Hallo, ich wollte euch um ein paar Tipps bitten, wie ich mein Pferd besser an den Zügel bekomme. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich es einfach nicht richtig gebacken kriege, ich hab keine Ahnung, ob es an meinem Sitz liegt(falls das überhaupt eine Möglichkeit ist) oder woran sonst... Ich weiß, dass ich versuchen sollte, mein Pferd leicht mit Paraden zum nachgeben zu bringen, dass ich das treiben nicht vergessen darf, dass eine konstante Verbindung bestehen soll. Aber so einfach wie das so viele Leute daher reden (nicht negativ gemeint) ist das für mich irgendwie immer nicht. Ich versuche genau das alles immer umzusetzen, mit viel Feingefühl, aber es klappt dann trotzdem nicht. Normalerweise reite ich die Stute die ich reite immer mit Ausbindern, aber ich möchte sie solangsam abnehmen, weil ich endlich mal weiterkommen mag. Wenn die Ausbinder drauf sind, dann läuft sie super, am ende der Reitstunde dehnt sie sich immer, entspannt sich und alles ist wunderbar, aber sobald ich die Ausbinder abmache und es ohne versuche, nimmt sie den Kopf hoch und ich schaffe es nur teilweise sie in richtiger "Position" den Kopf runter nehmen zu lassen, manchmal kommt der Kopf gar nicht erst runter, es ist einfach so schwer... ich weiß, jeder übt sich am anfang, aber wie kann ich endlich herausfinden, was ich falsch mache? den "klick" merken? Lg ;)
Besser an den Zügel kriegen?
Antworten (7)
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jeannemcdonald Hello, Du muss mein rechtschreibung entschuldigen-ich bin Englanderin. So, wenn du dein Pferd am zugel reiten möchte denn sollst du nicht versuchen nach wenn du gerade die ausbinder benutzt hab. Sicher sein dass die Stute entspannt ist - am selbe tag freilaufen, weidegang oder ähnliches. Das warmreiten an ganz lange zugel. Dein frage warum sie am zugel geht mit ausbinder ist oft gefragt. Ausbinder stellen ein grenzen für dein pferd da. Diese grenzen ist konstant und gleich. Wenn du ubernimmst ohne hilfszugel hat dein pferd ein andere grenze und dein hande sind nicht so konstant und gleichmassig, d.h. die bewegung sich mit dein korper und sind mal so and mal so, diese irritiert die meiste pferde und die reagieren oft mit kopfhoch und rucken runter (sehr unbequeam) Versuche dich vorzustellen dass du bist ein Kellner und tragst ein tablet voll mit glasser randvoll mit sekt. Trotz diese last muss du laufen die getranke am tisch zu bringen. So du gehst und haltest die tablett - deine korper muss sich bewegen aber du sollst die position von dein hande und tablett/glaser absolut ruhig halten. Du muss die bewegung ausgleichen. Ungefahr ist dass mit reiten. Dein korper schwingt und passt sich die bewegung von dein pferd an aber dein hande soll still und ruhig sein. Du hast bestimmt oft gesagt bekommen " ellenbogen an die hufte". Diese anweisung hilft die arme und hande zu stabilizieren, resultieren in ein ruhig zugel haltung. Wenn du ein liebes pferd hast denn lieber etwas kurzer halten dass es weisst dass du als pilot die sagen hast. Auch naturlich die starker die forwardsdrang je einfacher das am zugel reiten ist. Immer vorwarts treiben und bis du es raus hast benutzt dein leicht trab als nur warmreiten und versuch nicht dein pferd im leichttrab am zugel zu reiten. Die extra korper bewegung macht es schwer für dich die hande gleich und still to halten mit die richtige dosieren von druck. Jedes Pferd braucht ein andere quantität von druck. Hab mut gib nicht auf und wenn die stute zuerst die kopf hoch tut lass deine hande still und bestimmend und reit einfact weiter. Reit viel auf die gebogene linie. Wenn das pferd fangt an am zugel zu gehen ist die belohnung ein geradeaus linie. Wenn das kopf weider hoch kommt denn weider voltes. Wenn die stute ein linkshander ist denn reit an sein lieblings hand für die beste resultat. Du muss veilleicht etwas kampfen-verlange dass sie die kopf senkt und vergiss nicht wenn es klappt ein centimeter nachzugeben - nur EIN centimeter nicht 50!!!! Veilleicht bist du etwas zu freundlich to dein pferd. Ein schiff auf das meer braucht ein kapitain, du bist der reiter/kapitain aber dein pferd fühlst sich wie ein schiff aufs meer ohne kapitain - sie braucht feste regeln und möchte immer wissen wo sie dran ist. Wenn sie nachgibt für 10 minuten, zugel lang lassen und stunde beenden. Ich personlich steig ab und führe mein pferd wenn es nachgibt an ein sache das schwerig gewesen war. Viel glück - bleib dabei, dass schaffst du bestimmt. Nicht vergessen, nicht jede tag ist erfolgreich aber morgen ist auch ein tag.
