Frage von Debjoern, 81

Beschuldigten Vorladung btmg § 29 wie verhalte ich mich?

Guten Abend.

Habe vor wenigen Tagen einen Brief von unserem Freund und Helfer der Polizei bekommen. In diesem wird mir ein Allgemeiner Verstoß mit Cannabisprodukten zur Last gelegt. Allerdings war ich zur Tatzeit mit meiner Familie unterwegs und auch der Tatort stimmt nicht. Außerdem hatte ich noch nie eine Anzeige geschweige denn wurde ich noch nie bei von der Polizei wegen dem genannten Verstoß aufgegriffen. Deswegen ist diese Anschuldigung ein Rätsel für mich. Jetzt Frage ich mich nur soll ich meine Aussage verweigern oder etwas dazu sagen? Denn das einzige was ich dazu sagen kann ist das ich zu dieser Zeit nicht an diesem Ort war und nichts verbrochen habe.

Ich hoffe jmnd kann mir weiter helfen Danke!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Debjoern,

Schau mal bitte hier:
Polizei Aussage

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ngdplogistik, 40

Du hälst Deinen Angaben zufolge den Beweis in der "Hand". Wenn nämlich Deine Eltern bestätigen, dass Du zum Zeitpunkt eines Geschehens, welches Dir zur Last gelegt wird - warum auch immer und durch welchen Umstand hervorgerufen, woanders warst, nämlich mit selbigen, als der ausgewiesene Ort des Geschehens hergibt, hast Du nichts aber auch rein gar nichts zu befürchten und kannst diese Tatsache auch getrost wiedergeben. 

Im Normalfall ist die Regel, keine Angabe, ausser zur Person zu machen und dies teilt dann ein Anwalt den Ordnungshüter mit.

Um irgendwelchen Verfälschungen des Protokolls zu entgehen, denn Du unterschreibst dieses, was dann wiederum  auch gegen Dich verwendet werden kann, solltest Du einen Anwalt konsultieren, so Du Dir diesen leisten kannst, weil dieser Akteneinsicht beantragen kann und somit die näheren Umstände kennt, weshalb Du verdächtigt wirst oder etwas zum Geschehen äussern sollst, ohne direkter Beteiligter gewesen zu sein, was wiederum aus der Vorladung hervorgeht.

Liebe Grüße 


Antwort
von Philippus1990, 39

Wenn der Vorwurf nicht stimmt würde ich hingehen. Eine Vernehmung des Beschuldigten soll diesem gerade Gelegenheit geben seine Sicht der Dinge darzulegen und entlastende Umstände geltend zu machen. Das würde ich an deiner Stelle tun. Nebenbei kannst Du noch erfahren wie es zu dem Verfahren gekommen ist und wie eine Vernehmung bei der Polizei abläuft. Also eigentlich eine Win-Win-Situation.

Antwort
von Crack, 38

Da Du nicht zu verbergen hast ist natürlich eine Aussageverweigerung das Dümmste was Du machen könntest.

Man macht Dir einen Vorwurf der falsch ist.
Wenn Du den bestreitest und darlegst das eine Verwechslung vorliegen muss wird die Verfolgungsbehörde das prüfen und Dich damit entlasten.

Antwort
von nettermensch, 41

hallo Debjoern

wenn du unschuldig bist, kann du natürlich deine auussage verweigern

Antwort
von dieGrinsekatze, 36

Wenn du nicht da warst und ggf auch noch einen Beweis hast hingehen, Beweis mitbringen und fertig. Aussage verweigern ist quasi ein Geständnis. Und wenn du gar nix mit Drogen am Hut hast am besten direkt einen Bluttest anbieten ;) und schon bist du aus der Sache raus.

Ach... eine Vorladung ist bindend. Da MUSST du hin, wenn nicht an dem Tag ein anderer wichtiger Termin ist (dann wird der Termin für die Vorladung auch nur verschoben).

Gehst du nicht hin, holen Sie dich kostenfrei mit Blaulicht ab ;)

Kommentar von asdundab ,

Da hast du was falsch verstanden, nur Vorladungen durch das Gericht, oder die Staatsanwaltschaft sind binden, auf solche der Polizei brauchst du nicht zu reagieren! http://www.refrago.de/Vorladung_durch_die_Polizei_Muss_man_einer_polizeilichen_V...

Kommentar von dieGrinsekatze ,

OK, das ist mir neu. naja, man lernt nie aus. dennoch würde ich hingehen, wenn ich nix zu verheimlichen hab :)

Antwort
von fthee, 39

Ruf einfach mal bei der Polizei an und frage, was es mit der Vorladung auf sich hat. Wenn du wirklich nichts damit zu tun hast, könnte es sich im einen Irrtum handeln...

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