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Beschleunigtes Ausdehnen des Universums - Dunkle Energie oder was anderes?

Frage von Pegasus001 Pegasus001

Hallo. Eine Sache die mich schon länger beschäftigt.

Man vermutet, dass die beschleunigte Ausdehnung des Universums nur mit einer dunklen Energie zu erklären ist, die irgendwie einen Expansionsschub erzeugt.

Kann es nicht auch sein, dass unser Universum beim Urknall zusätzlich zum Expansionsimpuls auch einen Drehimpuls, gerne auch mehr als 3dimensional, erhalten hat?

Durch diese (möglicherweise mehrdimensionale) Rotation wäre auch eine Art Fliehkraft vorstellbar, die alles nach Aussen drücken möchte.

Ohne jetzt in die Einzelheiten zu gehen, eine entsprechende Fliehkraft würde doch, sofern sie vollständig erkläre bar ist, das Konzept der dunklen Energie ersetzen können?

Oder habe ich da einen entscheidenden Denkfehler?

Gruß

Tom

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Antworten (8)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Brummbaer1973 Brummbaer1973

    Hallo, Deine Denkansätze sind schon richtig. Wenn ich aber mehrere Faktoren miteinbeziehe, so wirkt Einsteins Relativitätstheorie, als auch die, renomierter Wissenschaftler.Die Ausdehnung des Alls durch Raumzeit-Wellen. Das Universum dehnt sich immer schneller aus, und die meisten Wissenschaftler machen die mysteriöse dunkle Energie dafür verantwortlich. Ein internationales Team hat die Forschergemeinde jetzt mit einer neuen These provoziert: Es gibt gar keine dunkle Energie; gewaltige Wellen in der Raumzeit blähen das All auf. Galaxie Abell 2029: Neue Theorie zur Ausdehnung des Alls provoziert Forscher Zur Großansicht NASA/ Chandra X-ray Center/ IoA

    Galaxie Abell 2029: Neue Theorie zur Ausdehnung des Alls provoziert Forscher

    Die brillantesten Denker des vergangenen Jahrhunderts redeten sich über die Frage die Köpfe heiß: Ist das Universum statisch, dehnt es sich in alle Ewigkeit weiter aus oder kommt es vielmehr irgendwann zum "Big Crunch", dem Zusammensturz des Alls?

    1929 hatte Edwin Hubble bewiesen, dass das All wächst, und zwar mit immer größerer Geschwindigkeit. 1998 kam noch ein weiteres Rätsel hinzu: Wissenschaftler fanden heraus, dass das Universum - nach derzeitigem Forschungsstand knapp 14 Milliarden Jahre alt - erst vor rund einer Milliarde Jahren seine Ausdehnung beschleunigt hat.

    Kosmologen haben seitdem eine Reihe gewagter Erklärungen für das Phänomen ersonnen. Die am weitesten verbreitete ist die dunkle Energie: eine mysteriöse Kraft, die der Schwerkraft entgegenwirkt und das All immer schneller aufbläht. Allerdings wurde die dunkle Energie noch nie direkt nachgewiesen, obwohl sie immerhin 70 Prozent der Gesamtmasse des Universums ausmachen soll. Die ebenfalls noch nicht direkt beobachtete dunkle Materie soll dagegen nur 25 Prozent, die normale Materie gar nur 5 Prozent der Masse des Alls stellen.

    "Größte Eselei meines Lebens"

    Eine neue Theorie bietet einen ebenso eleganten wie umstrittenen Ausweg aus dem Dilemma. Sie basiert auf der bereits 1981 formulierten Inflationstheorie, der zufolge sich das Universum nach dem Urknall innerhalb eines winzigen Sekundenbruchteils unvorstellbar schnell ausgedehnt hat. Nach Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie haben sich dabei kleine Wellen im Raumzeit-Gefüge gebildet. Sie sind gemeinsam mit dem Universum zu ungeheurer Größe gewachsen und lassen das All nun immer schneller anschwellen, schreiben Edward Kolb vom renommierten Fermilab in den USA und drei italienische Wissenschaftler im Fachblatt "Physical Review Letters".

    "Wir haben erkannt, dass man nur diese Raumzeit-Wellen mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie kombinieren muss, um zu erklären, warum sich das Universum heute immer schneller aufbläht", erklärt Antonio Riotto, einer der Autoren des Artikels. Der Vorteil der Theorie liegt auf der Hand: Sie benötigt keine exotische Zutat wie die dunkle Energie oder deren Vorläuferin, Einsteins kosmologische Konstante, die das Jahrhundertgenie später selbst als "größte Eselei seines Lebens" verworfen hat. Ich hoffe geholfen zu haben. Gruß gerry

    Kommentar von Reling RelingReling

    Wenn du schon copy/paste machst, dann tu bitte nicht so, als sei der Text von dir. Gib gefälligst die Quelle an.

