Frage von germanyelitejoo, 73

Beschwerde richtig formulieren (Lehrer, Schulleitung)?

Einen wunderschönen Guten Tag, und zwar brauch ich eure Hilfe. Mein Sohn der in der 6 Klasse geht, darf bei kleinigkeiten nie bei Klassenfahrten dabei sein. Seit er auf der Schule ist wird er vom Lehrer sehr hart ran genommen. Zuhause kriegen wir ständig Briefe die wirklich sehr hart rüber kommen. Dort werden immer Gesetze aufgeschrieben. Zum Beispiel hatte mein Sohn mit ein Mädchen aus seiner Klasse etwas Stress (was eigentlich normal ist bei so einem Alter) allerdings wurde es sofort geklärt. Es war nicht auf harte Ebene oder sonstiges. Sondern halt wie Kinder sind. Direkt bekamen wir Zuhause einen Brief mit ca. 4 Seiten. Ausserdem musste ich zur Schule und es wurde soviel erzählt gegen meinem Sohn was nicht stimmt. Vor einigen Wochen fand mein Sohn auf dem Boden ein Fahrticket eines Schülers, bis er wusste wer das ist hat es Tage gedauert und es wurde als geklaut gemeldet etc. Nun steht mein Sohn als BETRÜGER und DIEB da. Wir bekamen wieder ein Brief. Und sofort stand da, zwei Klassenausflüge ausgeschlossen. Somit hatte ich heute wieder einen Termin in der Schule. Mein Sohn hat geweint und meinte wieso man ihn als Betrüger etc. darstellt. Ich hab selber wieder gemerkt mit was für ein Druck und Mitteln man gegen meinen Sohn anfechtet. Ich meinte, bevor Ihn man wieder von Klassenausflüge auslässt sollte man ihn erst befragen und den Hintergrund wissen. Allerdings kam man mir immer wieder mit Anzeigen usw. an. Ich möchte hiermit eine Beschwerde an die Schulleitung gegen die Lehrer schreiben. Ich finde es schade das er seit 5 Klasse nicht mal einmal auf einer Klassenfahrt war. Auch was ausserhalb der Schule passiert in den Ferien betitlen die wieder. Es gibt kaum noch Privatsphäre. Aussserdem meinte man: Er hat keine richtige Erziehung. Es kam mir so rüber als wären wir jetzt die schlechtesten Menschen. Ich möchte diesen Satz in den Text einfügen: Nach Satz 2 ist insbesondere ein äußeres Verhalten unzulässig, welches bei Schülerinnen und Schülern oder den Eltern den Eindruck hervorrufen kann, dass eine Lehrerin oder ein Lehrer gegen die Menschenwürde, die Gleichberechtigung, die Freiheitsgrundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung auftritt.

Die Tätigkeit der Eltern, Schülerinnen und Schüler in den Mitwirkungsgremien ist ehrenamtlich.

Wie soll ich jetzt den Brief genau schreiben bitte? Könnt ihr mir einige Gesetzzeilen mit reinschreiben etc. anfangen wollte ich so: Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, sehr geehrte Lehrkräfte

Ich bedanke mich bei euch die mir ein starken Text zusammfassen können wo ich anschliessend Name etc reinschreibe und anschliessend ausdrucke und an die Schule schicke.

Antwort
von MarkusKapunkt, 41

Die Beschwerde sollte an den Sohn gehen. Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass ihr Sohn vielleicht nicht das brave kleine Huppelduddel ist, für das Sie ihn halten? Offenbar hat er nämlich so einiges auf dem Kerbholz.

Erstens: der Streit mit der Mitschülerin war absolut keine Kleinigkeit. Kein Lehrer macht sich die Mühe und schreibt wegen Kleinigkeiten vierseitige Briefe. Offenbar hat der Sohnemann die Geschichte heruntergespielt und Sie glauben ihm in Ihrer elterlichen Zuneigung natürlich. Doch er hat mit Sicherheit gelogen und das Mädchen übel verletzt.

Zweitens: Das Busticket wurde von Ihrem Sohn absichtlich gestohlen oder unterschlagen. Auf jedem Busticket steht der Name des Inhabers, also wäre es ein Leichtes gewesen, es dem Besitzer wieder zurückzugeben. Wäre Ihr Sohn ein ehrlicher Finder, hätte er das Ticket auch einem Lehrer oder noch besser im Schulsekretariat abgeben können, damit es seinen Besitzer wiederfindet. Und ja, an so etwas denkt jeder, der nichts Übles im Schilde führt.

Drittens: Wenn Sie als Eltern in die Schule beordert werden, ist auf gut Deutsch die K4cke am Dampfen. Kein Lehrer führt gerne solche Gespräche, die erstens seine Arbeitszeit verlängern und zweitens oft einen Konflik mit uneinsichtigen Eltern heraufbeschwören. Sie sollten den Tatsachen ins Auge sehen und endlich erkennen, dass man an der Schule wegen des Verhaltens Ihres Sohnes nicht mehr weiter weiß. 

Hören Sie deshalb auf, die Dinge herunterzuspielen! Ihr Sohn hat vielleicht selbst und verursacht an seiner Schule gewaltige Probleme, also übernehmen Sie bitte die Verantwortung für Ihr Kind. Seien Sie für Ihr Kind ein Beispiel und ein Vorbild, zeigen Sie, dass es so nicht weitergeht! Man nennt Sie nicht umsonst "Erziehungsberechtigter", also fangen Sie endlich damit an, zu erziehen! Als Eltern muss man nicht der beste Freund des Kindes sein und alle seine Fehler decken. Als Eltern muss man ein Vorbild sein und Grenzen aufzeigen, und auch wenn es manchmal schwer fällt. Sie sollten sich nicht bei der Schule beschweren, sondern die Entscheidungen dort mittragen! Dort kennt man ihren Sohn besser und wie er wirklich ist, Zuhause verstellt er sich nämlich und freut sich, dass er so naive Eltern hat, die schön nach seiner Pfeife tanzen. Stellen Sie sich also auf die Seite der Schule, denn nur dort stehen Sie auch auf der Seite Ihres Sohnes! 

Antwort
von akkurat01, 58

Ich glaube Sie schätzen Ihren Sohn und die gesamte Situation falsch ein.

Möglicherweise liegen viele Ursachen bei Ihrem Sohn. ...

Kommentar von germanyelitejoo ,

nein. Ich verstehe was Sie meinen. Viele Schüler wissen selber das mein Sohn unfair behandelt wird

Kommentar von akkurat01 ,

Nein Sie haben es nicht verstanden.

Was ist, wenn der Lehrer in vielen Punkten bezüglich Ihres Sohnes recht hat?

Antwort
von coding24, 51

Vielleicht solltest du deine Mutter fragen, ob sie dir dabei behilflich sein kann - oder deinen Vater.

Jedenfalls kommt es als Schüler ziemlich blöd, sich so zu beschweren.

Bevor du das nächste mal andere so verkasperst: neuen, ordentlichen Nickname machen. Auf Rechtschreibung und Grammatik achten. Und vor allem: selbst keinen Themen starten, bei denen du unter anderem so etwas schreibst:
"Aus meiner Klasse kommen einige unregelmässig zur Schule oder zu spät
doch immer werde ich unter Fokus genommen. Bin Klassensprecher und meine
Klasse kann bestätigen das ich immer fleißig im Unterricht bin."

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