Bestattungskosten aufgezwungen, kann man sich gegen die Rechnung wehren?

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7 Antworten

mit 2500€ ist noch verhältnissmässig billig. Als nächste Verwandte ist Sie verpflichtet das zu zahlen, es sei denn: du lebst unter der Armutsgrenze. Da hättest du Anspruch auf Erstattung. 

Desweiteren hat sie noch eine Schwester die leider über kein Einkommen verfügt.

Damit ist die Schwester raus.

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Überteuert? Mit 2500 Euro ist man noch im unteren Bereich einer Bestattungsrechnung. Die Rechnung kann nicht gekürzt werden. Warum auch? Die Kosten sind in der Höhe entstanden. 

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Hol Dir umgehend eine Beratung bei einem Anwalt für Erbrecht.

Ggf. besteht die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen, aus dem heraus eigentlich die Beerdigungskosten bezahlt werden müssen.

Für die Ausschlagung gibt es Fristen. Wenn Du die versäumst, sieht es schlecht aus.

Möglicherweise kannst Du die Kosten mit anderen Erben teilen oder Anträge auf Sozialhilfe stellen. Einfach mal beraten lassen und nachfragen.

Die andere Seite: Die Bestattungskosten bestehen einerseits aus dem Aufwand für den Bestatter, einschließlich Sarg oder Urne und Krematorium. Und andererseits aus den Kosten für Friedhof/Friedwald/Seebestattung.

Mag sein, dass Bestatter eine Beerdigung für 500 Euro anbieten. Die Friedhofskosten kommen dann m.E. in jedem Fall noch mal extra. Etwas link die Tour...

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Hallo,

wenn es eine Bestattung von Amts wegen war, dann wurde auch nach den bestehenden Veträgen bestattet, die das Amt, bei uns ist es das Gesundheitsamt, mit Bestattern hat. Das ist ein festgelegter Satz, dazu kommen Friedhofs- und amtl. Gebühren.

Das Gesundheitsamt ist nicht verpflichtet zu gucken wo es im Netz Anbieter für günstige Bestattungen gibt.

Ist sie ein leibliches Kind des Verstorbenen kann sie die Kosten gar nicht abwenden. Sie muss sich diese mit ihrer Schwester teilen.

Sie sollte sich jetzt auf jeden Fall beim Absender des Briefes melden und dort bekannt geben das sie eine Schwester hat und ggfs. einen Antrag auf Übernahme der Kosten beim Sozialamt stellen. Da wird sie aufgrund der Höhe der Kosten, bei einem geringen Einkommen beider und keiner vorhandenen Erbschaft, gute Chancen haben.

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Wovon lebt die Schwester, wenn sie kein Einkommen hat?

Ihr müsst Euch die Kosten teilen, die überhaupt nicht hoch sind. Bei Kosten um die 10.000 Euro kannst Du von hoch reden.

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Kommentar von Macstreme
13.01.2016, 15:13

OK, vielleicht ist es wirklich nicht zu teuer. Aber sie hat gerade erst ihre Ausbildung beendet und wird sich dadurch natürlich stark verschulden müssen und das für eine Person die ihr im Leben nie was gutes getan hat.

Die Schwester lebt von Hartz4

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Sterben ist teuer...

Wenn es noch eine Schwester gibt, dann gibt es auch eine Erbengemeinschaft.

Wer hat die Bestatter in Auftrag gegeben??

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Kommentar von Macstreme
13.01.2016, 15:08

Da die nächsten Verwandten erst zwei Monate nach dem Versterben ausfindig gemacht werden konnten, hat sich das Amt um die Bestattung gekümmert. Die Schwester hat leider keine Ausbildung und lebt seit Jahren von ALG bzw Hartz4.
Das Erbe werden sie vermutlich ausschlagen aufgrund von anzunehmender Verschuldung.

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2500 € sind garantiert nicht zu viel.

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