Frage von yippyie, 115

Beschuldigt, Urkundenfälschung begangen zu haben?

hi.... Folgendes anliegen... Eine gute Freundin hat folgendes Problem.... Sie hat sich vor gut einem Jahr von ihem (damaligem) Mann getrennt. Im selbem Zeitraum würde sie angezeigt weil sie eine unterschrift zu einem Handyvertrag gefälscht haben soll...(unpassenderweise arbeitetsie auch noch in so nem shop)... Jetzt wurde sie nach knapp einem jahr wieder vorgeladen und nachgewiesen das es wirklich ihre unterschrift sein soll. Nun ist alles natürlich am dampfen und sie verzeifelt daran das sie nicht dagegen angehen kann zumal ja auch unterschriften verglichen worden und dadurch die angebliche echtheit nachgewisen wurde.... Und sie hat echt keineahnung wie se dagegen angehen kann um nachzuweisen das er bei der unterschriftseine finger im spiel hat. Klingt wie ein Krimi...

gibts es da möglicherweise wegen da irgendwie gegen anzugehen....? Ich meine.....sie hat da jetzt schon aufgegeben weil.......ihrer meinung nach nachgewisen ist das es ihrer schrift sein soll.

Antwort
von SiViHa72, 115

Inwiefern soll der Ex denn bei der Urkundenfälschung seine Finger im Spiel gehabt haben? Und das graphologische Gutachten sagt, es ist ihre Schrift.. und sie arbeitet in einem Handyshop.. Naheliegend, dass er das dann war.

Hat Deine Freundin sich schon mal überlegt, einen Anwalt zu nehmen,d a sie sich ja sicher ist,s ie wars nicht?

Insgesamt eione sehr seltsame Sache..


Kommentar von yippyie ,

jo sicher......seltsam is des schon......

Antwort
von KlausM1966, 99

Irgendetwas verstehe ich hier nicht:

Wenn es nachgewiesen ist, dass es IHRE Unterschrift ist, dann ist nicht sie es, die eine Urkundenfälschung begangen hat, sondern der/die jenige, die ihre Unterschrift benutzt hat.

Wenn aber nachgewiesen sein sollte, das es ihre Schrift ist, mit der sie mit einem falschen Namen unterschrieben hat, dann ist die Frage wie es denn nachgewiesen wurde.

Ist es so, dass sie einen Mobilfunkvertrag im Namen und mit Unterschrift ihres EX abgeschlossen haben soll?

Kommentar von yippyie ,

naja.....ich glaub so richtig blick ich hier auch so allmählich nicht mehr durch.....
jetzt eben am telefon erklärte sie mir wieder was ganz anderes....

Als sie verheiratet waren sollte sie in seinem auftrag eine vertragsverlängerung unterschreiben weil er wohl für irgend ne fahrt zum shop keinen bock hatte....
Und nun meint er.....das nie in auftrag gegeben zu haben.
das wirft natürlich ein ganz anderes licht auf diese sache und macht den ganzen text den ich da geschrieben hab sinnlos.

Kommentar von KlausM1966 ,

Wenn man etwas im Auftrag für jemanden anderen tätigt, unterschreibt man mit dem eigenen Namen und nicht mit dem Namen des Vertragsinhabers. Außerdem wird eine Vollmacht verlangt, die diesen Auftrag bestätigt. Wer hat denn das neue Telefon?

Kommentar von KlausM1966 ,

Ergänzend erwähne ich noch, dass bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages fast immer eine Legitimation durch Vorlage eines Ausweisdokuments erfolgt.

Wurde der stritige Vertrag in dem Laden geschlossen in dem deine Freundin arbeitet? Dann wäre das ein strakes Indiez für die Vorwürfe.

Antwort
von tapri, 70

was hat der Ex mit zu tun? Wenn er dabei war, dann ist das egal... es geht erst einmal nur darum, ob sie die Unterschrift gefälscht hat oder nicht. Wenn es schon ein Schriftgutachten gibt aus dem hervor geht, dass es ihre Unterschrift ist, dann sollte sie - wenn sie es war - die Wahrheit sagen, denn nur die hilft ihr jetzt noch. Ansonsten kann sie noch einen unabhängigen Schriftgutachter dazu ziehen und bezahlen, der noch einmal die Unterschriften vergleicht. Wie gesagt, wenn sie es war soll sie es zugeben

Kommentar von yippyie ,

( Kopie aus meinem eben geschriebenem text)......Als sie verheiratet waren sollte sie in seinem auftrag eine vertragsverlängerung unterschreiben weil er wohl für irgend ne fahrt zum shop keinen bock hatte....
Und nun meint er.....das nie in auftrag gegeben zu haben.

Kommentar von tapri ,

ich denke deiner Bekannten geht es darum, dass sie sich reingelegt fühlt von Ihrem Ex. Das interessiert in dem Verfahren aber niemanden. Sie hat die Unterschrift drauf gesetzt, also soll sie es zugeben. Alles andere macht das ganze nur noch schlimmer. Wenn sie klug ist, lerne sie daraus, dass man sich VORHER überlegt was man unterschriebt, denn wenn man mal 18 Jahre+ ist, kann jede Unterschrift Konsequenzen haben und auch sehr teuer werden. Rate ihr, die Wahrheit zu sagen, dann wird die Strafe in der Regel wesentlich geringer.....

Antwort
von grubenschmalz, 75

Schon mal überlegt, dass die Beschuldigung stimmt?

Antwort
von RichardSharpe, 54

Deine Freudnin könnte selbt ein graphologisches Gutachten in Auftrag geben.

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