Besteht die Aussicht auf Schmerzensgeld/Entschädigung bei einer Fehldiagnose vom Arzt, wenn diese Fehldiagnose zu jahrelanger falscher Behandlung führte?

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1 Antwort

Nein du kannst nichts verlangen! Du verschiebst nur die Schuld, denn du hättest eigenverantwortlich handeln müssen. Du hättest mit dem MRT einen Orthopäden aufsuchen müssen und sogar außerdem noch einen zweiten. Es besteht heutzutage ein Anspruch auf eine Zweitmeinung. Der Hausarzt kann da gar nichts für. Der ist zwar eine Sammelstelle für alle Befunde, jedoch ist er nicht befugt, diese zu deuten. Jeder ist für sein gesundheitsmanagement selber verantwortlich

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Kommentar von LadyMoonlight
28.07.2016, 13:49

Ich war bei drei Orthopäden! Es geht doch aber darum, dass meine Hausärztin WUSSTE oder hätte wissen müssen anhand des Berichts des Neurochirurgen, dass meine Schmerzen NICHT psychosomatisch sind, dennoch leitete sich alles in die Wege für eine psychosomatische Weiterbehandlung.


Ich gehe davon aus, dass sie den Bericht gar nicht (richtig) gelesen hat, was zur Folge hatte, dass ich nun 1.5 Jahre krank war, ohne wirklich dort behandelt zu werden, wo die Wurzel des Übels lag.

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Kommentar von MuttiSagt
28.07.2016, 13:56

Nein, das weiß ein Hausarzt nicht! Der verlässt sich auf die Aussagen der Orthopäden. Kannst du nicht erwarten! Du hättest mit den Befund und den Bildern zu Orthopäden gehen müssen und dich dann auf diese Aussage verlassen müssen. Ein Hausarzt hat nicht die Ausbildung für derartige Dinge!

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