Also damit mal feststeht: ich habe meine Ausbildungsstelle schon fest, und ich werde den Beruf auch erlernen. Nur "rückblickend" wollte ich gerne über die Entscheidung nachsinnen bzw. eure Meinung wissen^^. Sorry auch für den langen Text, ich hoffe, ihr lest ihn trotzdem :)
Ich mache jetzt im März Abitur, und bin auch recht gut, meine Zeugnisschnitte pendeln zwischen 1,3 und 1,5. Ursprünglich wollte ich mal Grundschullehrerin werden, unter anderem mit dem Fach Englisch, aber weil mir das jetzt nicht mehr so sehr gefällt wie früher und auch noch aus einigen anderen Gründen, hab ich für mich beschlossen, dass ich das nicht studieren möchte.
Nun habe ich eine Ausbildungsstelle an einer Fachschule für Sozialpädagogik zur Erzieherin. Meine Bewerbung wurde recht früh angenommen und ich habe die Stelle auch recht schnell bekommen. Durch mein Abitur kann ich jetzt auch (sicher) ein Jahr überspringen, sprich anstatt 4 Ausbildungsjahre habe ich nun nur noch 3 zu absolvieren! :D
Ich bin ein recht kreativer Mensch, ich zeichne sehr sehr gerne und bin gleichzeitig auch manchmal etwas "crazy", also bin für jeden (guten!) Scherz und Aktion zu haben ;) Ich bin Mithelferin bei einer Kindergruppe und fühle mich dort auch sehr wohl. Ich wollte schon immer gern was mit Kindern machen (deshalb auch früher "Grundschullehrerin") Ich mag es sehr Kindern zu helfen, mit ihnen zu reden, ihnen vorzulesen und mit ihnen eben zu spielen^^. Ich brauche ein 6wöchiges Praktikum als Bedingung für den Quereinstieg in die Schule und war dafür mal im Kindergarten und habe mich auch dort sehr wohlgefühlt.
Ich bin eigentlich echt glücklich mit der Aussicht auf Erzieherin, ich weiß, dass das viel mehr ist als nur mit Kindern spielen etc^^ keine Sorge, aber mir gehts darum eigentlich nicht. Letztin hat mich eine aus meiner Schule gefragt, was ich denn mal nach diesem letzten Schuljahr machen will, und war über meine Antwort eben sehr erstaunt. Sie meinte, ob ich denn ganz ehrlich nicht fände, dass ich für diesen Beruf sozusagen zu "überqualifiziert" wäre. Schließlich hätte ich ja auch mit meinen Noten eine sehr gute Aussicht auf ein Studium für "größere" Berufe.
Die Ausbildung als Erzieherin enthält zwar später auch eine Studium-Möglichkeit, ob ich die wahrnehme, weiß ich jetzt noch nicht.
Ich werde den Beruf erlernen - aber ich hätte trotzdem gerne jetzt noch eine Meinung von euch. Kann man meine Wahl wirklich nur mit einem Stirnrunzeln erwidern? Haben die anderen recht, indem sie sagen, dass das sehr ungewöhnlich ist, und ich damit meine soz. "glorreiche" Zukunft verpasse, indem ich nichts "großes" studiere? Ich denke ihr wisst was ich meine. Danke für eure Einschätzung :)
Danke :)