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Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft aufgrund psychischer Belastung???

Frage von Bluemelei Bluemelei

Erläuterung zu meiner Frage.... Bin in der 14.Woche und zur Zeit (für noch ca. 2 Wochen) in stationärer Psychotherapie... krankgeschrieben seit 1.Dezember 2008 wegen Psyche. Hatte damals ne missed abortion und es war grad der Tag an dem ich meine FA vorher noch auf Anraten meiner Vorgesetzten um ein Attest für n Beschäftigungsverbot gebeten hatte (bin Bereichsleitende Altenpflegerin). Sie hat mir sogar noch ne Kopie von nem Attest einer Kollegin aus nem anderen Heim (ohne die persönlichen Daten versteht sich!!) als Formulierungshilfe mitgegeben. Meine damalige FA fand das erstmal sehr belustigend, "zumal es in der Altenpflege ja genug leichte Tätigkeiten gäbe und es ja nun auch nicht schlimm sei, wenn ich dann mal schwer heben müßte" Die PDL Vertretung - die Gute - ist nu leider in nem anderen Heim des Trägers beschäftigt und dass meine Vorgesetzten nach der langen Krankheitszeit und der jetzigen Schwangerschaft nicht grad gut auf mich zu sprechen sind ("Wenn ich meine (betreffend stationäre PsychoThera) Vergnügungsurlaub machen zu müssen, hätt ich auch Urlaub einreichen können und wer schwanger werden könne, der könne auch arbeiten")...

Laut Gewerbeaufsichtsamt geht das mit Attest ja auch nur, wenn über die Schutzregeln hinaus ne Gefährdung besteht. Meine Traumathera ist bereit n Attest auszustellen... aber... würd das ausreichen???

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Antworten (9)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von tanni67 tanni67

    Eine persönliche Wertung um die Vorgänge Deiner psychischen Erkrankung enthalte ich mich - das steht mir nicht zu und die bisherigen Kommentatoren hätten gut daran getan sich ebenfalls zu enthalten - ein Urteil hierüber ist von außen betrachtet, ohne nähere Umstände zu kennen nicht möglich. Nun zu Deiner Frage: Wenn Du jeder Gefahr eines erneuten Abort unter psychischer Belastung aus dem Wege gehen möchtest, ist eine Wiederaufnahme der Arbeit ausgeschlossen, vermutlich wirst Du in dieser Altenpflegeeinrichtung so tierisch gemobbt werden, dass Du dem nicht standhalten wirst. - (Ich kenne mich in dem Milieu aus!) Daher mein Rat: Verlasse Dich nicht allein auf den Attest Deines Traumatherapeuten, sondern stelle dies einer Gynäkologin Deines Vertrauens vor und lasse Dich von ihr/ihm für die Zeit der Schwangerschaft krank schreiben. In diesem Sinne alles Gute für Dich und Dein Baby!!!

    Kommentar von Bluemelei BluemeleiBluemelei

    Vielen Dank für den Rat!! Das ist auch eine meiner Befürchtungen gewesen... das Mobbing und die Folgen... Letztendlich war es aber auch schon beim letzten Mal so, dass die Arbeitsbedingungen trotz aller Bemühungen meiner Kollegen und Vorgesetzten nicht mit den Mutterschutzregelungen vereinbar waren.

    Was ich mir vorzuwerfen habe ist allein, dass ich nicht schon lange vorher in Therapie gegangen bin und somit auch den Bewohnern gegenüber auf Dauer unverantwortlich gehandelt habe (Konzentrationsstörungen und so - Gott sei Dank ist nie was passiert!! Bin Jahrelang arbeiten gegangen solang ich mich noch auf zwei Beinen oder eben allen Vieren über den Wohnbereich schleppen konnte (so ist es ja letztendlich auch ungeschriebenes Gesetz in der Altenpflege), hab die Arbeit immer über alles andere gestellt und war immer für die Bewohner da und wenn ich auch mal von früh morgens bis spät in die Nacht durcharbeiten mußte usw. Wer zu faul ist um zu arbeiten der überlebt in der Pflege eh maximal n paar Tage... Hab soviele Leute schon an ihrem ersten Tag gehn sehn, weil se sich das so einfach vorgestellt haben. Echt schon hart sich solche Kommentare an den Kopf werfen lassen zu müssen... aber klar... das ist hier auch nicht der Platz für sowas.

