Frage von Mavoras, 328

Besteht das Leben vorallem aus Arbeit?

Ich hab das Gefühl der einzige Sinn im Leben ist eigentlich zu arbeiten, zu arbeiten bis zum umfallen, viel mehr Sinn gibt's da in dieser Gesellschaft irgendwie nicht, meist sind diese Berufe auch nicht allzu toll bezahlt. Und nur die wenigsten können wirklich einem Beruf nachgehen den ihnen spass macht. Kann es sein das die Arbeit in dieser Gesellschaft leider das allerwichtigste ist? Viel mehr Sinn gibt es nicht?

Antwort
von Haldor, 56

Leider muss man sagen: Ja, so ist es. Das Service-Team unten hat recht; es war schon immer so. Friss Vogel oder stirb! Diese Parole gilt für jeden. Dem „Friss“ geht eine enorme Anstrengung voraus. Man stelle sich vor, wie die Neandertaler auf die Mammutjagd gingen. Das war ganz sicher kein Zuckerschlecken. Von Beeren und Pilzen allein konnten sie ja nicht leben. Und heute? Anerkannt wirst du nur, wenn du einen anständigen Beruf hast, aufgrund dessen du dir einen Lebensstandard leisten kannst, der deinen Kollegen und Nachbarn achtunggebietend bis einschüchternd ins Auge fällt. Wer meint, dass sei nur spießiges Gerede, wird bald merken, wie es sich anfühlt, wenn die anderen ihn für eine „Null“ halten.

Auch berühmte Philosophen, wie z.B. Aristoteles, machen Vorschläge, die in die gleiche Richtung zielen: Der Sinn des Lebens ist die Glückseligkeit, sagt er. Danach streben alle. Man muss Anlagen, Befähigungen, Talente in sich aufspüren und sie derart zur Tüchtigkeit entwickeln, dass man auf einem möglichst hohen Level und dauerhaft auf der Grundlage dieser Anlagen „tätig“ ist. Stimmt auch das Übrige (Gesundheit, leidlich angenehmes Äußere, ein gewisses materielles Vermögen und – nicht zu vergessen: gute Beziehungen zu einflussreichen Leuten, die einen fördern), dann wird man den Status der Glückseligkeit erreichen (s. Nikomachische Ethik von Aristoteles, Anfangskapitel). Bis man diesen Status aber erreicht hat, erfordert es härteste Arbeit. Auch der genial Begabte schafft das alles nicht mit einem Fingerschnipsen.

Die Realität dürfte so und nicht anders sein. Aristoteles war durch und durch Realist. Wer allerdings mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wird, hat es natürlich leichter im Leben. Aber auch der Reiche muss sich an die Vorgaben des Aristoteles halten; andernfalls wird ihm bald das Etikett "Playboy" oder "Nichtsnutz" angeheftet (Siehe das Leben von Gunther Sachs: Wie war der eifrig bemüht, sein Talent zur künstlerischen Fotographie zur Entfaltung zu bringen; das reine Playboy-leben hat ihn wohl irgendwann angeekelt).

Antwort
von lesterb42, 76

Wenn du dich in Richtung Selbstversorger entwickeln willst, probier es doch einmal mit einem Kleingarten aus. Soetwas kann Spass machen.


Antwort
von Andrastor, 119

Das liegt daran dass die Menschen sich einreden lassen die Arbeit wäre das Wichtigste. Sie lassen sich schieben und drängen und enden dann in Jobs die ihnen keine Freude machen anstatt dass sie ihre Träume leben.

Kommentar von Mavoras ,

Naja wie du siehst meint das praktisch jeder und alle anderen halten sie dann für verrückt oder faul.. es geht mir nicht darum das arbeit schlecht an sich ist, arbeit ist gut, sogar sehr, es geht mir darum das ich am liebsten selbständig (Selbstversorger) sein will, ich will nur ungern für irgendwelche überreichen Chefs arbeiten die einen nur sehr schlecht bezahlen...  Leider ist das praktisch unmöglich Selbstversorger zu werden.