    Danke.

    Kommentar von Brummbaer1973 Brummbaer1973

    Und wenn Du schon einen auf Chef machst, dann lerne, das doppelte Texte unnötig sind und Grammatik nicht Deinen Stärke. Denn mit Deinem Befehlston kannst Du andere beeindrucken. homullus ex argilla et luto fictus

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Brummbär, klasse Antwort, vielen Dank.

    Ähnlich ist es ja auch mit der dunklen Materie. Sie wurde eingeführt weil keiner ohne diese die Tatsache erklären konnte, warum eine Galaxis bei einer Rotation , bei der die Sterne 2 Kräften ausgesetzt sind, die normalerweise die Galaxis auseinanderreißen müsste. 1. die Zentrifugalkraft, die im Aussenrand der Galaxis wesentlich stärker ist als weiter innen und

    1. die Schwerkraft, die im Aussenrand weniger stark ist als im Zentrum.

    Normalerweise müsste die Galaxis auseinanderfledern. Tut sie aber nicht. Also muss eine geheimnisvolle dunkle Materie durch ihre Anziehungskraft dafür sorgen, dass alles schön zusammenbleibt. Aber auch da sind Punkte, die mir unlogisch vorkommen.

    Die Sache mit Einsteins Naturkonstante ist mir durchaus bekannt. Wenn sie jetzt unter anderen Namen eingeführt wird, bedeutet es ja nicht, dass sie deshalb richtiger ist. Aber bitte schaut mal auf meine anderen Kommentare, da habe ich noch mal erklärt, was ich mit Multidimensional meinte... Gruß Tom

    Kommentar von support6 support6support6

    Liebe/r Brummbaer1973,

    bitte achte in Zukunft darauf die Quelle anzugeben, wenn Du zitierst. In diesem Fall ist die Quelle des Textes aus Spiegel online: w*w.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,347742,00.html

    Die Beachtung der Urheberrechte ist uns wichtig! Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

    Vielen Dank für Dein Verständnis.

    Herzliche Grüße

    Ben vom gutefrage.net-Support

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    Antwort von jobul jobul

    Es lohnt nicht, sich als Laie mit moderner Astrophysik zu beschäftigen. Ihre Aussagen sind so widersprüchlich und unanschaulich, dass man keinen klaren Gedanken fassen kann. Es wimmelt von theoretischen Ansätzen und kaum bewiesenen Erklärungen. Für mich ist auch der allgemein akzeptierte Urknall ein Witz. Er setzt alle Gesetze der Physik ausser Kraft, und das lediglich wegen der Rotverschiebung ferner Galaxien und der kosmischen Hintergrundstrahlung. Vielleicht lassen sich hierfür ja auch vernünftige Erklärungen finden, die ein normaler Physiker, wenn nicht sogar Mensch, verstehen kann.

    Kommentar von gfuser9283 gfuser9283gfuser9283

    Dein Kommentar ist ein Witz. Aber in einer Sache hast du recht, ohne einen Physikstudium sollte man sich keine Illusion machen auch nur ansatzweise das Thema zu überblicken. Ich sage nur: http://abstrusegoose.com/272

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Einspruch Euer Ehren.

    Genau diesen Gedankengang hat jahrhundertlang Menschen dumm gehalten.

    Es stimmt, ich bin Laie. Und ein Experte ist für mich jemand, der einem einen entscheidenden Denkfehler aufzeigen kann, und zwar durch Logik, nicht durch den Spruch, "...das verstehst Du eh nicht, versuche es gar nicht erst...."

    Kommentar von gfuser9283 gfuser9283gfuser9283

    Ja schön, aber wenn der "Experte" kein tiefes physikalisches Verständnis hat, dann macht er sich sehr schnell lächerlich, wenn er etwas behauptet, was schon längst überholt wurde. Viele möchten ein Experte in Quanten, String oder RT-Theorien sein, nur weil sie irgendein populärwissenschaftliches Buch gelesen haben. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Wer zum Beispiel nichts von Tensoralgebra versteht, kann kaum an einer wissenschaftlichen Diskussion über RT teilnehmen. Es heißt nicht, dass man als Nichtstudierter keine Chance hat. Es soll nur bedeuten, dass die Kollegen nur ein Mal zuhören, wenn man eine große Theorie anpreist. Danach ist man durchgefallen. Man muss sich nur die ganzen Spinner im Inet anschauen, die behaupten eine Welttheorie gefunden zu haben. Schaut man etwa hin, so gibts kaum konkrete mathematische Ausformulierungen. Stattdessen findet man seitenweise esoterischer Texte, die dann als Physik verkauft werden.

  • 1
    Antwort von Question9889 Question9889

    erstmal physik lernen....^^

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Hallo??? Aufsicht??? Wo ist der Knopf für "Am wenigsten hilfreiche Antwort"???

