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Bestattungsvorsorgevertrag vom Sohn verweigert, bin entsetzt und fühle mich entmündigt...

Frage von Minou123 Minou123

Hallo an Alle...

bevor ich meine - hoffentlich endlich - letzte Ruhe mit einem Anwalt einklagen muss, versuche ich seit Wochen schon selbst meine Papiere zu ordnen. Die wichtigsten Unterlagen sind seit Jahren schon fertig wie Testament, Patientenverfügung, Konten usw.

Durch die extreme Verschlechterung meiner langjährigen chronischen und neu hinzugekommener Krankheiten seit ca. 4 J. ( die letzten 2,5 J durchgehnd. AU ), muss ich dieses Jahr dringend letzte Änderungen vornehmen wie EU-Rentenantrag, Umzug in andere Wohnung usw..

Dazu gehörte für mich auch, mal näher über meine Beerdigung nachzudenken. Also was und wie, war für mich schon immer klar, aber ich möchte auch hier die schriftl. Bestätigung ( ähnlich wie Patientenverfügung ) für meinen 'letzten Wunsch' zu den Unterlagen legen können.

Ich fand ein gutes Unternehmen in der Nähe, die genau das anbieten was ich mir vorstellte ( Flussbestattung, gibt es nur in Holland und ist das Günstigste ). Der Inhaber war vor 3 W. hier bei mir und ich erklärte ihm meine sehr schwierige familiere und finanzielle Situation.

Mit meinem Sohn ( 38 J. ) habe ich so gut wie keinen Kontakt seit 22 J. ( und wenn, dann nur mal kurz telefonisch oder Mail wenn er warschl. nur wissen will, ob ich noch lebe. Das WIE hat ihn noch nie interessiert ).

Deswegen bot sich der nette Mann vom Beerdigungsinstitut auch an, den ersten Kontakt zu übernehmen, um gemeinschaftlich über den Bestattungsvorsorgevertrag zu reden. Die rechtliche Seite habe ich im Vorfeld auch soweit abgeklärt. Das JobCenter, das Sozialamt, meine Krankenkasse, mein Doc und seitenlange Gerichtsurteile aus dem Net haben mir mitgeteilt, dass mein Sohn meine Beerdigung bezahlen muss, er weiss es im Prinzip auch. Aber was mir das Beerdigungsinstitut dann als seine Antwort schickte, war schlimmer als ich je gedacht hätte und hat mich wieder total zurückgeschmissen.

Original Worte im 1. Satz : "ich sehe für einen Vorsorgevertrag keinen Anlass" !

" " im 2. Satz : " Bei Eintritt der Notwendigkeit, dass Bestattungskosten anfallen, werde ich ein solches Anliegen einer rechtlichen Prüfung unterziehen und weiter verfahren.

Ich bin total schockiert und weiss jetzt nicht mehr weiter, was meiner 'Gesundheit' nicht so gut tut.

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Antworten (3)

  • 2
    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von imager761 imager761

    Unterstelt, du bist geschäftsfähig, woran ich nach dem Lesen deiner Frage nicht den gringsten Zweifel habe, ist es dir unbenommen, einen Bestattungsvertrag nach deinen Wünschen abzuschließen. Dafür braucht es nicht der Zustimmung deines Sohnes.

    Falls der auf die dumme Iddee kommt, den Vertrag wegen Unzurechnungsfähigkeit anzufechten, um sein Erbe/Pflichtteil fetter zu halten, solltest du eure Unterschriften unter den Vertrag von einem Notar beglaubigen lassen. Das kostet bei einem Wert von 3000 EUR keine 25 EUR :-)

    Deine Beerdigungskosten fallen deinem Nachlass zu Last, unterstellt, du kannst deine gewünschte Bestattung gleich bezahlen, braucht er den Sohn garnicht um seine Unterschrift (die seine Rechnung garantiert) zu bitten :-O

    Ich nehme an, in deinem Testament kommt er eh nicht als Erbe, sondern nur als Pflichtteilsberechtigter in Frage? Dann hätte er mit dem Nachlass eh nichts zu tun und erst einmal würde alles offene bezahlt, bevor er sein Pflichtteilsrecht fordern könnte.

    Es macht Sinn, deinen Hausarzt, den/die Erben, gute Freunde usw. auf die Bestattungsvorsorge hinzuweisen damit sie wissen, wer und wie die Beerdigung nach deinem Wunsch zu erfolgen hat.

    G imager761

    Kommentar von JaAl11 JaAl11JaAl11

    Ich kann mich nur anschließen.

    Kommentar von Minou123 Minou123

    Danke für Deine Antwort imager...

    Ich würde die Sache gern so locker sehen wie Du sie oben beschrieben hast. Hätte ich warscheinlich auch und diese Frage hier nicht gestellt, wenn ich genug Geld hätte.

    Das hatte ich auch so reingeschrieben, siehe Korrespondenz mit JobCenter, Krankenkasse und Sozialamt zu diesem Thema.

    Daher auch der Vorsorgeauftrag nur mit Unterschrift meines Sohnes als Sicherheit für das Beerdigungsinstitut.

    Ja, es ist ein tolles Gefühl jetzt schon zu wissen, dass ich irgendwo in einem 'no name Loch' vermoddern darf.....

    G Minou

  • 0
    Antwort von kernstel kernstel

    Also gut das ist Pikant ,jetzt zum Wichtigsten du machst dir kein Gedanken mehr. Alles wird seinen Gestzlichen Weg gehen.Hinterbliebene werden nach bedarf zur Kasse gebeten.Da eine der Günstigste Bestattungsart gewählt wurde,gibt es keine Sorgen. Woh die den Rest der Gelder herholen ,solte dich nicht Kümmern. Sorge nur für einen Reibungslosen ablauf. Es gibt auch noch die Seebestattung ab BÜSUM . Denk einfach nach mir die Sintflut. Lebe den Rest so gut wie du Kannst.

    Kommentar von Minou123 Minou123

    Leider wird es einen reibungslosen Ablauf ohne die Unterschrift meines Sohnes nicht geben.

    Ich werde vom Sozialamt erstmal in einem 'no name Loch verbuddelt und dann holen die sich das Geld von meinem Sohn und gut ist.

    Deprimierende Gedanken...für mich jedenfalls...

  • 0
    Antwort von jimpo jimpo

    Wenn es ums Geld geht, sind Geschäftsleute immer nett. Laß Dir alles noch mal durch den Kopf gehen und versuche mit Deinem Sohn zu reden.

    Kommentar von Minou123 Minou123

    Danke, mit dem 'netten' Geschäftsmann hat sich auch erledigt..:-) Ist mir ja schon bekannt, ich dachte nur Beerdigungsinstitute wären etwas seriöser, welch Irrglaube....

    Ich kann mit meinem Sohn nicht mehr reden....

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