Kommentar von Andrastor ,

Es ist möglich.

Informiere dich entsprechend, sammle genug Kapital um dir die nötigen Anschaffungen leisten zu können und dann ab auf die Alm ;)

Du kannst auch ein Crowdfunding- oder Gemeinschaftsprojekt ins Leben rufen und mit einer Gruppe aussteigen und die Ergebnisse dann Filmen lassen oder selber filmen. Als Doku quasi


Antwort
von jenu63, 78

"Die Kunst den Lebens ist es, die kurzen schönen Momente zu genießen und über den restlichen sch**** hinweg zu sehen" ... Oder so :D
Das ist mir auch leider iwann so richtig klar geworden... Da fragt man sich manchmal wirklich, ob man überhaupt noch leben will :\
Naja das Leben ist kein Ponnyhof ^^

Antwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 122

Hallo Mavoras,

grundsätzlich JA.

Zunächst muss schon von Anbeginn der Menschheit jeder arbeiten um zu überleben.

Früher ging man tagelang auf die Jagd, Holz und Beeren sammeln nur um nicht zu verhungern oder zu erfrieren. Bin mir nicht sicher, ob diese Arbeit immer allen Spaß gemacht hat.

Da ist es heute viel besser. Du kannst Dir weitestgehend Deinen Job aussuchen und Essen sowie Wärme kaufen - manchmal auch noch Luxus.

Also nicht jammern, sondern die Dinge positiv sehen und Deine Zukunft in die Hand nehmen. Finde einen Job der Dir Spaß macht. Auf dem Weg dorthin nie verzagen, aus Fehlern lernen und wenn nötig Umschulen oder einfach was anderes arbeiten. Solange, bis Du morgens aufstehst und Dich auf jeden Tag freust.

Wir arbeiten um zu leben. Die Frage "leben wir nur um zu arbeiten?" ist somit hinfällig. 

Beste Grüße

Serviceteam FORTBILDUNG24

Kommentar von Haldor ,

Die ersten Sätze sind ja goldrichtig, aber was dann kommt (ab: Da ist es heute viel besser) grenzt schon an Irreführung. Also: mal eben schnell checken, welche Berufe einem Spaß machen, dann hurtig aus dem großen Angebot einen herausgreifen, sich ausbilden lassen, und schon hat man viel Spaß. - Die Realität sieht heute leider ganz anders aus, das sollte dir, liebes Service-Team, doch auch nicht entgangen sein.

Antwort
von Vyled, 136

Ja, das Leben besteht großteils aus Arbeiten. Das liegt aber auch daran, das jeder Mensch natürlich irgendwie, irgendwas zu essen braucht usw. Würde keine Arbeiten, gebe es nur alles was direkt aus der Erde kommt, auf den Bäumen wächst oder ähnliches. Aber selbst das wäre ja Arbeit, diese zu Ernten. 

Sei also froh das alle Arbeiten und schließe dich an und bring deinen Teil dazu bei

Kommentar von Mavoras ,

Nein ich verurteile das Arbeiten nicht, aber wenn es nur dazu dient die mächtigen noch mächtiger zu machen und die reichen noch reicher dann will ich das nicht unterstützen, ich will für mich selbst arbeiten, nicht für andere...

Kommentar von Vyled ,

Andere Arbeiten aber auch für dich... 

Wenn du das nicht willst, solltest du etwas Erfinden was die Menschheit gut gebrauchen kann und einer der Mächte werden.

Siehe Amazon. Riesen Unternehmen mit einigen Milliarden Umsätzen obwohl die in Deutschland z.B. auch erst seit etwa 10 Jahren oder so sind. Da siehst du, was man in 10 Jahren erreichen könnte

Kommentar von Mavoras ,

Es ist nun mal nicht so leicht Selbstversorger zu werden da braucht man zuerst viel Erfahrung wie man das genau machen soll, vermutlich muss man auch in ein anderes Land ziehen da es wohl in Europa nicht so leicht ist Selbstversorger zu werden.