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grada13grada13
Riegeln ist auf jeden Fall - wie Du ja selber schon gemerkt hast - der falsche Weg. Das Wichigste ist, sich eigentlich weniger auf die Hände und Zügel zu konzentrieren, dafür das Augenmerk mehr auf die vorwärtstreibenden Hilfen (Schenkel und Kreuz) zu legen. Nur durch das beständige Vorwärtstreiben an die Hand heran, (das Pferd darf natürlich nicht mit dir in der Gegen rum schießen) kann das gelingen. Es ist eine Sache von viel Erfahrung und wirklich Gefühlssache. Man darf nicht zulange gegenhalten, sondern muß genau im richtigen Augenblick nachgeben. Dabei aber nicht die Zügel durchhängen lassen, sondern es sollte eine permanente Verbindung zwischen der Reiterhand und dem Pferdemaul gegeben sein. Vielleicht solltest du für den Anfang auf eine gebogene Linie (z.B. Zirkel) gehen, dort reitest du auf dem zweiten Hufschlag, dadurch zwingst du dich selber, den äußeren Schenkel dran zu lassen, und dann mußt du immer an die diagonale Hilfengebung denken, also innerer Zügel kommt in Kombination mit dem äußeren Schenkel und umgekehrt. Versuchs einfach mal aus, hab viel Geduld, und glaub mir, es ist in erster Linie Gefühlssache. Toi, toi, toi ...
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luckynighthawk also ehrlichgesagt ich hab mir den thread gar nicht erst durchgelesen, aber die lösung liegt auf der hand: treiben! mit wade und kreuz, dazu bauch anspannen, kopf hoch, das übliche eben. auch wenn dein pferd fott unterwegs ist musst du immer schön treiben um die hinterhand zu aktivieren. dabei muss immer schön der äußere zügel dran bleiben und dann halt schwämmchen ausdrücken rechts links abwechselnd, nicht ziehen nur die fäuste, die ja eh geschlossen sind und aufrecht und tief stehen, zusammendrücken. wenn du auf diesem niveau noch nicht reiten kannst lass dich nicht entmutigen, das kommt mit der zeit und solange nimm dir ruhig den hilfszügel und übe das ganze auf dem ausgebundenen pferd
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firenancy96 hallo ich hatte mit einer pflegestute ein ähnliches problem. an den ausbindern lief sie sehr locker und entspannt wenn ich sie abgenommen habe nahm sie den kopf sofort hoch. ich habe dann die ausbinder von mal zu mal etwas länger geschnallt und mit den zügeln "gespielt".(das heisst nicht paraden geben sondern einfach aus dem handgelenk heraus die zügel bewegen) nach einiger zeit hat die stute angefangen den zügel zu akzeptieren! probier es doch einfach mal aus. viele liebe grüsse anna
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scharina Also ne Reitlehrerin von mir meinte mal mann soll ein bisschen mit den Zügeln "spielen" also ganz ganz leicht anziehen und nachgeben ich habs schon öfter gemacht und es hat fast immer was gebracht.
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Schinkenmartha Wisst ihr wie sich das im Pferdemaul anfühlt? steckt euch am besten mal einen Stift von einem Mundwinkel zum anderen und zieht rechts und links abweckselnd dran, nicht angenehm! Das was ihr mit züglen spielen meint nennt man zügelen und ist ein tabu!
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Rose1915Rose1915
Dein Pferd soll nicht zum nachgeben gebracht werden, sondern soll von sich aus an den zügel treten, und sich dabei im rücken lösen. Das erreichst du zum beispiel in dem du den äußeren zügel auf kontakt zum pferdemaul hälst und den inneren nur zum stellen benutzt (das heißt leiche paraden, kein ziehen). Dein Pferd tritt irgendwann von alleine richtig an den zügel wenn es im rücken frei wird. Das heißt viel vorwärts abwerts und möglichst viele biegungen reiten. Klar wirkt der sitz des reiters sich auch auf das pferd aus, ich habe viele Pferde erlebt die bei der kleinsten veränderung des sitzes, sich sofort bemerkbar machen. Genauso gibt es aber auch Pferde die es garnicht mehr stört ob der reiter nun auf dem hals liegt oder mit den schultern die kruppe beruehrt. Am besten ist es immer wenn du einen tiefen sitzt auf deinem pferd hast. Wenn du es noch nicht ganz hinbekommst, übe erstmal im leichttraben und halte dich grade. Der schenkel soll auch nur leicht und kaum sehbar eingesetzt werden. Wenn dein pferd garnicht an den Zügel tritt, und dir steif vorkommt, lasse es einmal durch checken und besorge dir auf jeden fall eine sehr erfahrende person, die meisten reitlehrer oder trainer , merken meist sofort ob der fehler beim reiter oder mein pferd liegt. und kann ihn sofort nennen. Grundsätzlich liegt es zu 99 % am reiter, deswegen versuch es mit der hilfe eines Trainers, der dir alles am besten vermittelt. Lg rose
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DezemberWald ich habe früher immer ganz viel mit den zügeln gespielt abwechselnd leicht gezogen
lg
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TheResistance Hm okay, das ist jetzt keine sehr genaue Antwort... das mache ich ja auch, es funktioniert ja mit Ausbindern "glänzend", ich frage mich, warum das so einen Unterschied macht, wenn ich sie abnehme, ich versuche doch dabei auch nur, das gleiche zu machen wie wenn die Ausbinder drauf sind... oder sollte es etwas ganz anderes sein?
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juliamona12 Hm spielen ist ganz gut :D mach ich auch immer klapt auch super aber "abwechseln ziehen" das verstehe ich schon unter leicht riegeln naja kommt immer drauf an wie arg man es macht ^^ glg
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Schinkenmartha hin oder her..das ist zügeln. Und sowas machen nur Bauernreiter. SORRY
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vielen dank für diese tolle, sehr aufschlussreiche Antwort, ich werde das sofort probieren :) sehr gut erklärt, wenige machen sich solche mühe! DANKE!