Hi. Ich habe schon mal unter der Thematik: "Verliebt in eine Frau, die Single bleiben will !" eine Frage gestellt. Bitte dort eventuell vorher mit nachlesen. Danke! Nun habe ich meiner theologischen Mitstudentin (30 J.) in den Weihnachtsferien einen lieben Brief geschrieben und sie mal zum Essen eingeladen. Als Antwort bekam ich eine Mail, dass sie sich zwar über die Einladung gefreut hat, aber sie kann / will nicht mit mir Essen gehen, weil sie Single auf Lebenszeit bleiben will (Berufung). Ich habe dann auch zurückgeschrieben und gefragt, warum und seit wann sie dies persönlich so für sich festgemacht hat,...!? Aber sie hat mehr oder weniger nur ausweichend geantwortet und sich auf einige Bibelstellen (Paulus) berufen. Sie hat wohl auch schon andere Männer "abblitzen" lassen früher. Ansonsten ist sie aber eine recht lebendige Person, die auch (Ersatzweise??) mit Männlichen Mitstudenten viel Spaß (Vorstufe Flirten??) macht. Mehr aber nicht. Zudem sieht sie sehr attraktiv aus, legt auch Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild und körperlich / hormonell scheint alles in Ordnung zu sein. Nur benötigt sie aufgrund einer chronischen Krankheit etwas längere Erholungsphasen nach Stress,...; aber gerade da würde ich meinen, wäre ein "stützender" Partner doch hilfreich?? Als ich ihr mailte, dass ich ihre Einstellung zwar respektiere, aber selbst der Meinung bin, dass Gott in seinem Schöpfungsplan Mann und Frau als "Teampartner" vorgesehen hat ("Es nicht gut ist, dass der Mensch allein sei!") hat sie den Kontakt leider abgebrochen. Nun möchte ich gern wissen, welche Gründe es geben könnte, dass sich ein Mensch für so einen Lebensweg entscheidet????? Ich meine, dass sich doch jedes z.B. 12-jährige Mädchen später mal eine eigene Familie wünscht! Ist es möglich, dass es daher kommt, dass mann / frau eventuell in der Pubertät oder später schlechte Erfahrungen in Sachen Liebe gemacht hat ("verarscht worden ist",...) und nun als "Schutzmechanismus" ein Single-Dasein angestrebt hat?? Gibt es im Forum vielleicht Frauen oder Männer, die eine ähnliche Berufung leben?? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich vor allem Frauen "5 vor 12" (kurz vor Lebenalter 45, wenn Kinder bekommen dann nicht mehr möglich ist) doch noch einen Partner nehmen bzw. wünschen?? Sind Lebenskrisen diesbezüglich später möglich?? Ich weis, ich sollte mich wahrscheinlich lieber nach einer anderen christlichen Partnerin umschauen, aber besteht für mich noch eine Chance, wenn ja was könnte ich dafür tun?? Wenn alles nichts hilft, werde ich versuchen den "Vor-Weihnachtsferien-Zustand" wieder-herzustellen (es sind noch Ferien). Wie sollte ich mich in dem Fall am besten verhalten?? VIIIIIIIIEEEEELEN Dank schon mal für eure Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Berufung Single - Solo auf Lebenszeit - Gründe - HILFE ??
Antworten (9)
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santobergersantoberger
Eine entscheidende Hilfe solltest Du verstehen:
1.MOSE24:
62 Isaak aber kam vom Brunnen des Lebendigen und Sehenden (denn er wohnte im Lande gegen Mittag) (1. Mose 16.14) (1. Mose 25.11) 63 und war ausgegangen, zu beten auf dem Felde um den Abend, und hob seine Augen auf und sah, daß Kamele daherkamen. 64 Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilend vom Kamel...
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4Antwort von
SturmwolkeSturmwolke
Nun möchte ich gern wissen, welche Gründe es geben könnte, dass sich ein Mensch für so einen Lebensweg entscheidet?
1. Korinther 7:33-38:
33 Der Verheiratete aber ist um die Dinge der Welt besorgt, wie er seiner Frau wohlgefalle,
34 und er ist geteilt. Ferner ist die Unverheiratete und die Jungfrau um die Dinge des Herrn besorgt, damit sie sowohl in ihrem Leib als auch in ihrem Geist heilig sei. Die Verheiratete dagegen ist um die Dinge der Welt besorgt, wie sie ihrem Mann wohlgefalle.
35 Aber ich sage dies um eures persönlichen Vorteils willen, nicht um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern um euch zu dem zu bewegen, was sich schickt, und zu dem, was ständige Dienstbereitschaft für den Herrn bedeutet, ohne sich ablenken zu lassen.
36 Wenn aber jemand denkt, er verhalte sich gegenüber seiner Jungfräulichkeit ungehörig, wenn diese über die Blüte der Jugend hinausgeht, und es auf diese Weise geschehen sollte, so tue er, was er will; er sündigt nicht. Sie mögen heiraten.
