Mein Sohn ist wird 21J., leistet momnetan noch seinen Wehrdienst was ihm "Luft" verschafft hat. Sein Problem: Er weiß nicht, für welche Ausbildung oder Studium er sich entscheiden soll. Seine Interessen sind relativ breit gefächert. Beratungsgespräch für Abiturienten, fing mit dem Satz an: "Was möchtest Du denn machen?" Tja, wenn er das wüßte, wäre der Termin nicht notwendig, oder? Gibt es nicht eine Beratungsstelle wo wirklich von Grund auf, Stärken und Schwächen einer Person analysiert werden und daraufhin ein Beratungsgespräch folgt? Ich habe bei meinem Sohn das Gefühl, er sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Antworten (10)
-
5Antwort von
HerrLichHerrLich
Wenn Du Deinem Sohn da nicht beratend zur Seite stehen kannst, wer soll es dann können. Du kennst ihn am besten. Wieso hilfst Du ihm nicht. Fremde Menschen können das sicher nicht so gut wie Du.
-
3Antwort von
DerTrollDerTroll
Doch gibt es, sogar direkt bei der Bundeswehr. Soll dein Sohn sich mal an den Spieß wenden, der hat da die richtigen Ansprechpartner. Ansonsten über nächstgelegen BIZ.
Kommentar von
SkorpieSkorpie Danke...super Tip. Werde ich ihm gleich unterjubeln ;)
-
2Antwort von
wj2000wj2000
Verstehe ich nicht. Mit 21 Jahren muss man doch schon Vorstellungen haben, was man später machen will. Wenigstens eine grobe Richtung!
Kommentar von
emjayemjay Seh ich ganz genau so! Wahrscheinlich ist es dem Sohn noch peinlich, wenn Mami oder Papi in Internetforen nach Rat suchen.
Kommentar von
SkorpieSkorpie :) das geht von...Betonbauer...über Luftfahrttechnik....über Jura....VWL...Geschichte... noch mehr? Ich liebe meinen Sohn....aber er macht mich bald kirre!.... Zusatz: @Emjay...Du meinst VATER? Hat er nur theoretisch
-
-
2Antwort von
tinkerbell08 Beim BIZ, ( Berufsinformationszentrum) gibt es so richtig ausführliche, psychologische Tests. Leider ist die Warteliste dort ziemlich lang und ich bin mir nicht sicher ob es nicht auch Geld kostet.
-
1Antwort von
RBMannheimRBMannheim
Vielleicht hätte er mal richtig zuhören sollen! "Was willst Du machen" bedeutet nicht zwangsläufig, welchen Beruf willst Du lernen, sondern vielleicht: in welche Richtung soll es gehen? Kaufm., Technik, Naturwissenschaften? Mehr im Hintergrund oder viel Kontakt mit Menschen? Und... und... und...! Selbst so ein Berater muss ja irgendwie ein Gespräch eröffnen!
Kommentar von
SkorpieSkorpie Ne,ne...ohne jetzt partei für meinen Sohn ergreifen zu wollen. Dieser Berater setzte schon voraus, das er genaue Vorstellungen hat.Es war noch jemand bei dem Gespräch anwesend der das auch so bestätigte.
Kommentar von
RBMannheimRBMannheim Dann war der wohl der berühmte Griff ins Klo!
-
1Antwort von
holodeckholodeck
Ich habe sehr lange Berufs- und Karriereberatung gemacht. Zum einen habe ich dabei feststellen dürfen, dass die Empfehlungen der Arbeitsämter sehr häufig daneben lagen und sich auch fast ausschließlich auf die momentane Arbeitsmarktlage bezogen. Diese sollte in meinen Augen jedoch nur ein winzig kleiner Baustein der Entscheidungsfindung sein. Zum anderen ist eine breit gefächerte Interessenlage immer ein Anlass für eine sehr intensive Beratung gewesen. Hier führen nur ausgeklügelte Gesprächstechniken und Testverfahren zu einem Ergebnis, das auch über einen längeren Zeitraum Bestand hat und keinen gefrusteten Studien- oder Ausbildungsabbrecher produziert. Ein besonderes Augenmerk sollte auf "Kernwerte" gelegt werden, nicht zu verwechseln mit einer Antwort auf die Frage "was ist dir wichtig", denn die vielen Zick-Zack-Lebensläufe, die ich im Verlaufe der Jahre zu sehen bekam, hatten im Ergebnis immer einen Wertekonflikt als Ursache.
Es gibt private Anbieter, die sich auf das sogenannte "Profiling" von Schülern und Abiturienten spezialisiert haben. Nicht ganz preiswert aber in Härtefällen eine sinnvolle Investition.
Kommentar von
SkorpieSkorpie Danke für die ausführliche Information. Ich möchte einfach nicht, das er irgendwann IRGENDETWASs anfängt, weil er mal anfangen muss. LG Skorpie
-
1Antwort von
Amazone8 Bei meinem Sohn bin ich so verfahren. Nachdem er nicht wusste was er machen will habe bei umliegenden Firmen angerufen, kleine und mittelständige Firmen, bin dann auch persönlich hingefahren und habe um ein Praktikum gebeten. Selbstverständlich ohne Lohnerwartung. Auf diesem Weg wurden meinem Sohn die Augen geöffnet und seine Vorstellungen zur Arbeitswelt haben sich rasch entwickelt. Jetzt macht er bald seine Abschlussprüfung als Werzeugmacher und überlegt schon eine Meisterschule anzustreben. Ursprünglich war mal Koch angedacht !!! Bei meinem jüngeren Sohn werde ich wieder so vorgehen und kann es nur empfehlen. BIZ und andere Beratungsstellen mögen theoretisch alles korrekt machen aber es geht nichts über die Praxis. Also, ab in den Wald und die vielen Bäume fällen. Irgendwann ist der richtige Baum dabei.
-
-
1Antwort von
printdrinkerprintdrinker
Einfach mal im Internet beim Arbeitsamt gucken und mal in verschiedenen Beschreibungen von Berufsbildern lesen! Irgendeine grobe Richtung sollte man mit 21 Jahren doch haben oder nicht?
-
1Antwort von
butz1510butz1510
Ist das nicht oft so? Einige meiner Freunde und/oder Bekannten haben ihre Studienwahl nochmal geändert - von BWL auf Jura, von VWL auf BWL... etc. Das passiert einfach und damit ist ja auch noch nichts verloren. Es gibt doch sicher was, was ihn wenigstens oberflächlich interessiert. Soll er doch einfach mal mit einem Studiengang anfangen und dann weitersehen.
Kommentar von
SkorpieSkorpie Grundsätzlich denke ich auch so. Es muss nicht immer das erste, das richtige sein. 1,2 Versuche, sollten schon jedem vergönnt sein :) Aber anfangen sollte man scon mal irgendwann..
-
0Antwort von
marowimarowi
Ich würde mich erstmal auf seine Interessen konzentrieren. Nichts ist wichtiger, als auch ein bisschen Spaß bei der Arbeit zu haben. Für diese Interessen würde ich dann passende Berufsbilder raussuchen und dann halt mal schauen, was die Berufe so ausmachen und was evtl. in Frage kommen würde. Dann würde ich schauen, ob ich nicht vielleicht ein paar Infos oder Erfahrungsberichte dazu finde. Ein paar Erfahrungsberichte gibt es z.B. auf http://www.berufswahl-online.de/ Und dann kann man sich auf die Suche nach Lehrstellen machen. :-)
Auf diese Idee bin ich noch GAR NICHT gekommen! Sorry HERRlich, aber manchmal stoßen auch Mütter an ihre Grenzen