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    Antwort von christina1985 christina1985

    also ich kann dazu nur sagen das ein psychisches problem naütlich ausreicht um krank geschrieben zu werden.(mal ganz abgesehen vom schwangersein) ich bin zur zeit auch krankgeschrieben. gehe zum terapeuten usw. die psyche ist nicht zu unterschätzen da kann viel kaputt gehen... bei mir zum beispiel eine abnahme bis zu 42 kilo.... und ich habe sogar ein kind.... also ist edas nicht zu unterschätzen. such dir ne liebe ärtzin erzähl ich alles und laß dich da krankschreiben. vom arzt müssen sie es annehmen. ich weiß aber nicht wielange... übrigends wird es einfacher in der schwangerschaft nach den erste 3 monaten!und dann ist zu überlegen ob du nicht doch wieder arbeiten gehst, es wird echt langweilig in der schwangerschaft daheim... und es ist echt ne gute ablenkung. wenn man 9 monate warten muß. die andere frage ist dann wenn du dann dein kind hast und dann wieder arbeiten gehen willst würdest d dann da hin gehen wieder? das würde ich mir mal an deiner stelle überlegen wenn du jetzt schon schiss hast. lg chrissi

    Kommentar von Bluemelei BluemeleiBluemelei

    Mein großer Traum wär ja Berufsclown zu werden... aber ich denk mal ich werd, wenn möglich, erstmal 1 Jahr Elternzeit nehmen und dann wieder halbtags arbeiten gehn... wenn weiter in der Altenpflege, dann diesmal wahrscheinlich eher wieder in ner staatlichen Einrichtung!!!

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    Antwort von tanni67 tanni67

    Eine persönliche Wertung um die Vorgänge Deiner psychischen Erkrankung enthalte ich mich - das steht mir nicht zu und die bisherigen Kommentatoren hätten gut daran getan sich ebenfalls zu enthalten - ein Urteil hierüber ist von außen betrachtet, ohne nähere Umstände zu kennen nicht möglich. Nun zu Deiner Frage: Wenn Du jeder Gefahr eines erneuten Abort unter psychischer Belastung aus dem Wege gehen möchtest, ist eine Wiederaufnahme der Arbeit ausgeschlossen, vermutlich wirst Du in dieser Altenpflegeeinrichtung so tierisch gemobbt werden, dass Du dem nicht standhalten wirst. - (Ich kenne mich in dem Milieu aus!) Daher mein Rat: Verlasse Dich nicht allein auf den Attest Deines Traumatherapeuten, sondern stelle dies einer Gynäkologin Deines Vertrauens vor und lasse Dich von ihr/ihm für die Zeit der Schwangerschaft krank schreiben. In diesem Sinne alles Gute für Dich und Dein Baby!!!

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    Antwort von tanni67 tanni67

    Eine persönliche Wertung um die Vorgänge Deiner psychischen Erkrankung enthalte ich mich - das steht mir nicht zu und die bisherigen Kommentatoren hätten gut daran getan sich ebenfalls zu enthalten - ein Urteil hierüber ist von außen betrachtet, ohne nähere Umstände zu kennen nicht möglich. Nun zu Deiner Frage: Wenn Du jeder Gefahr eines erneuten Abort unter psychischer Belastung aus dem Wege gehen möchtest, ist eine Wiederaufnahme der Arbeit ausgeschlossen, vermutlich wirst Du in dieser Altenpflegeeinrichtung so tierisch gemobbt werden, dass Du dem nicht standhalten wirst. - (Ich kenne mich in dem Milieu aus!) Daher mein Rat: Verlasse Dich nicht allein auf den Attest Deines Traumatherapeuten, sondern stelle dies einer Gynäkologin Deines Vertrauens vor und lasse Dich von ihr/ihm für die Zeit der Schwangerschaft krank schreiben. In diesem Sinne alles Gute für Dich und Dein Baby!!!

