Hallo,
in den Unternehmen, in dem ich arbeite gibt es seit 2010 einen Beschäftigungssicherungstarifvertrag. Das bedeutet jeder bekommt 10% weniger Gehalt, und es soll 2010 keine Betriebsbedingten Kündigungen geben.
Gleichzeitig sollen aber Überstunden geleistet werden, und es werden neue Mitarbeiter eingestellt.
Ich finde es eine Frechheit neue Leute einzustellen und gleichzeitig zu behaupten eine Beschäftigungssicherung wäre nötig.
Der Beschäftigungssicherungstarifvertrag / Gehaltskürzung wurde einfach vom Betriebsrat mit der Geschäftsführung abgeschlossen. Mitarbeiter wurden dazu nicht befragt.
Gibt es eine Möglichkeit gegen diesen Tarifvertrag vorzugehen?
Auch dann darf der AG nicht einfach so das Gehalt kürzen.
Er hat ja einen Vertrag.
Die Hintertür dabei ist wohl der "Beschäftigungssicherungstarifvertrag". Und dieses Schlupfloch hat die IG-Metall extra vorgesehen.
Jep, wäre mit einer Öffnungsklausel zu vergleichen.