Kommentar von Dackodil ,

Das geht sehr wohl in Europa und sogar in Deutschland. Es machen genügend vor. Dazu braucht man aber genügend Land und das kostet auch Geld.

Kommentar von Mavoras ,

Wenn du das nicht willst, solltest du etwas Erfinden was die Menschheit gut gebrauchen kann und einer der Mächte werden.

Was sollte ich erfinden? Nein es geht nicht darum das wir nicht mehr arbeiten sollen, sondern wir sollten fairer zueinander sein, die mächtigen sollten nicht die armen ausbeuten!

Kommentar von Vyled ,

Meiner Meinung nach beuten die Mächtigen die Armen nicht einfach nur aus... ohne die "Mächtigen" gebe es einfach auch einiges nicht, so einfach ist das. Bill Gates hat nicht einfach so viel Geld, sondern eher, weil er der Menschheit was geben konnte, was jeder haben will. Und nur dadurch, das er gearbeitet hat, sich was überlegt hat usw, ist er reich geworden und sein Unternehmen eines der "Mächte". 

So einfach ist das...

Kommentar von Mavoras ,

Ich sag ja auch nicht das alle mächtigen böse sind, doch sind es auch nur Menschen und sind genauso verlogen wie jeder andere..

Kommentar von Vyled ,

Richtig. Also werd doch auch einfach so? Warum beschwerst du dich dann?

Kommentar von Mavoras ,

Nein. Warum sollte ich so werden?

Kommentar von Dackodil ,

Solche  Rundumschläge sind typisch für Leute, die eine Entschuldigung für ihre Arbeitsunlust brauchen.

Dan sieh zu, daß du was auf die Teihe kriegst und mach dich selbständig. Dann bist du dein eigener Chef.

Dann trägst du aber auch das volle unternehmerisch Risiko.

Kommentar von Mavoras ,

Falsch verstanden...

Antwort
von Schwoaze, 107

Da man Ansprüche an das Leben hat, muss man wohl einiges tun, um sich dieses Leben leisten zu können.

Das ist normal. Wenn man das nicht will, kann man heutzutage auch ohne zu arbeiten, irgendwie durchkommen. Große Ansprüche kann man da allerdings nicht stellen.

Wenn Du solche Leute im mittleren Alter anschaust, haben sie einiges gemeinsam. Z.B. Lange Haare (Friseur zu teuer), wenige Zähne im Mund (qualitativ guter Zahnersatz zu teuer), ausgeleierte Kleidung (hochwertige Kleidung zu teuer), etc.  Viel sehen von dieser schönen Welt werden sie auch nicht! - Urlaubsreisen zu teuer.

Man muss nicht auf Urlaub fahren. Aber man könnte, wenn man wollte. Man braucht keine Markenkleidung. Aber man könnte sie sich leisten, wenn man wollte....  wenn man arbeiten geht.

Arbeiten kann ja einem auch richtig Freude machen. Erfolgserlebnisse, nette Leute, die man kennenlernt, Kollegen, die Freunde werden, ...

Arbeit ist doch etwas Wunderbares!... ach ja, ich geh jetzt ... muss was arbeiten!

Kommentar von Mavoras ,

Falsch verstanden, es geht nicht darum das Arbeit so unglaublich schlimm ist, nein sondern wenn man arbeitet eigentlich nur um den mächtigen und den reichen zu dienen.  Was Leider schon immer so war, mal schlimmer mal weniger schlimm..

Kommentar von Schwoaze ,

Geh bitte!  Du hast es doch in der Hand, selber mächtig und reich zu werden. Wenn Du nicht das Zeug dazu hast, kann niemand auf der Welt etwas dafür außer Dir selbst. Hier ist das möglich, in genug anderen Ländern nicht. Aber auch die Mächtigen und Reichen sind nix - alleine. Einer braucht den anderen!

