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Besteht noch Hoffnung bei Ertrinkungstod beim Unfall?

Frage von Redfraggel Redfraggel

Guten Morgen,

wir (meine Tochter (4 J.), mein Mann (47) und ich(44) hatten am 20.12.09 einen schweren Verkehrsunfall. Wir rutschten bei Glatteis in einen mit Wasser gefüllten Graben. Das Auto überschlug sich und mein Mann u. ich waren komplett unter Wasser. Meine Tochter bis zum Hals. Ich weiß nicht wie, aber ich konnte meinen Kopf ein Stück aus dem Wasser kriegen. Ich konnte meine Hände nicht bewegen, war eingeklemmt im Gurt. Es kamen schnell Ersthelfer und holten meinen Mann bewußtlos aus dem Auto. Dann schnitten Sie meinen Gurt durch und meine Tochter wurde von der Feuerwehr rausgeschnitten. Seit dem liegt mein Mann im Wachkoma auf der Intensivstation. Seine Lungen waren voll Wasser. Z.Zt. ist er an einer Nierenmaschine angeschlossen, die Ärzte sagen es sieht sehr schlecht aus. Kann ich noch Hoffnung haben?

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Antworten (8)

  • 14
    Antwort von kikkerl kikkerl

    mist... hoffnung sollte man aber immer haben. es gibt leute die auch nach 30 jahren aus dem koma erwacht sind.

    auf der anderen seite ist die "hoffnung" auch nur eine art egoismus der von unserer seite kommt, weil wir die gewisse person nicht verlieren wollen... so traurig das klingt, aber das ist die realität :-((((

    tut mir sehr leid um dich, hoffe deine tochter ist wenigstens in ordnung weil sie wird dein einziger halt sein und sie wird dir bestimmt das zurückgeben was dir dein mann zur zeit (leider) nicht mehr geben kann.

    wenn du ihn trotzdem bei dir haben willst kümmere dich um ihn so als wäre er "normal" red mit ihm, lies ihm was vor, von mir aus singt oder spielt ihm was vor auf instrumenten wenn ihr das könnt, oder die kleine maus soll ihm einfach was aus ihrem alltag erzählen...

    wünsche dir starke nerven und wie sagt ein schönes altes lied "wunder werden immer wieder"

    trotzdem ein frohes neues jahr, auch wenn nur den umständen entsprechend.....

    Kommentar von fatu29 fatu29fatu29

    super antwort DH

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    danke^^

    Kommentar von icke01 icke01icke01

    sehr schön geschrieben. Die Hoffnung stirbt zuletzt und ist oft alles, was man hat.
    Auch Nena ist überzeugt "Wunder geschehn, ich habs gesehn", und die hat auch Leid erfahren.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    das ist wahr^^

  • 5
    Antwort von MojitoTom MojitoTom

    Vor ein paar Jahren lag mein Schwiegervater nach einem Herzinfarkt in der Uniklinik.
    Die Ärzte sagten uns, dass es sehr ernst sei.
    Ich stellte mich auf das Schlimmste ein, verlor jedoch nicht die Hoffnung.
    Nach ein paar Monaten kam er wieder nach Hause.
    .
    Liebe Redfraggel, es ist eine sehr traurige Geschichte und sicher versuchen die Ärzte alles Mögliche, damit Du Deinen Mann wieder mit nach Hause nehmen kannst.
    Die Hoffnung darfst Du nie aufgeben. Besuch ihn so oft es geht und sprich mit ihm. Erzähl ihm über die schönen gemeinsamen Erlebnisse, über Eure Tochter und was ihr tagsüber so macht.
    Hoffe auf ein Wunder!
    .
    Ich wünsche Dir für alles, was auf Dich zukommt ganz viel Kraft und Zuversicht!

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    ich sage nur DH! und kriege Gänsehaut...

    Kommentar von MojitoTom MojitoTomMojitoTom

    Danke Dir!

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    :-)))

  • 3
    Antwort von EkiZz EkiZz

    ich wünsche ihnen das alles wieder gut wird. :(

  • 3
    Antwort von fatu29 fatu29

    erstmal tut es mir leid das dir sowas gerade zu weihnachten passiert,aber ich denke die ärzte wissen schon was sie tun,trotzdem solltest du nicht aufhören zu hoffen denn es geschehen immerwieder kleine wunder. bin in gedanken bei dir und deiner tochter und hoffe mit dir das sich alles zum guten wendet. wünsch dir alles liebe, fatu

  • 2
    Antwort von WilliiWinzig WilliiWinzig

    Die Hoffnung stirbt immer zuletzt....also klammere dich daran und suche dir Hilfe beim Psychologen

    Viel Glück und alles Gute

  • 1
    Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Hoffnung kann man unabhängig von den objektiven Gegenheiten haben. Wenn es dir und damit deiner Tochter hilft, warum nicht?
    Realistischerweise muss man jedoch anerkennen, dass die Ärzte mit Sichherheit Recht haben werden.
    Also verabschiede dich von deinem Mann, lass ihn gehen und spende seine Organe Menschen, die noch realistische Hoffnungen haben.

  • 1
    Antwort von KB7001 KB7001

    mein herzliches beileid

  • 1
    Antwort von bibi21 bibi21

    Die frage ist gibt es eine realistische chance? Ich habe viele Menschen kennengelernt, die sich an die hoffnung zu sehr geklammert haben und dann hinterher sehr enttäuscht wurden. Dennoch sollte man nicht aufgeben. Wunder gibt es immer wieder. Vertrau auf dein Gefühl. Lass dich vielleicht von jemanden dabei begleiten, der dir in dieser Zeit halt gibt. Psychologe z.B. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

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