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    Antwort von user489 user489

    Hi Pegasus,

    moderne Astrophysik beschäftigt sich mit Phänomenen die sich meist nicht direkt beobachten lassen oder sehr weit entfernt stattfinden. Es existieren jede Menge Theorien und Hypothesen um diese zu erklären. "Bewiesen" wurde noch garnichts. Virtuelle Teilchen, Drehimpuls der Raumzeit, etc. sind alles nur solche Hypothesen die versuchen eine Erklärung zu liefern. Genauso ist es mit der Dunklen Materie. Sie ist prinzipiell nur ein Gedankenkonstrukt um die Expansion zu erklären und wurde noch nicht bewiesen (meines Wissens nach) bzw. wurde ihr noch nicht allgemeine Gültigkeit zugesprochen. Sofern sich die Theorie des Drehimpulses beim Urknall nicht mit anderen Widerspricht und die Beschleunigung der Expansion erklären kann, könnte es natürlich genauosgut sein, dass das Universum sich deshalb schneller ausbreitet.

    lg VLaddi

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    Antwort von gfuser9283 gfuser9283

    Nach deiner Hypothese gibt es eine ausgezeichnete Expansionsrichtung bzw. Ebene. Das widerspricht aber den Beobachtungen.

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Sorry, ich rede bewusst von einer multidimensionalen Rotation. Wenn wir unser Universum als Oberfläche eines Ballons sehen und dieser Ballon rotiert, haben wir eine Expansion auf dieser Oberfläche, ohne eine ausgezeichnete Expansionsrichtung oder auch einem Mittelpunkt.

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    Antwort von Realito Realito
    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Hi. Gute Erklärung, was man sich unter dunkler Energie vorstellen kann, aber kein logischer Ansatz, was gegen die Rotationshypothese spricht.

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    Antwort von Reling Reling

    Du unterliegst da einem weit verbreiteten Missverständnis.

    Das Universum "fliegt nicht weg". Es wird nicht im Zentrum leerer und dehnt sich nach außen hin aus, es "explodiert" also nicht.

    Diese Ausdehnung findet prinzipiell an jeder Stelle des Universums statt.

    Infos über das Standardmodell findest du zB bei Wikipedia, etwa unter http://de.wikipedia.org/wiki/Lambda-CDM-Modell

    lambda cdm model wären denn auch die Suchworte für Google, wenn du dich weiter informieren möchtest.

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Auch hier...., ich rede bewusst von einer multidimensionalen Rotation. Wenn wir unser Universum als Oberfläche eines Ballons sehen und dieser Ballon rotiert, haben wir eine Expansion auf dieser Oberfläche, ohne eine ausgezeichnete Expansionsrichtung oder auch einem Mittelpunkt.

    Kommentar von Reling RelingReling

    Das Universum ist jedoch keine Oberfläche eines Ballons. Dieses Modell ist leider sehr irreführend.

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Klar, ich rede auch eher von einer 3-dimensionale "Oberfläche" auf einem n-dimensionalen Körper oder, falls man die Zeit als Dimension hinzu nimmt, was in diesem Fall aber unerheblich und eher verwirrend ist, von einer 4-dimensionalen Raumzeit als Oberfläche eines n-dimensionalen Körpers.

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    Antwort von hoermirzu hoermirzu

    In Deiner Erklärung kommt die Beschleunigung nicht vor.

    Kommentar von Reling RelingReling

    Er meint mit der Rotation eine Veränderung des Bewegungsvektors, was dann per definitionem Beschleunigung wäre.

    Kommentar von Pegasus001 Pegasus001Pegasus001

    Hallo Hoermierzu. Guter Ansatz. Wenn jedoch eine Expansion der Oberfläche stattfindet, und diese Oberfläche sich immer weiter ausdehnt und wenn wir weiter davon ausgehen, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Universums gleich bleibt, wird die Beschleunigung immer höher.

    Klar, jetzt kommt der Einwand, dass wenn Masse sich bei einem rotierenden Objekt nach aussen bewegt, die Rotationsdrehzahl abnimmt, da ja der Energieerhaltungssatz dies so bestimmt. Jedoch trifft das ja auch bei der dunklen Energie zu. Wenn erst vor 1 Milliarden Jahre die Beschleunigung zugenommen hat, muss auch hierfür normalerweise die dunkle Energie erst entstanden sein. Und was die Rotation angeht, so wissen wir ja nicht WORIN sie rotiert, können also auch nicht viel über die dazugehörigen Gesetze sagen. Aber ich empfinde diese Hypothese als eleganter als die der dunklen Energie, die eine Art Antischwerkraft erzeugen muss, erst "kürzlich" aus dem Nichts entstanden sein muss. Bei der Rotationshypothese muss man keinerlei neues Element hinzufügen...

    Gruß Tom

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