Kommentar von Mavoras ,

So weit kommt es dann noch das ich zu einem machtgierigen Lügner werde, du glaubst doch nicht das die Mächtigen alle ganz Brav und ehrlich so mächtig geworden sind? Ich rede nicht nur von Deutschland sondern alle mächtigen...

Kommentar von Schwoaze ,

Natürlich nicht, gibt überall solche und andere Zeitgenossen. Wovon Du keine Ahnung hast ist, was viele von diesen Mächtigen zu schultern haben.  Aber sag einmal, mit wem red ich denn da überhaupt? Wie alt bist Du, gehst Du zur Schule, arbeitest Du, studierst Du?

Kommentar von Mavoras ,

Ich rede von den richtig mächtigen Leuten die alles in der Hand haben, nicht irgendwelche Marionetten...

Kommentar von Schwoaze ,

Also nicht von Dir? Willst Du meine Frage nicht beantworten?

Kommentar von Mavoras ,

Du hälst mich doch sowieso nur für dumm oder?  

Kommentar von Schwoaze ,

Dumm? Nein! Wirklich nicht!  Nur, irgendwie einseitig!  Du kennst das Leben nur aus Deiner kleinen Perspektive, was mich darauf schließen lässt, dass Du noch ziemlich jung und voll Idealismus bist.  Das ist kein Fehler - eigentlich. Vielleicht kannst Du versuchen, Deinen Blickwinkel ein bisschen zu verändern, dass Du dieses Thema auch aus anderen Perspektiven beleuchten kannst.

Antwort
von Dackodil, 102

Das ist so, wenn für dich Leben und Arbeit etwas unterschiedliches ist und wenn Arbeit per se negativ definiert ist.

Versteht man auch Arbeitszeit als Lebenszeit ändert sich die Sachlage.

Kommentar von Mavoras ,

Arbeit ist dann schlecht wenn man sich dem Chef total unterordnen muss und nur noch arbeit arbeiten arbeiten muss bis zum umfallen und trotzdem kaum etwas verdient...

Kommentar von jenu63 ,

... "wenn man die richtige Arbeit findet, die einen Soass macht, muss man nie wieder arbeiten." wenn man nicht den ganzen tag vor der Playsi sitzt kann man vllt sogar sein Hobby zum beruf machen

Kommentar von Mavoras ,

Unsinn Arbeit ist Arbeit..

Kommentar von Dackodil ,

Dem kann ich nicht zustimmen und ich habe viel Erfahrung mit Arbeiten aller Art. Ich habe mit 14 Jahren angefangen , und von Putzarbeiten bis zu akademischer Arbeit habe ich alles gemacht.
Nur meinen arbeitenden Mitmenschen habe ich nie auf der Tasche gelegen.

Kommentar von Mavoras ,

Und jetzt? Was willst du?

Antwort
von Mooooses, 48

Angenommen du wirst 80 Jahre alt, dann wirst du wahrscheinlich die ersten 20 Jahre ausgebildet, dann bis 65 arbeiten und der Rest ist Rente. D.h. von den 80 Lebensjahren wirst du ca. 45 Jahre "arbeiten" und 35 Jahre nicht arbeiten. Ist doch nicht schlimm, die Bilanz?


Aber das ist eine "Milchmädchenrechnung". Weil: Ist die Ausbildung nicht auch Arbeit? Und in der Rente sind die meisten ruhelos, denn sie werkeln täglich an irgendetwas (Gartenarbeit, Enkel hüten, Einkaufen)


Also, der Mensch ist nie untätig. Er empfindet diese "Arbeit" für sich nicht als echte Arbeit. Nur wenn man für jemand anderen arbeitet, um Geld für seinen Lebensunterhalt zu verdienen, empfindet man dies als Fronarbeit, als unangenehm. Deshalb suche dir Arbeit, wo du selbständig bist, oder wo du das sagen hast (viel Ausbildung mit Karriere), da wo es dir Spaß macht.  


