Bestellpunkt und Bestellrythmussstrategie - Wer kennt sich da aus und kann mir weiter helfen?

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2 Antworten

nun ja bei bestellrythmus geht eben die bestellung automatisch, ohne dass man den bestand checkt. das kann zur folge haben, dass man mal "out of stock" ist oder viel zu viel auf lager hat da z.B. alle 30 Tage 100 Packungen geliefert werden. (kein Aufwand für Bestandsführung, aber hohe Kosten: wartende Kunden oder zu viel Lagerkosten)

die bestellpunktmethode finde ich besser. man muss nur den warenausgang aufzeichnen. dann weiß man auch, wann man wieder bestellen muss. dadurch hat man nie zu viel und nie zu wenig auf lager. 

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http://www.handelswissen.de/data/themen/Wareneinkauf/Ausloesung_des_Beschaffungsprozesses/Verfahren/Bestandsorientierte_Verfahren/Bestellpunkt-Bestellrythmus-Methode hier steht das sehr schön erklärt.

Vom Aufwand her ist das Bestellpunktverfahren (Meldebestand) das einfachere. Hier besteht aber das Problem bei schwankenden Warenausgängen über eine Periode, dass man den Meldebestand regelmäßig anpassen muss. 

Das wird beim Bestellrythmus nur auf eine andere Art und Weise berücksichtigt diese eventuell auftretenden Schwankungen. Hier ist der Aufwand bzw. der Ausschluss von Problemen in der Bestandsführung abhängig vom gewählten Rythmus. Dieses Verfahren wird häufig auch dann angewendet, wenn ein Lieferant nur in einem bestimmten Rythmus anliefert oder anliefern kann.

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