Frage von DaniGGa3, 65

Berufswahl - leichter gesagt, als getan?

Ich bin m/17yo und beschäftige mich schon mein ganzes Leben damit, was ich mal werden will. Nun bin ich 17 und habe 2018 (hoffentlich) mein Abi in der Hand.

Zur Frage: Wie habt ihr euren Beruf gewählt? Habt ihr darauf geachtet, dass ihr euer Hobby zum Beruf macht?

Antwort
von schelm1, 32

Duales BWL-Studium in Kombi mit Banklehre - Kreditgeschäft bei der Bank mit Schwerpunkt Baufinanzierugnen und gewerblichen Großkediten (Bauträgerfinanzierungen), Ausbau des Immobiliengeschäftes bei der Bank;

- Neigung/Hobby erkannt -

anschließend Selbständigkeit als Immobilienkaufmann in Verbindung mit sich anbietenden Immobilienvermittlungsgeschäften als gerne gesehenes Zubrot.

Leistung erbracht, gesund gelbieben und das nötige "Quäntchen" Glück gehabt.

Heute zufriedener Privatier, der das "Mausen" noch nicht lassen mag!

Mit 18 Jahren war es eine verdammt gute Zeit nachzudenken!

Viel Spaß und Erfolg  in Deinem Wunschberuf!

Antwort
von christl10, 32

Was heißt hier Hobby? Bin Bankkaufmann geworden und hatte zuvor wenig Ahnung was auf mich zukommt. Im Grunde genommen war das ein Entscheidungsprozeß von 2 Schulstunden. Länger habe ich mir keine Gedanken über meinen zukünftigen Beruf gemacht. Das Arbeitsamt war in der Schule als ich in der 9. Klasse war und wir haben einen Test gemacht. Im Grunde genommen ist es auf einen kaufmännischen Beruf hinaus gelaufen. Es stand dann Versicherungskaufmann oder Bankkaufmann zur debatte. Da ich gerne mal einen Anzug tragen wollte und mir die Bank seriöser vorkam als die Versicherung habe ich mich für Bankkaufmann entschieden und mich dann auch dafür beworben. Was der genau macht hatte ich wenig Ahnung. Aber einen Entschuß habe ich gefaßt. Daher kann ich es nicht verstehen, daß heutzutage bei der Masse an Informationen die man haben kann und zudem noch Praktikas die Jugend nicht weiss was sie nach der Schule machen will. Das ist mir unerklärlich, denn die Informationen die ich damals hatte waren nahezu null. Zudem hatten wir damals auch kein Internet. Ich hatte schon immer Interesse an Finanzen, aber das was mich in der Bank erwartet hat war mir so nicht bekannt. Erst in der Bank habe ich mich im Laufe der Jahren in Richtung Wertpapiere orientiert, was auch mein persönliches privates Interesse war. Somit habe ich sozusagen mein neues Hobby zum Beruf gemacht. Ich finde man sollte sich endlich zu einem Beruf entscheiden und das beste draus machen. In jedem Beruf gibt es verschiedene Tätigkeitsfelder und man kann in der Ausbildung schon abwägen in welchem Feld man dann tätig sein möchte. 

Kommentar von DaniGGa3 ,

Naja, nun sind wir im Internet und du kannst mir da ein bisschen helfen. :D Also ich weiß jetzt schon, dass ich keinen Beruf will, wo ein Anzug muss ist. Ich habe bereits ein Praktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei gemacht (ist interessant, aber kein Beruf für mein Leben, was ich mir so vorstelle). Ich werde die nächste Woche für fünf Tage in einer Uni sitzen, indem ich hauptsächlich Philosophie "studieren" werde. Im Januar werde ich einen Berufsphilosophen (der sowohl Schriftsteller, als auch Künstler ist) durch den Alltag begleiten. Und wenn alles gut läuft, werde ich ein Praktikum bei einer Spiele-Webseite in Köln haben...

Kommentar von DaniGGa3 ,

Trotzdem weiß ich nicht, was ich bis dato mal werde.