Kommentar von Mavoras ,

Selbstständig werden kann man nicht einfach so, vielleicht osllte ich mich eifnach erschiessen und umbringen..

Antwort
von tryanswer, 110

Die Frage kannst du nur für dich selber beantworten. Entweder du arbeitest um zu leben oder du lebst um zu arbeiten. - Die Frage ist, welche Prioritäten du für dich setzt.

Kommentar von Mavoras ,

Sicher ist das ich nicht für reiche Säcke arbeiten will sondern lieber als Selbstversorger für mich....

Kommentar von tryanswer ,

Da hindert dich doch auch keiner dran. Du kannst dich doch selbstständig machen - das bedeutet aber auch, das du ein höheres Risiko trägst und in der Regel auch, das du mehr arbeiten mußt um deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wobei dir die Art der Arbeit dann wahrscheinlich aber angenehmer sein wird.

Kommentar von Mavoras ,

Ich hab nichts gegen Arbeit an sich. Und Selbstversorger zu werden ist jetzt nicht das einfachste.  Da braucht es viel Vorbereitung, vermutlich muss man auch in ein anderes Land ziehen wo das erlaubt ist...

Kommentar von tryanswer ,

Natürlich ist das nicht einfach, aber deshalb brauchst du nicht umzuziehen. Ein Gewerbe kannst du für < 50 EUR anmelden.

Kommentar von Mavoras ,

Nicht Selbstständig werden, falsch verstanden Selbstversorger...

Kommentar von Schwoaze ,

Wenn Du glaubst, autark und autonom durchs Leben zu kommen, unterliegst Du einer Illusion. Robinson auf der Insel.... das war's dann aber auch schon!

Kommentar von Mavoras ,

Nun es gibt anscheinend Leute die das schaffen... Ich sag ja es ist leider fast unmöglich..

Kommentar von tryanswer ,

Spricht auch nichts gegen, aber auch in dem Fall mußt du irgendwie wirtschaften.

Kommentar von Dackodil ,

Es ist nirgends verboten, Selbstversorger zu sein.

Kommentar von Mavoras ,

Doch. Natürlich, du kannst hier nicht einfach mal Selbstversorger werden, jedenfalls nur extrem begrenzt..

Kommentar von tryanswer ,

Das kannst du sehr wohl, aber hier wir überall mußt du deine romantischen Vorstellungen der Realität anpassen.

Kommentar von Mavoras ,

Auch du hast wiedermal nichts verstanden...

Kommentar von tryanswer ,

Dann klär mich doch auf. Woran sollte es deiner Meinung nach scheitern? Fehlendes Wissen - dann lerne. Fehlendes Kapital - dann erwirtschafte es.

Du erweckst jedoch den Eindruck als sollten andere dafür sorgen, daß du deine Träume verwirklichen kannst. Nur funktioniert das so einfach nicht - dafür bist du selber verantwortlich.

Antwort
von Aureaprima, 100

Ich weiss ja nicht, wie alt du bist, dh wie viel du realistischerweise an deinem Leben beruflich ändern kannst (dass das Mühe bedeutet muss aber klar sein). Aber irgendwas geht immer. Such Dir ein Hobby, schaff Dir einen Hund an, fang an, richtige Bücher mit ein wenig geistigem Anspruch zu lesen, such Dir einen Psychologen, der deine Depression behandelt. Wenn ich Sager wie "nur die Reichen profitieren" höre, werde ich unrund. Zufriedenheit geht auch in arm, und Geld haben macht nicht zufrieden (für 1 Sorge weniger bringt es 3 andere, die ein Armer nie hat). 

Kommentar von Mavoras ,

Frage auch nicht verstanden...

Antwort
von palzbu, 78

Ca.50%
deiner Arbeitsleitung wir dir abgezogen und verschwindet zum Teil in dunklen Kanälen.
Auch für Kriegszwecke werden deine Steuergelder eingesetzt. Indirekt bist du auch am Tod von Menschen schuld. 

Du kannst aber auch aussteigen. Das geht so.

