Besteht Gerechtigkeit darin, von keinem Menschen etwas zu nehmen, was ihm gehört?

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8 Antworten

Da müssten wir uns zunächst Gedanken machen, was einem Menschen gehört und was er sich unrechtmäßig genommen hat.

Auf die Schnelle: Nein. Es könnte ja z.B. sein, dass der Mensch dir etwas von seinem Eigentum anbietet, um von dir etwas anderes zu bekommen. Das wäre dann ein normales Tauschgeschäft.

Es besteht sogar die Möglichkeit dass ein Mensch dir etwas von seinem Eigentum anbietet, sofern du ihm etwas anderes dafür gibst, er aber zugleich darauf hofft, dass du ihm das Erwünschte nicht liefern kannst. Hört sich verrückt an, aber es gibt z.B. den Rechtsbegriff der "negativen Auslobung". Wenn du dem Veranstalter der Auslobung das lieferst, was er eigentlich nicht haben wollte, dann ist es trotzdem gerecht, dass du dann auch den versprochenen Teil seines Eigentums bekommst.

Man könnte natürlich behaupten, dass ihm dieses Eigentum dann auch nicht mehr gehört, sondern zu deinem eigentum geworden ist. So gesehen ist deine Behauptung dann wieder o.k.

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Das Prinzip ist folgendermaßen: Du nimmst etwas, lässt aber wieder etwas da. So gehts im Reihumverfahren bis jeder mal alles hatte.

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Gerechtigkeit existiert in der Moralvorstellung eines Menschen. Eine wirkliche Gerechtigkeit existiert nicht, es sei denn man nehme das Gesetz als Maßstab. In diesem Falle, kann man behaupten, Ja, obgleich es nicht ausschließlich daraus besteht.

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Offensichtlich nicht. Vielmehr würde genau das ja ständig zu Ungerechtigkeiten und Mord und Totschlag führen. :-)

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Moralisch ja, rechtlich nicht, sonst gäbe es keine Millionäre und keine Armen.

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Diese Form von Gerechtigkeit bezieht sich ja dann nur auf den Schutz des Eigentums als einzige Aufgabe des Staates, die ultimative neoliberale Wirtschaftsdiktatur.

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Ja, aber im Kapitalsimus nein. 

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Nein. Sonst wäre Handel unmöglich. 

Gerecht ist es, wenn ich etwas von dir nehme und du das als fair betrachtest. 

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