen, die ihn belasten.

Du kannst ihm zwar zuhören und ihm Ratschläge geben - sofern er die hören will und sie auch annimmt - aber für ihn und für dich, kann das keine Dauerlösung sein.

Du bist ein fröhlicher Mensch und das wird ihm sicher guttun, aber es sollte nicht so weit führen, dass du seine Probleme dann zu deinen machst. Das könnte passieren, wenn er sich nur auf dich fokusiert, dass du immer für ihn da bist.

Er sollte schon den Weg zum Arzt gehen, das solltest du ihm auch anraten, ansonsten kannst du ihm unter die Arme greifen, um ihn aufzumundern und ihm Mut zu machen.

Seine Probleme, die muss er trotzdem selber anpacken, um damit klarzukommen. Hoffe jetzt mal, dass du mich richtig verstanden hast, wie ich das meine.

Viel Glück.

Kommentar von Turbomann ,

Dankeschön für deinen Stern

Antwort
von apophis, 16

Du solltest Dich geehrt fühlen, dass er Dir seine Gefühle und Gedanken anvertraut. Sowas ist ganz und garnicht leicht.

Gegen Deine Sorge, dass er sich was antun könnte, spricht, dass er sich Dir anvertraut hat. Das bedeutet er hat noch nicht aufgegeben. Allerdings solltest Du das nicht einfach so ab tun, wie er es als Reaktion von seinen Eltern befürchtet.

Dass er scheinbar sonnst keine Probleme hätte ist auch so eine Sache, je mehr hinzukommt, desto mehr versteckt man alles und tut so, als wäre nichts.

Ich denke Du solltest ihn auch sagen, dass er ruhig zu Dir kommen kann, wenn etwas ist (wenn es für Dich denn Okay ist). Ich halte es für wichtig ihm das direkt mitzuteilen, denn auch wenn es selbstverständlich sein mag, ist es für ihn das nicht unbedingt.

Antwort
von Torretto94, 26

Schwierige Situation...eng ihn nicht ein. Biete ihm deine Hilfe an und zeig ihm das er dir wichtig ist...wenn er dir vertraut, dann kommt er wahrscheinlich von alleine an

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