Wir machen einfach ganz diskret nicht mehr mit: Wir ignorieren die – größtenteils von den Medien und manipulierter Ausbildung vorgegebenen – „gesellschaftlichen Werte“ (und „Krisen“), und fragen uns, was wirklich wichtig ist. Oft als „Midlife Crisis“ lächerlich gemacht, stellt sich diese Frage feinfühligen Menschen sowieso von alleine und ist eine gute Chance, das Leben grundlegend zu ändern.
Wir können jederzeit unseren Job kündigen oder uns aus gesundheitlichen Gründen kündigen lassen, wenn uns dieser sinnlos erscheint und belastet. Geschäfte, die keinen Spaß mehr machen und nur Stress und Sorgen sichern, können wir auslaufen lassen. Das sichert uns die Freiheit, in aller Ruhe nachzudenken, unsere Fehler und Schwächen zu erkennen und aufzuarbeiten, also an uns selber zu arbeiten und uns so zu entwickeln. Diese Entwicklung führt automatisch zu der Erkenntnis (viele wissen es bereits), dass wirkliches Glück nicht in materiellen Werten zu finden ist (also nicht gekauft werden kann), da mehr niemals genug ist, sondern nur in
uns selber entdeckt werden kann. Alles andere ist Illusion.

Diese Einsicht und so erreichbare Zufriedenheit und Sicherheit ist kostenlos. Wir müssen uns nicht mehr durch Gegenstände, Status und Karriere beweisen, „wer“ zu sein. Wir brauchen nicht mehr „viel Geld“, da wir nur noch das Nötigste ausgeben, ohne uns „arm“ zu fühlen. Das wenige Geld für die
Lebenshaltungskosten erhalten wir durch Tätigkeiten, die uns tief befriedigen,
also uns nicht als Arbeit erscheinen*. Notfalls zahlt der Staat, wenn wir
vermögenslos sind, und das gar nicht so schlecht. Wir haben keine Angst mehr, da es nichts zu fürchten gibt. *Wie es konkret in der Praxis funktioniert,
steht im Buch DIE ASKET-STRATEGIE.

Kommentar von Mavoras ,

Den Staat zahlen lassen ist genauso schlecht, ich will kein Schmarotzer sein dann fühle ich mich genauso schuldig und schlecht, genauso wenig will ich aber die mächtigen unterstützen..

Kommentar von lesterb42 ,

Nur weil man etwas nicht versteht, muss es nicht falsch sein. Das mit den "dunklen Kanälen" ist mir neu.

Kommentar von Dackodil ,

Der Staat bin ich!

Du willst also mich arbeiten und Steuern und Sozialabgaben zahlen lassen, damit du dann kassieren kannst.

Das würde ich Sozialschmarotzer nennen.

Antwort
von Franzmann0815, 69

Lebt man um zu arbeiten oder arbeitet man um zu leben?!?  :D schwierige Frage... 

Antwort
von Maximilian0296, 105

Arbeiten ist nicht nur in dieser Gesellschaft das allerwichtigste, sondern überall das allerwichtigste. Denn durch das arbeiten sicherst du dir deinen Lebensunterhalt. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.

Heutzutage geht es uns sogar recht gut. Bis man 20 ist kann man in der Schule rumgondeln und im Alter wartet die Rente auf einen, wo man nicht mehr arbeiten muss. Früher war das nicht so. Sobald man alt genug war, musste man anfangen zu arbeiten. Die Rente war da ein Fremdwort. Es wurde gearbeitet bis die Nägel in den Sarg geschlagen wurden.

Höre also auf rumzujammern und erfreue dich daran, wie gut es uns geht. Die kleinen Kinder in Asien und Afrika, die deine Adidas Klamotten zusammennähen und dein Smartphone zusammenschrauben, beschweren sich ja schließlich auch nicht.

Sei lieber froh, dass du überhaupt arbeiten gehen kannst, denn das auch nicht überall ein Standard!

Kommentar von Mavoras ,

Ich habe kein Smartphone...

