Frage von berdDbrot, 21

Besteht die Möglichkeit sich selbst zu therapiren?

Wenn man Psychologie studiren würde eventuell eine Ausbidlung zum Psychotherapeuten macht könnte man dann sein eigener Therapeut sein?

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Psychologie, 14

Hi,

davon ist grundsätzlich abzuraten. Bei sich selbst ist man automatisch subjektiv und betriebsblind. Es gibt deutlich bessere Gründe für ein Psychologstudium.

Selbsttherapie ist in begrenztem Umfang möglich, z. B. durch Suggestionen, Selbsthypnose, Selbstentspannung etc.

LG

Buddhishi

Antwort
von JanRuRhe, 18

Das Problem ist die fehlende Objektivität. Man kann schlecht sein eigenes Gedankengebäude verlassen.

Antwort
von derJonesy, 19

Man lernt während des Studiums und später der praktischen Ausbildungszeit natürlich viele Maßnahmen die man an sich selbst anwenden könnte, aber je nachdem was du an dir selbst therapieren willst ist es sehr schwierig alleine.

Wenn du z.B. Suchtkrank wirst ist ein Merkmal, dass du nicht wirklich einsehen willst, dass du ein Problem hast, deswegen würdest du da irgendeine Person von außen benötigen die auf dich Acht gibt.

Auch bei Depressionen wäre dir bei Stimmungstiefs vllt. dein Wissen wie du es besser machen könntest egal, da müsste dich auch jemand von außen ermutigen die Maßnahmen xy zu treffen.


Theoretisch geht das also natürlich, praktisch wird es aber je nachdem was du selbst therapieren willst schwierig bis unmachbar.

Antwort
von Keyla207, 19

ich denke nicht, dass das eine gute Alternative ist, denn um Psychologie studieren zu müssen, muss man doch selber schon ziemlich stabil auf dem Gebiet sein und wenn du sagst du hättest eine Therapie nötig, dann denke ich nicht, dass ein Psychologie Studium das richtige für dich wäre vielleicht könnte es sogar sein, dass es deine "Probleme" sogar schlimmer machen.

Kommentar von berdDbrot ,

Mein NC wäre dafür auch viel zu schlecht. Und ich hätte zwar eine Therphie nötig, möchte aber keine machen. weil ich mit meinen Problemen klar komme. Ich habe nur allgemein gefragt.

Antwort
von Docvomdorf, 1

Nein, diese Möglichkeit besteht eher nicht. Psychologie studieren befähigt ohnehin noch nicht zur Therapie am Menschen. Aber selbst als Psychotherapeut täte man sich schwer, sich selbst zu therapieren. Das ginge nur, wenn man über die Fähigkeit verfügen würde, hinter sein Bewusstsein zurückzutreten und es sozusagen von Außen zu studieren. Was bisher noch niemand geschafft hat ;-).

Antwort
von VerbanntPsyPhy, 10

Ja ich mache es schon seit Jahren es geht sich nicht direkt um die Therapie sondern darum sich selbst zu beobachten und das Verhalten der Situations entsprechend zu ändern und damit geht es deiner Psyche automatisch besser wenn es so läuft wie man es gerne hätte Psychologen haben mir kaum geholfen ich mir hingegen schon!

Antwort
von Slabbeyy, 21

Hey berdDbrot,

als Beispiel: Meditieren oder einfach Entspannen ist schon eine Art der Selbsttherapie, also kannst du dich mit "Relaxen" schon therapieren!

Antwort
von FriedaKroete, 21

Es ist nicht möglich und macht auch keinen Sinn. Es wird Studierenden abgeraten, das Studium weiter zu belegen, wenn sie sich selbst therapieren wollen.

Antwort
von Sanja2, 12

Nein.

Erstes Problem, das Studium der Psychologie lernt nicht zu therapieren.

zweites Problem, selbst wenn man dann irgendwann mal Therapeut ist (nach Zusatzausbildung) kann man an sich selbst ja nicht wahrnehmen wo der Knackpunkt ist.

Drittes Problem, wenn man nach einem Psychologiestudium und Therapeutenausbildung selbst in Therapie geht, wird es echt schwierig für den Therapeuten, denn du kennst ja all die Techniken und deshalb funktionieren sie nicht mehr so gut.

Kommentar von Dahika ,

Nein, das ist Unsinn. Ein guter Therapeut arbeitet nicht mit Tricks und Techniken.

Kommentar von Sanja2 ,

Ach ja, mit was dann? Klar, nicht nur, ein wichtiger Teil ist auch Empathie, Persönlichkeit und Verlässlichkeit. Mit Tricks arbeitet kein Therapeut, aber das habe ich auch nicht geschrieben.

Antwort
von michi57319, 21

Ich kenne einige, die genau das probiert haben. Studium der Psychologie, um mit der Vergangenheit klarzukommen. Die wenigsten davon leben noch.....

Antwort
von Dahika, 20

nein, das geht nicht.

Bzw. man kennt natürlich manche Mechanismen und weiß, wie man damit umgehen sollte. Aber das ist keine Therapie. Dazu braucht man immer ein Gegenüber, der einen gleichsam von außen betrachten kann.

Antwort
von Aaraupanda, 19

Nein. Was denkst du warum wohl so viele Psychologen zu Psychologen in die Stunde gehen?

Antwort
von DennisAk, 20

Du könntest dir selbst eine Diagnose erstellen und du weist, wie du dieses Problem am besten Löst, also warum nicht!

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