Besteht in der Schule hohes Ansteckungsrisiko?

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4 Antworten

Hallo Uneinsichtige ;)

zu Deinen obigen Fragen - 3x NEIN (Du brauchst Dich nicht zu sorgen, es besteht kein hohes Risiko resp. die Schule ist keine Infektionsquelle die zu Sorgen Anlass gäbe)
und JA, in der Schule herrscht kein grösseres Infektionsrisiko als bei der Arbeit (und entsprechend werden weder Schulen noch Banken, Fabriken etc. geschlossen...) und selbst wenn man sich anstecken würde heilt es ja auch wieder :)

Da ich auch Deine früheren Fragen (seit Herbst 2015) durchscannte, fand ich inzwischen einige der Antworten zu meinen Fragen am 01.08.

  • Hast Du Deine Schlaf- und Magenprobleme vertieft abklären lassen?
    Ja, Du wurdest medizinisch gründlich durchgecheckt
    Und kannst daher auch kein Hashimoto haben (Entzündung der Schilddrüse & Antikörper!!), was Du noch immer annimmst - denn auch Deine Schilddrüse ist ok - oder liege ich falsch?
  • Wirst Du medizinisch wie auch ernährungstechnisch betreut? - Da bin ich mir nicht so sicher ...
  • Vor allem ist Deine spezielle / Crash Diät auf Deine Beschwerden abgestimmt - oder verstärkt sie diese vielmehr?
    Eher nicht nehme ich an - was mir insbes. auffiel, Du hattest Bauchschmerzen als Du übermässig viel Würfelkandis gegessen hast - Du hast auch jetzt noch immer Bauchschmerzen, wo Du Zucker vermeidest ... also kann's daran eigentlich schon mal nicht liegen - oder was meinst Du?
  • Wie lange willst Du noch so weitermachen?
    Diese Frage kannst nur Du persönlich beantworten.


Bei mir ergaben sich aber drei neue wesentliche Fragen
a) wurde Hypochondrie diagnostiziert? - psychosomatische Störung
b) wurde Emetaphobie diagnostiziert? - starker somatischer Charakter
c) wurde Depression diagnostiziert? - 50% mit Hypochondrie wie auch 46% mit Emetaphobie haben eine

Was für mich ein schlüssiges Bild ergäbe und Deine Fragen wie auch Symptome/Krankheiten erklärte.

Neben der beschriebenen Angst und dem Vermeidungsverhalten kommen zahlreiche körperliche Begleitsymptome, wie anhaltende Übelkeit, hinzu sowie evtl. Bauchschmerzen, Durchfall, Reizmagen/-darm, Sodbrennen, Erbrechen, Schwindel, schüttelfrostähnliches Zittern, Ohnmachtsgefühl (ausgelöst durch stundenlanges Nichts-Essen)... dass besonders diese gastrointestinalen Symptome von Emetophobikern geradezu heraufbeschworen werden, da sie erwartet werden.

Quelle. Wikipedia


Du betreibst Augenwischerei (mich betrifft das ja nicht) - aber m.E. wohl auch Dir selbst gegenüber ...

  • Du führtest Zeitmangel (?!?!) als Begründung an, dass Du nur zwei Mahlzeiten pro Tag isst ... wobei Du 100% krankgeschrieben warst.
  • Du schreibst jeweils Cola light seit einigen Monaten zu trinken (mind. Frühjahr 15, also 1,5 Jahre).

Lass Dein Gewicht im Moment einfach so wie es ist ... (Du bist 17 Jahre, wogst vor drei Monaten ca 80 kg, hast seither 17 abgenommen und hast noch immer 19kg Übergewicht ... bist also 140cm gross? - ich brauchte keine Antwort, hat sich nur aus den durchgesehenen Angaben logisch ergeben)

Die magengesunde Ernährung bei Gastritis basiert auf einer fettarmen, vollwertigen Kost. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte bestimmen den Speiseplan.

  • Ersetz also Eiweissbrot (?) durch gesündere Alternativen wie Reis, Kartoffeln, Vollkornbrot / -pasta
  • Zum Frühstück Haferflocken (stehen bei gesunder Ernährung bei Gastritis auf den vordersten Plätzen).
  • Auch würden mehrere kleine Mahlzeiten täglich dabei helfen, den Magen nicht zu überlasten.

