Hi,
ich weiß nicht ob Du das schon gelesen hast!!!!!!!!!!!!!!!!
Reichweite muss stimmen
Abstriche wollen die Verbraucher jedoch auf keinen Fall bei der Reichweite machen. Rund ein Drittel der Autofahrer möchte mindestens 500 Kilometer weit fahren können. Und hier liegt auch die Krux: Zu wenige Ladestationen und geringe Batterielaufzeiten haben bislang verhindert, dass sich die Elektroflitzer durchsetzen konnten. Lithium-Ionen-Akkus, die die meisten Autohersteller verwenden, sind zu schwer, zu teuer und zu schnell leer. Neue Materialien sollen den Energiespeicher daher in punkto Kapazität, Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Sicherheit verbessern.
Doch die Entwicklung solcher Materialien ist zeit- und kostenaufwändig. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern haben jetzt jedoch eine Software zur Simulation von Lithium-Ionen-Batterien entwickelt, die diesen Prozess beschleunigen und effizienter gestalten soll. BEST, kurz für Battery and Electrochemistry Simulation Tool, heißt die neue Software.
Testen nach dem Trial-and-Error-Prinzip entfällt
Ein Lithium-Ionen-Akku besteht aus zwei porösen Elektroden, die durch einen elektrolytgefüllten Separator getrennt sind. Beim Laden und Entladen der Batterie werden Lithium-Ionen zwischen den Elektroden ausgetauscht.
„Die Leistungsfähigkeit der Batterie hängt von den verwendeten Materialien der Komponenten ab. Diese müssen miteinander harmonieren. Mit unserer Software lassen sich unterschiedliche Materialkombinationen simulieren. So kann man die geeignete Zusammensetzung herausfinden. Das bisherige Testen nach dem Trial-and-Error-Prinzip entfällt“, sagt Jochen Zausch, Wissenschaftler vom ITWM.
Struktur der Elektroden dreidimensional dargestellt
Den Forschern ist es gelungen, die komplette Batteriezelle sowie Transport- und Reaktionsvorgänge der Lithium-Ionen sowohl auf makroskopischer als auch auf mikroskopischer Ebene darzustellen. „Wir können die mikroskopische Struktur der Elektroden anzeigen. Jede einzelne zehn Mikrometer große Pore ist zu sehen. Das leistet keines der derzeit erhältlichen kommerziellen Programme. Auch die Position und die Form der Elektroden ist variierbar“, so Zausch.
Indem die Struktur der Elektroden räumlich aufgelöst und dreidimensional dargestellt wird, lassen sich Parameter wie Konzentrationsverhältnisse der Lithium-Ionen, Elektrolytkonzentration und Stromdichte berechnen, so die Forscher. Die Berechnungen erfolgen mit einem speziellen, selbst programmierten Finite-Volumen-Verfahren, das die Wissenschaftler in die Software integrierten.
wenn Du mehr wissen willst siehe Link
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13122-2011-03-14.html
Danke für Deine hilfreiche Meinung... DH !!
LG
weltweit bewegen sich rund 800 Mio Kraftfahrzeuge und verbrauchen schon die raren und endlichen fossilen Brennstoffe, nur weiter so?
DH!