Ich suche nach den Fachtermini, die Aristoteles oder Platon benutzt haben, als sie unterschieden haben, ob Sprache die Welt nur beschreibt oder auch verändert! Leider finde ich nix auf wikipedia und hoffe ihr könnt mir helfen!?
Weder Platon noch Aristoteles haben eine systematische Abhandlung darüber geschrieben, ob Sprache die Wirklichkeit beschreibt oder verändert. Es gibt von ihnen Aussagen, die auf diese Problem bezogen werden können.
Die beiden griechischen Philosophen haben sich damit beschäftigt, ob Allgemeinbegriffe (Universalien) ein bloßer Name oder wirklich (etwas Seiendes) sind. Radikal konstruktivistisch haben beide nicht gedacht. Die Wirklichkeit existiert nach ihrer Auffassung unabhängig von einer subjektiven Deutung und sprachlichen Ausdrücken.
Zur Sprachphilosophie trägt besonders viel Platons Dialog "Kratylos" bei. Darin geht es darum, ob die Namen für die Sachen durch eine Setzung entstehen oder ein naturgemäßes Ergebnis sind. Die Diskussion legt nahe, die Namen als Mittel der Begriffsbildung und Kommunikation zu betrachten, die aber nicht völlig ohne eine gewisse Stimmigkeit und Schlüssigkeit abläuft.
Platon hat eine starke Fixierung auf eine Terminologie oft vermieden.
Aristoteles sah in der Sprache ein Werkzeug (griechisch Organon/ὄργανον) des Denkens. Sie verwendet Zeichen.
Wichtige Begriffe sind Name (griechisch Onoma/ὄνομα), Wort/Satz/Definition/Geist/Sprache (griechisch Logos/λόγος), Idee/Form (griechisch z. B. Eidos/είδος) und Wesen/Substanz (griechisch Ousia/οὐσία).
Vielleicht ist bei einer genaueren Darstellung der Frage noch eine nähere Information möglich. Eine gut erläuterte Anfrage an einer Universität (bei den Fächern Gräzistik und Philosophie) ist dafür auch eine Möglichkeit.

Hallöchen!
Ich will mal schauen, ob ich den Kern dessen treffe, was Du meinst - aber vermutlich treffe ich nur den Kern dessen, was ich verstehe (womit wir schon mitten im Thema sind).
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Meine erste Vermutung ist, dass Du auf den Konstruktivismus in seiner radikalen Form anspielst, im Hintergrund z.B. Ludwig Wittgenstein mit dem Tractatus Logico-Philosophicus "Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt." und "Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen."
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Bei Platon und Aristoteles in Verbindung mit Sprache bin ich ein wenig aufgeschmissen - hast Du ein paar mehr Infos, was genau Du meinst? Geht es um das Universalienproblem, also die Frage, ob allgemeine Begriffe rein sprachlicher Natur sind (Nominalismus) oder ob ihnen Realität zukommt (Realismus)? Dann kann Dir dies hier evtl. weiterhelfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Universalienproblem
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Wenn nicht, dann brauche ich wie gesagt nochmal eine genauere Beschreibung.
Herzlichen Gruß,
Baiana

Helfen kann ich nicht wirklich. Habe nur eine Seite gefunden die ich nun durchlese.
D.H.!
Danke für die Ausführungen! In "Antike" und "Metaphysik" bin ich grottig schlecht!