Wie wärs denn mal den Blickwinkel um 180 Grad zu drehen - statt an Symptome. Infekte, Krankheiten zu denken konzentrierst Du Dich auf die Momente in denen es Dir gut geht (auch wenn es 10min sind) und denk nach wieso DAS sein kann - also was führt dazu, dass es Dir besser / gut geht

Dann wäre allenfalls auch ein neues Hobby gut, dass Deine Gedanken zu 100% beansprucht (naja 99 sind auch ok ;) - zB

  • ein Musikinstrument lernen (egal ob resp. wie unmusikalisch Du allenfalls bist) oder
  • Schachspielen und die unzähligen Schachzüge auswendig lernen (anhand eine Buches, also offline) oder
  • knifflige Rätsel lösen (Rätselbuch, resp. ebenfalls offline) oder
  • ein möglichst grosses, schwieriges Puzzle zusammensetzen (so 2000+ Teile)

Eine weitere Anregung wäre zB 36h weg von allem und offline sein - mit jmd aus der Familie, Bekannte, Freundin - einfach wohin fahren, eine kleine, ungefährliche Wanderung, Übernachten in einer Berghütte, am nächsten Tag wieder hinunter und zurückfahren (und beide Smartphones zu Hause lassen! allenfalls ein nicht internet-fähiges mobilephone mitnehmen - braucht es aber eigentlich auch nicht)


Nimm doch die Schule als Projekt - wo Du wieder einsteigst, fleissig lernst, Kontakte/Freundschaften auffrischst und neue knüpftst ...

Und investier die Energie die Du hast ins Gesund werden !!
ein "versuchen" genügt da nicht, Du musst es wirkilich wollen - Hilfe zu suchen ist das eine, sie anzunehmen das andere (noch viel Schwierigere)
es wird dauern und Du wirst vermutlich auch Rückschläge haben - aber Du schaffst das - glaub an Dich!
Schritt für Schritt, Tag für Tag, Woche für Woche

- diese beiden sollten das WICHTIGSTE sein, das was die meiste Deiner Zeit ausfüllt

(und lass Dein Körpergewicht im Moment einfach aussen vor, akzeptier Deinen jetzigen Körper sozusagen als Übergangslösung und regle es später :)

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Kommentar von gschyd
02.09.2016, 22:26

Mir kam noch eine Alternative zu Cola light (das Du ja womöglich v.a. im Zusammenhang mit der Brechangst trinkst - wobei Cola den Magen zusätzlich reizt ...)

Den Magen beruhigen hingegen würde Kräutertees - insbes. Schwarztee, Pfefferminze, Fenchel/Kümmel/Anis, Kamille, Melisse, Salbei sowie Ingwertee (lindert auchSodbrennen) - Du kannst die Teesorten einzeln oder auch nach Deinem Belieben gemischt trinken.

Versuch den am besten ungesüsst, wenn Du ihn nicht magst süss lieber mit ein bisschen Honig (hat eine antibakterielle & entzündungshemmende Wirkung, hilft bei Sodbrennen) anstelle von Süssstoff

http://www.praxisvita.de/erbrechen-behandeln-mit-hausmitteln-und-medikamenten

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Das Ansteckrisiko ist höher, wenn man in einer überfüllten Straßenbahn ist und einer niest. Oder das selbe halt im Bus. Wie du schon erwähnt hast, bleiben auch die Schüler daheim, wenn sie krank sind. Blöderweise merkt man manchmal nicht, dass man krank wird (Inkubationszeit (= Zeit vom Anstecken bis zum Ausbrechen der Krankheit))...

Vielleicht interessiert es dich (finde ich ja mal voll spannend :) ) :

Wenn man zum Beispiel in einem Bus sitzt und es kalt draußen ist, haben viele Leute Schnupfen. Wenn einer niest und ein Bakterium sind in der Schleimhaut in deiner Nase bequem macht, merkt man leider nichts davon, weil es sich erstmal ordentlich vermehrt. Wenn man zum Beispiel annimmt, dass es in der Früh auf der Hinfahrt zur Schule war, wirst du es erst in der Schule merken...

Und das mit der mangelnden Hygene: Ich stimme dir zu, dass es total ekelhaft ist, wenn die Leute alles anfassen und sich danach nicht die Hände waschen. In Biologie letztes Jahr haben wir selber Agarplatten hergestellt und haben dann mit einem Wattestäbchen über Gegenstände gewischt und das Wattestäbchen dann mit der Stelle an die Agarplatte leicht gedrückt. Es war echt ekelhaft wie viele Bakterienkulturen wir hatten... Manchmal waren auch Schimmelsporen dabei... Beim Treppengeländer und bei den Türklinken ist es im Schulhaus am Schlimmsten. Wenn man bedenkt, dass man da drauf fasst und sich dann nicht die Hände wäscht...

Liebe Grüße :)

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Nicht umsonst sollten kranke Schüler zuhause bleiben. An einem Ort an dem so viele Menschen in einem Gebäude sind würde sich eine Krankheit schnell verbreiten, vor allem weil die jüngeren Schüler noch nicht wirklich genau auf Hygiene achten.

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Die Gefahr einer Ansteckung ist ausgesprochen gering, wie du schon richtig anmerkst, bleiben die meisten Schüler bei einem Infekt zu Hause.

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