Frage von DerBoy89, 29

Besondere Situation, Hund alleine lassen?

Hallo Leute,

Unserer Familie hat sich vor 3 Jahren einen Hund zugelegt und meine Mutter hatte sich tagsüber um ihn gekümmert. Letztes Jahr ist meine Mutter plötzlich verstorben und mein Vater versuchte alles in den griff zu kriegen. Da er aber nach einiger Zeit eine neue Freundin kennen lernte und er vollzeit arbeiten musste hielt er es für das beste den Hund abzugeben, auch wenn es ihm schwer fällt. Ich habe aber unseren Hund so sehr ins Herz geschlossen und sehe ihn obendrein noch als Teil meiner Mutter an, welche mir sehr fehlt, was dazu führte dass ich ihn übernahm, um zu verhindern dass er weg kommt. Wir hätten ihn über den Züchter an eine andere Familie geben können.

Nun zur zeit wo ich ihn übernahm hatte ich noch viel zeit. Jetzt arbeite ich 39 Stunden in der Woche und bin somit jeden Tag 8 Stunden arbeiten. Ist das dem Hund gegenüber ungerecht? Ich gehe morgens mit ihm eine halbe Stunde und abends fahre ich mit ihm Rad usw bin dann öfters auch länger als 1h mit ihm unterwegs. Aktuell gehe ich mittags nach hause, da ich 8 Stunden zu viel für ihn empfand. Nur Schlaucht es ganz schön seine Mittagspause zum nachhause fahren, rauslassen/gassigehen und wieder hinfahren zu verwenden. So oder so ist er 8h am Tag dann alleine. Zurzeit eben zwischendurch auch mal draußen.

Ich liebe ihn so sehr, dass ich ihn nicht aufgeben kann. Ich würde es so sehr bereuen ihn abzugeben. Was meint ihr?

Lg DerBoy89

Antwort
von BarbaraAndree, 10

Ich hatte die gleiche Situation mit unserem Hund. Ich bin morgens sehr früh mit ihm um unseren See gelaufen und habe ihn dann allerdings nur bis mittags zu Hause gelassen. Danach konnte ich ihn mit ins Büro nehmen, das war großes Glück. Aber ein Tier acht Stunden allein zu lassen, ist einfach zu zuviel. Auch die Zeit, die du mit ihm nach draußen gehst, ist zu knapp. Ein Hund braucht auch geistige Nahrung und sollte nicht nur wegen seines dringenden Geschäfts ausgeführt werden. Ich bin ehrlich: Wenn du das Tier liebst, dann darst du ihm dieses Leben nicht zumuten. Ich verstehe sehr gut, dass dieser Hund dich an deine Mutter erinnert und du dich dadurch mit ihm verbunden fühlst. Aber vielleicht wäre es auch nicht im Sinne deiner Mutter, das Tier zeitlich so knapp zu halten. Gebe ihn in diese vom Züchter empfohlene Familie. Vieleicht kannst du mit ihnen vereinbaren, das du ihn - zumindest zu Anfang - besuchen kannst.

Ich wünsche dir alles Gute!

Kommentar von DerBoy89 ,

Dazu kommt aber,  dass ich nur noch ein halbes jahr vollzeit arbeite. Ich verbringe die komplette Zeit nach der Arbeit mit dem Hund. Ich gehe ja nicht gassi und belasse das so. Ich trainere, spiele,  schmuse mit meinem Hund. Nach dem halben Jahr muss ich nicht mehr vollzeit arbeiten. 

Wie siehst du das unter den Punkten? Trotzdem danke! 

Kommentar von BarbaraAndree ,

Das hört sich doch gut an und ein halbes Jahr geht schnell vorbei. Dann wünsche ich euch beiden eine schöne und glückliche Zukunft.

Antwort
von Miesepriem, 7

Versuch doch erstmal einen Hundesitter zu bekommen. Frag erstmal Freunde, ob sie Mittags eine Stunde oder länger mit dem Hund rausgehen können oder sich mit ihm beschäftigen. Wenn sich da niemand findet, evtl. in der Nachbarschaft fragen. 

Es gibt sicher ein paar Jugendliche die sich das Taschengeld aufbessern würden. 

Allerdings solltest du ihm vertrauen können. Er muss ja einen Schlüssel für deine Wohnung haben.

Vielleicht gibts auch professionelle Hundesitter.

Sonst fällt mir nichts ein.

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