Antwort
von Tonyx3, 35

Hey,ich bin zwar erst 14,habe aber trotzdem schon einen (fast) festen Berufsweg den ich verfolgen möchte,ich persönlich habe mein Hobby (mit Kindern spielen,auf sie aufpassen,usw.) mit in Betracht gezogen und mich genug damt auseinandergesetzt und mich dafür entschieden,Erzieherin zu werden :) du musst wissen,ob du dein Hobby zum Beruf machen willst,aber denk immer dran,dass es dir Spaß machen sollte :)

Antwort
von Jerne79, 36

Nüchtern betrachtet können die wenigsten ihr Hobby beruflich so ausüben, dass es sie ernährt. Einmal ganz abgesehen davon, dass auch der interessanteste und abwechslungsreichste Beruf irgendwann Routine wird und man dann zum Ausgleich ebenfalls Hobbies braucht.

Ich hatte verschiedene Überlegungen, v.a. während der 12. und 13. Klasse. Im Anschluss habe ich ein Semester lang etwas studiert, das mir wie ein guter Kompromiss zwischen persönlichen Interessen und möglichen Perspektiven erschien. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass mir das Fach zu trocken ist, also habe ich mich zu einem Fachwechsel hin zu einem absoluten Orchideenfach entschlossen. Dass ich von diesem Orchideenfach gut lebe, war ein nicht kalkulierbarer Faktor, weshalb ich heute trotzdem dazu rate, sich gründlich mit den Folgen solcher Entscheidungen auseinanderzusetzen und zu überlegen, ob die notwendigen Kompromisse für einen selbst tragbar sind. Ich weiß nicht, ob ICH sie eingegangen wäre, wenn sie mir damals alle (!) bewusst gewesen wären.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Ich hätte da Sport als guten Ausgleich ^^ Eine Frage: Welche Beruf üben Sie jetzt aus?

Kommentar von DaniGGa3 ,

Ach, ein Blick auf ihr Profil hat mir die Frage beantwortet. :D Sie machen Indiana Jones bestimmt Konkurrenz. :D

Kommentar von Jerne79 ,

Nee, ich betreibe ernsthafte Archäologie. ;) (Passt schon, ich schau mir die Filme immer wieder gerne an.)

Kommentar von Kristall08 ,

Besonders den mit Sean Connery. Auch wenn keiner der Filme wirklich was mit realer Archäologie zu tun hat. 3:)

Kommentar von Jerne79 ,

Yup, der 3. ist definitiv der beste.

Fehldarstellung des Fachs in Filmen streßt mich meist nicht, da nerven mich schon eher die Dokus, die sich solcher Klischees bedienen.

Kommentar von DaniGGa3 ,

@Kristall Wie schade x)

Kommentar von Kristall08 ,

Keineswegs. Ich hätte überhaupt keine Lust, peitschenschwingend vor montrösen rollenden Steinkugeln weg durch irgendeinen Tempel zu rennen. 3:)

Kommentar von Jerne79 ,

Oder kreischende Frauen zu retten. :D

Kommentar von Jerne79 ,

Wenn ich so drüber nachdenke...

Vielleicht steht die rollende Steinkugel im 1. Teil ja tatsächlich für schweres Baugerät, dass man in der Praxis allzu oft im Nacken hat und das einen - und sei es nur im übertragenen Sinn - vor sich her treibt.

Kommentar von Kristall08 ,

Na ja, ich hatte die Bagger meistens vor mir. Und hab oft genug einen mit der Baggerschaufel auf den Kopp gekriegt. Und ja, das erklärt wohl einiges.... 3:)

Kommentar von DaniGGa3 ,

😂

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 13

Ich habe sorgfältig darauf geachtet, mein Hobby NICHT zu meinem Beruf zu machen. Hobby ist Freizeitgestaltung, das habe ich immer so belassen.

Über den Rest hat damals ein Pfeilwurf entschieden. Weil ich nicht wußte, welches Fach ich nehmen soll, habe ich mir interessant klingende rausgeschrieben und mit einem Dartpfeil danach geworfen. Passte schon.

Kommentar von DaniGGa3 ,

Ich würde mein "Hobby-Beruf" mit Sport ausgleichen, was auch einer meiner Hobbies ist. ^^ Klingt das trotzdem nicht so gut für dich?

Kommentar von DaniGGa3 ,

Achja und danke dafür, dass du meiner Bitte nachgegangen bist. :)

Kommentar von Kristall08 ,

Da nich' für.
Sport sollte man ja immer machen, irgendwie. ;)

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