37 Wenn jemand aber in seinem Herzen feststeht, indem er keine Notwendigkeit empfindet, sondern über seinen eigenen Willen Gewalt hat und diese Entscheidung in seinem eigenen Herzen getroffen hat, seine Jungfräulichkeit zu bewahren, wird er gut tun.
38 Folglich tut auch der gut, der seine Jungfräulichkeit in den Ehestand gibt, wer sie aber nicht in den Ehestand gibt, wird besser tun.
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Mario112233 Die Textstelle kenne ich schon. Trotzdem DANKE für die Antwort. Selbst als "nicht verliebte" (neutral eingestellte) Person stelle ich mir aber die Theologische Frage, ob Gottes Schöpfungsplan nicht "höher" zu bewerten ist, als die Aussagen von Paulus???
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SturmwolkeSturmwolke Um das besser zu verstehen sollte man auch noch 1. Mose 22:18 heranziehen:
18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “
Die Nachkommen Abrahams hatten also das Vorrecht, evtl. zu den (irdischen) Vorfahren Jesus Christus zu gehören. Kinder galten daher als ein Segen von Jehova.
In Matthäus und Lukas findet man das Geschlechtsregister Jesus einmal über seine leibliche Mutter Maria und einmal über seinen Stiefvater Joseph.
Da diese Verheißung aber mit Jesu Geburt erfüllt war, ist dieser spezielle Grund, Kinder zu bekommen, weggefallen.
Deshalb überläßt es Paulus jedem Einzelnen, darüber zu entscheiden, ob er Kinder haben möchte oder nicht.
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SturmwolkeSturmwolke ob Gottes Schöpfungsplan nicht "höher" zu bewerten ist, als die Aussagen von Paulus
- Timotheus 3:16-17:
16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,
17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.
"Die ganze Schrift" schließt die Briefe des Apostels Paulus ein ...
- Timotheus 3:16-17:
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quopiamquopiam
Ein Mensch, der für sich allein leben will, ist kein Mangelwesen. Bitte verabschiede Dich von der Vorstellung, daß Menschen nur in Partnerschaften glücklich und zufrieden sein können und alles andere fehlerhaft, zweitrangig oder irgendwie abartig ist. Es gibt Menschen, die von Haus aus wenig oder gar kein Interesse an Partnerschaften, Ehe, eigener Familie haben. Das ist einfach so. Es gibt auch Menschen, die sich ihr Leben lang nicht für Musik interssieren. Das ist einfach so. Und wenn Deine Angebetete so jemand ist, hast Du das zu akzeptieren. Jeder Versuch, sie vom Gegenteil zu überzeugen - so nach der Devise "ich hab aber recht und ich kanns beweisen" - wird zu Recht als Affront angesehen. Dir geht es darum, Deine Wunschpartnerin davon zu überzeugen, unbedingt mit Dir ein Verhältnis anzufangen. Laß das sein, es ist aufdringlich und fast schon übergriffig und schon gar nicht im Sinn eines christlichen (mitfühlenden und akzeptierenden!) Umgangs miteinander. Wenn Du die freundschaftliche Beziehung zu dieser Frau wieder kitten willst, rate ich Dir zu einer klaren Entschuldigung, denn es ist auch im Sinne Eures gemeinsamen Glaubens, zu einer Einsicht zu kommen, dazugelernt zu haben und das auch zuzugeben. ;-)
Es gibt jede Menge Menschen, die zeitlebens oder für eine gewisse Zeit allein sind, bleiben wollen und dabei glücklich sind. Das betrifft nicht nur Nonnen oder Mönche, die ja zumeist in einer Art großer WG leben. Schon Jesus war der Ansicht, es gebe verschiedene Lebensmodelle, allerdings drückte er das pointiert aus. Das solltest Du eigentlich wissen. Und auch Paulus war durchaus nicht der Ansicht, Ehe und Familie seien die einzigen Möglichkeiten, ein christliches Leben zu führen, auch wenn er den Schwerpunkt auf die Verhinderung von "Unzucht" legt, was offenbar auch sonst ein wichtiges Thema in seiner Missionsarbeit war. Wenn Du die Bibel in Zitate zerrupfst, um Deine spezielle These zu untermauern, mußt Du damit rechnen, daß andere das auch tun. Ich denke, Du bürstest die Bibel und ihr Anliegen gegen den Strich, wenn Du postulierst, der Mensch sei von Haus aus einzig für das Familienleben geschaffen. Biblische Texte erzählen von vielen verschiedenen Lebenssituationen und deren Gestaltungsmöglichkeiten. Und soweit es mich betrifft, kenne ich eine ganze Reihe Menschen, die als Singles leben, die glücklich und zufrieden damit sind und keinen Anlaß haben, daran irgendetwas zu ändern. Ich kann nicht feststellen, daß deren Leben irgendwo hakt, weil sie keine "Stütze" in einem Partner hätten, auch wenn sie behindert oder krank sind (z. B. MS oder Blindheit). Die, die ich kenne, kommen großartig zurecht. Hast Du nicht Lust, Dein Vorurteil abzubauen? Gruß, q.