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    Antwort von tanni67 tanni67

    Eine persönliche Wertung um die Vorgänge Deiner psychischen Erkrankung enthalte ich mich - das steht mir nicht zu und die bisherigen Kommentatoren hätten gut daran getan sich ebenfalls zu enthalten - ein Urteil hierüber ist von außen betrachtet, ohne nähere Umstände zu kennen nicht möglich. Nun zu Deiner Frage: Wenn Du jeder Gefahr eines erneuten Abort unter psychischer Belastung aus dem Wege gehen möchtest, ist eine Wiederaufnahme der Arbeit ausgeschlossen, vermutlich wirst Du in dieser Altenpflegeeinrichtung so tierisch gemobbt werden, dass Du dem nicht standhalten wirst. - (Ich kenne mich in dem Milieu aus!) Daher mein Rat: Verlasse Dich nicht allein auf den Attest Deines Traumatherapeuten, sondern stelle dies einer Gynäkologin Deines Vertrauens vor und lasse Dich von ihr/ihm für die Zeit der Schwangerschaft krank schreiben. In diesem Sinne alles Gute für Dich und Dein Baby!!!

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    Antwort von tanni67 tanni67

    Eine persönliche Wertung um die Vorgänge Deiner psychischen Erkrankung enthalte ich mich - das steht mir nicht zu und die bisherigen Kommentatoren hätten gut daran getan sich ebenfalls zu enthalten - ein Urteil hierüber ist von außen betrachtet, ohne nähere Umstände zu kennen nicht möglich. Nun zu Deiner Frage: Wenn Du jeder Gefahr eines erneuten Abort unter psychischer Belastung aus dem Wege gehen möchtest, ist eine Wiederaufnahme der Arbeit ausgeschlossen, vermutlich wirst Du in dieser Altenpflegeeinrichtung so tierisch gemobbt werden, dass Du dem nicht standhalten wirst. - (Ich kenne mich in dem Milieu aus!) Daher mein Rat: Verlasse Dich nicht allein auf den Attest Deines Traumatherapeuten, sondern stelle dies einer Gynäkologin Deines Vertrauens vor und lasse Dich von ihr/ihm für die Zeit der Schwangerschaft krank schreiben. In diesem Sinne alles Gute für Dich und Dein Baby!!!

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    Antwort von uli1972 uli1972

    dann müssxte das Trauma Abort doch durch die jetzt bestehende Schwangerschaft überstanden sein .- wo sit das Problem zu arbeiten?

    Kommentar von Bluemelei BluemeleiBluemelei

    Das Trauma bezieht sich nicht bzw nicht nur auf die letzte missed abortion... die war nur das I Tüpfelchen sozusagen!! Es geht um sehr viel mehr als das und es ist nicht so das ich nicht arbeiten WILL!!! Bin vor der Schwangerschaft und vor der Krankschreibung bereits jahrelang immer wieder mit Todesängsten und Magenschmerzen zur Arbeit gefahren... Damals ging es NUR um Meine Gesundheit, das ist der Unterschied!!

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    Antwort von geniesserin geniesserin

    Ich finde eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Sei doch motiviert durch die Arbeit für dich und das Kind sorgen zu können.

    Kommentar von Bluemelei BluemeleiBluemelei

    im Allgemeinen schon richtig!! Hab in der Schwangerschaft mit meinem Sohn gearbeitet bis ich kurz vorm Mutterschutz Wehen bekam und die Arbeitsbedingungen wirklich nicht mehr tragbar waren. Ich war sehr motiviert dabei und mein Chef war sehr zufrieden... weshalb ich nun auch WBL bin und sogar PDL Weiterbildung machen sollte... Das Ende vom Lied war ne Schwangerschaftsgestose und schließlich n KS unter Vollnarkose. Hab ne Risikoschwangerschaft und meine Therapeuten waren selbst wegen der psychischen Strapazen der Therapie erst skeptisch...

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    Antwort von Arwen45 Arwen45

    Ich versteh das alles nicht, psychische Störungen aber schwanger geworden, Attest für Arbeit, damit Du nicht arbeiten musst? Ich glaube, das ist so komplex, da brauchst Du einen Anwalt und seit Dezember 08 nicht mehr gearbeitet? Deine armen Kollegen, die Deine Arbeit mitmachen müssen.

    Kommentar von Bluemelei BluemeleiBluemelei

    So einfach ist das nicht... vonwegen arme Kollegen und so!!! Hab verdammt viel für das Heim getan und es geht mir um das Leben und die Gesundheit meines Kindes!!!! Bin alles andere als arbeitsfaul, sonst würd ich in diesem Beruf gar nicht arbeiten!!!!

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