Kommentar von Maximilian0296 ,

Das war auch nur ein Beispiel. Fast alle Geräte und Klamotten die wir hier haben werden in Bilig Lohn Ländern hergestellt, wo die Arbeiter WIRKLICH ausgebeutet werden.

Für mich ist es wirklich ein Hohn für diese armen Leute, wenn sich hier welche beschweren denen es weit besser geht.

Kommentar von Mavoras ,

Klar Arbeiten mussm an so oder so, aber ich will für mich arbeiten als Selbstversorger oder sowas ähnliches nicht für die reichen und mächtigen..

Kommentar von Maximilian0296 ,

Dann mach dich selbstständig. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Kommentar von Mavoras ,

So einfach geht das nicht da braucht es viel Vorbereitung, viel Vorwissen, vermutlich muss man in ein anderes Land ziehen... 

Kommentar von Maximilian0296 ,

Die heutigen "reichen und mächtigen" wie du sie nennst, mussten das auch machen.

Und ich wüsste nicht wieso man dazu in ein anderes Land ziehen müsste. Du kannst auch einen Imbiss eröffnen, dann bist du auch Selbstversorger.

Kommentar von Mavoras ,

Nein ist man nicht... Selbstversorger sind die die auch Nahrung selbst anbauen, alles...  Glaubst du ernsthaft alle Reichen und Mächtigen sind auf Ehrliche Weise so geworden?

Kommentar von Maximilian0296 ,

Dann solltest du so viel wie du kannst über Landwirtschaft und Viehzucht lernen. Dann brauchst du Geld für ein Stück Land, Tiere und Werkzeug.

Kommentar von Mavoras ,

Aber hier ist es fast unmöglich Selbstversorger zu werden.

Kommentar von Maximilian0296 ,

Dann musst du wohl wirklich umziehen. Gib dir Mühe. Rumjammern das alles so schwer ist bringt dich auch nicht weiter ;-)

Kommentar von Mavoras ,

Jetzt geht es sowieso noch nicht... 

Kommentar von Maximilian0296 ,

Aber du kannst dich schon drauf hinarbeiten. Landwirtschaft lernt man nicht über Nacht.

Kommentar von Mavoras ,

Ach nein, ich bin in Wahrheit doch nur ein Vollidiot, ein schwätzer, aberi ch kann nichts, ich bin unfähig inkompetent, ein typischer versager eben... weil ich nciths kann und da kann ich selbstständig werden sowieso nicht, ich glaube es wäre für mich besser wenn ich eifnach mal schluss mache... einfach mich erhänge oder sowas..

Kommentar von Maximilian0296 ,

Ach nein, ich bin in Wahrheit doch nur ein Vollidiot, ein schwätzer, aberi ch kann nichts, ich bin unfähig inkompetent, ein typischer versager eben... weil ich nciths kann und da kann ich selbstständig werden sowieso nicht, ich glaube es wäre für mich besser wenn ich eifnach mal schluss mache... einfach mich erhänge oder sowas..

Wenn du so von dir selber denkst, tut mir das irgendwie Leid. In meinen Augen bist du nur ein Jammerlappen, der unser System verteufelt aber selbst nicht den Mumm in den Knochen hat, etwas zu ändern.

Kommentar von Mavoras ,

Ja was soll ich denn gross machen? 

Kommentar von Maximilian0296 ,

Du hast doch ein Ziel oder nicht? Du willst Selbstversorger werden. Also liegt es jetzt an dir dich darüber schlau zu machen was du für Möglichkeiten hast. Das Internet ist da ziemlich hilfreich. Aber auch aus Büchern lernt man viel. Man findet immer einen Weg um das zu erreichen was man möchte.

Kommentar von Mavoras ,

Das ist unmöglich! Sieh es ein das ist unmöglich! Informieren nicht aber das werden ist unmöglich.. Vorallem in meinem Zustand...

Kommentar von Mavoras ,

Ich bin eben ein Versager..