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Mario112233 Hallo. VIELEN DANK für deine ausführliche Antwort!!!!!! Solltest du meine Schilderung aus deinem Blickwinkel als ein Vorurteil aufgefasst haben, so möchte ich dies gern abbauen! Ich selbst habe logischerweise keinen richtig-"neutralen" Standpunkt zu der Angelegenheit und bin für deinen Rat durchaus dankbar. Wäre es ratsam, das "Vorurteil" durch ein Gespräch mit der Mitstudentin abzubauen oder wirkt dies schon wieder "gezwungen"?? Ich habe ihr jetzt nochmal eine Postkarte geschrieben (es sind noch Semesterferien, so dass ich sie erst nächste Woche wiedersehen werde), mit der ich mich Entschuldigt habe, falls ich ihr zu "nahe" getreten bin und ob es nicht möglich ist, wieder ein gutes Miteinander zu erreichen. Denn den "Kontaktabbruch" fand ich schon etwas "demütigend" für mich. Mal sehen ob sie antwortet?? Trotzdem noch mal die Frage an dich, weil du ja einige glückliche Singles kennst: Welche christlichen oder auch atheistischen Gründe kann es geben, damit mann / frau sich für diesen Lebensweg langfristig entscheidet?? Ich meine, dass es wie beim Glauben ist, dass mann / frau nicht als Christ geboren wird (sondern als Sünder) und durch Elternhaus, Prägungen oder spezielle Erlebnisse,... ja dann gläubig wird (natürlich alles unter dem Einfluss Gottes). Genauso stelle ich mir dass für die Single-Berufung vor, dass mann / frau erstmal für eine Partnerschaft geboren wird (schon rein vom "körperlichen" her) und dann durch einen länger-andauernden Prozess entdeckt, dass mann / frau diese spezielle Gabe besitzt. Bzw. durch andere (negative) Erfahrungen die Vorzüge als Single schätzen lernt. Ich blicke da als "Noch-Partnerin-Suchender-Single" einfach nicht durch!?? Obwohl ich auch schon Zeiten hatte, bei denen ich gern Single war. Vielleicht kannst du in deinem Bekanntenkreis mal unverbindlich nachfragen und mir noch weitere Tipps / Ratschläge zuteil werden lassen?? DDDDDDDDDDDAAAAAAAAAAAAAANNNNNNNNNNNNNKKKKKKKKEEEEEEE!!!
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hell11hell11
Es gibt bereits Städte, wo bereits 50% der Haushalte Single sind, das sind m.E. Folgen des Wohlstandes und der Emanzipation, die Menschen kommen mit dem anderen Geschlecht nicht mehr klar, man bleibt lieber unter sich. die Schwulen und Lespen lassen grüßen, die Männer möchten Schmeichelkätzen und keine Beißzangen und mit einem oder keinem Kind kann kein Staat existieren, wir sind auf dem Weg in die Dekadenz.
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DonPaoloDonPaolo
Ich würde sagen, dass du dich auf Adam und Eva berufst, die sich ja auch zusammen getan haben.
Auch Josef und Maria waren zusammen und Josef hatte ja auch Vater, Großvater, Uropa etc. pp bis hin zu Abraham oder so. Das war wohl sein 10facher Uropa, wenn ich mich da recht entsinne.
Außerdem wurde das zusammensein von Mann und Frau meines Erachtens nach nie verboten. Nur der GV und die Ehe sind verboten wegen den rechtlichen Rahmenbedingungen, weil die Kirche sonst arm wie eine Kirchenmaus wäre :) (Eigentum der Kirche = Eigentum des Priesters)
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himako333himako333
Vielleicht war sie nur taktvoll und sagt Dir auf ihrer netten Art: Du kommst für sie nicht in Frage.
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coppacoppa
Es gibt doch auch die Heiligen Jungfrauen wie Katharina, und wie sie alle heißen. Vielleicht ist das ihr Ziel. Ich kenn auch einige Leute, die Ihr Lebtag lang Single waren die auch nie was dran geändert habenund auf mich dennoch glücklich wirken. Es gibt ja die 3 Stände in der Religion: Ordensstand, Ehestand und Ledigenstand. Wenn sie sich für den letzten entschieden hat, dann ist es ihr gutes Recht und muß akzeptiert werden. Ohne Wenn und Aber.
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1988Ritter1988Ritter
Deine Angebetete möchte eine Nonne werden. Konfrontiere sie mit dem Zitat Gottes: "Liebet und mehret Euch".
Unserem Herrn Jesus Christus gebührt dieser Stern.
Ich wünsche Dir ein gesegnetes Studium des Heiligen Wortes Gottes.
Meine Empfehlung: http://www.thh-friedensau.de/de/index.html