Antwort
von peace1287, 89

So unrecht hast damit nicht.. das beste für dieses System ist es, wenn du dein ganzes leben bis zur rente arbeitest und kurz vor der rente stirbst.. 

Kommentar von Mavoras ,

Tja und nur die wenigsten Profitieren davon die ganz mächtigen und reichen...

Kommentar von peace1287 ,

Naja im grunde genommen arbeiten wir für die reichen.. wie sonst, lässt sich erklären das ca. 10 % der Weltbevölkerung etwa 90 % des weltweiten vermögens besitzen!? 

Hinzu kommt das zunehmend zurückkehrende Untertanentum. Wenn ich da an meine letzten Arbeitgeber denke.. die hielten sich in keinster weise an die (noch) bestehenden arbeitsgesetze.. und mobbten mich auch noch raus, da ich das nicht einfach hingenommen habe und stets auf mein recht bestand.. aber so etwas ist in augen der AG unwirtschaftlich. 

Kommentar von Mavoras ,

Die meisten Ordnen sich natürlich unter und unterwerfen sich, aber das war schon immer so die dummen lassen sich alles gefallen..

Kommentar von TobiasRoc ,

heult darüber mal nicht Rum jeder ist seines Glückes Schmied. Jeder wirklich JEDER kann was aus sich machen und sich Hocharbeiten. Auch wenn es ein paar Jährchen dauert. Irgendwann kann man zu den Fast Großen Zählen. Mann muss zwar trotzdem Arbeiten aber für viel viel viel mehr Geld. Also bekommt den poppes Hoch und macht was aus euch anstatt über die ach so Glücklichen zu meckern

Kommentar von Mavoras ,

Nein weil ich kein Interesse habe dieses System zu unterstützen..  Frage auch nicht verstanden...

Kommentar von peace1287 ,

Die bildungs und Chancengleichheit existiert nur auf dem Papier! Ich musste mein studium abbrechen, da ich es mir schlichtweg nicht leisten konnte! Also lieber tobias, denk mal darüber nach ob es wirklich so einfach ist wie du sagst! Hinzu kommt die Kluft der bezahlung! Weshalb verdient zb ein Manager ein vielfaches von dem, was der gemeine arbeiter auf dem bau bekommt!? Arbeitet dieser nicht auch hart!? Und wäre es nicht gerecht wenn er deshalb das selbe bekommen würde wie zb ein manager!?

Kommentar von Mavoras ,

Tja den meisten wurde das so oft eingeredet, sie glaube alles was die netten Herren Politiker da oben labern...

Kommentar von peace1287 ,

Naja nicht mal nur die herren Politiker.. diese sind nämlich eher spielfiguren für die mächtigen der Wirtschaft.. sie handeln aus diesem grund auch nur im interesse derer.. hinzu kommt die mediale verdummung der massen, die den menschen suggerieren, dass alles super ist und jeder seines eigenen Glückes schmied ist.. leider ist das nur Manipulation, damit der dumme bürger denkt er könne alles schaffen und tag für tag darauf hinarbeitet. Ohne dabei zu erkennen, dass es wohl einfacher wäre mit dem kopf durch eine betonwand zu laufen, als wirklich erfolg zu haben. Im grunde hat sich seit der adelszeit nicht sondelich viel geändert. Diejenigen, die macht und reichtum besitzen, geben ihn nach wie vor von Generation zu generation weiter.. wenn du nicht aufgrund deines standes in eine einflussreiche familie hinein geboren wirst, hast du es um ein vielfaches schwerer, jemals in eine einflussreiche position zu kommen! Leider erkennen das nur die wenigsten.. 

Kommentar von Mavoras ,

Ja leider, aber ganz ehrlich ich will auch nicht zu so einem Lügner werden, wenn Erfolgreich dann auf ehrlichem Wege. 

Antwort
von Eduardok, 25

Wenn Arbeit alles wäre gäbe es keinen Lebenssinn für behinderte keinen mehr für alte und noch keinen für Kinder

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