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Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bürotätigkeit und geringem Unfallrisiko auf der Arbeit?

Frage von beijing08 beijing08

Ich übe überwiegend in meinem Beruf eine Bürotätigkeit aus und bin normalerweise keinerlei Gefahren bei der Arbeit ausgesetzt. Ist für mich trotzdem der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung lohnenswert oder eher rausgeschmissenes Geld?

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Antworten (18)

  • 45
    Antwort von DetlefWub DetlefWub

    Eine BU-Versicherung ist immer sinnvoll. Stell dir einfach mal vor, dass dein Gehalt wegfallen würde (krankheitsbedingt). Wovon lebst Du dann? Mann muss natürlich sorgsam auswählen und auf Leistungen und Kosten achten. Vielleicht mit Hilfe eines unabhängigen Versicherungsmaklers. Zum Einstieg hilft vielleicht ein Vergleich weiter http://goo.gl/EHTcR

  • 45
    Antwort von Wuhki Wuhki

    hast du dir die Frage nicht gerade selbst beantwortet?

    allerding man soll nie nie sagen, das bleibt jedem selbst überlassen

  • 38
    Antwort von coyotincaos coyotincaos

    Würde ich dir empfehlen, denn was ist wenn du auf den Weg zum Büro verunglückst? Oder Herzinfakt oder im Urlaub in der Freizeit? Ich will dich nicht schockieren, aber die Berufsunfähigkeitsversicherung greift immer wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Daher wäre diese ratsam.

    Kommentar von Xhaka Xhaka

    OKay, danke für das Kommentar!

  • 34
    Antwort von firstguardian firstguardian

    Unfallrisiko und Berufsunfähigkeit haben nur bedingt miteinander zu tun. Wird der Büromensch z.B. durch eine Augenerkrankung blind, ist dies kein Unfall, macht ihn aber trotzdem zunächst berufsunfähig. Gleiches gilt z.b. für den Zahnarzt, der durch einen Zeckenbiss seine Berufsfähigkeit verliert.

  • 22
    Antwort von Husband Husband

    Auch PC-Arbeitsplätze sind von Berufsunfähigkeit bedroht. Stelle Dir vor Du kannst schlechter sehen oder hören, oder aufgrund eines Unfalles sind Deine Finger nicht mehr alle da....das sind alles Faktoren, die Deine zukünftigen Arbeitgeber lieber jemand anderes einstellen lassen könnten

  • 13
    Antwort von Mariposa68 Mariposa68

    Wie sieht es mit Karpaltunnelsydrom aus, durch das Aufliegen des Handballen auf der Tischplatte (beim Arbeiten mit der Maus), oder dem Maus-Sydrom an sich?

  • 11
    Antwort von taufus taufus

    Jeder Vierte wird vor Eintritt in die Rente berufsunfähig und nur 10% von den Betroffenen besitzen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Was die Sache schlimm macht, ist die Tatsache, dass für alle nach 1961 Geborenen kein staatlicher Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit mehr besteht. Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind vor allem psychische Erkrankungen und Schäden an Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln oder Knochen, eben typische Erkrankungen bei einem Bürojob. Verstanden oder noch mehr Infos nötig: http://www.iyotta.de/index.php/existenzgruendung/versicherungen/69-existenzgruendung-versicherungen/121-berufsunfaehigkeitsversicherung.html

  • 7
    Antwort von sticky341 sticky341

    Die häufigsten Ursachen berufsunfähig zu werden, sind nicht Unfälle sondern schwere Krankheiten, z.B. Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Krebs, psychische Probleme usw. Und das kann dich im Büro genauso treffen wie auf der Baustelle.

  • 6
    Antwort von Niklaus Niklaus

    Es gibt keine staatliche BU-Rente mehr nur noch eine halbe oder volle Erwerbsminderungsrente

    Volle Erwerbsminderungsrente 37% vom letzten Netto, erhält wer weniger als 3 h arbeiten kann pro Tag

    Halbe Erwerbsminderungsrente 19% vom letzten Netto, erhält wer mehr als 3 aber weniger als 6 h pro Tag arbeiten kann.

    Eine BU-Versicherung ist dazu da, um die Risiken abzudecken, die durch Verlust der Arbeitskraft entstehen. D.h. sie darf auch nicht höher als 80 % des letzten Bruttogehaltes sein. Denn man darf nicht durch eine Berufsunfähigkeit mehr Geld haben als vor der Berufsunfähigkeit. Die private BU-Rente wird natürlich zu einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ausgezahlt ohne Abzüge.

  • 6
    Antwort von Tucke Tucke

    Hallo. Inzwischen bin ich bekannt für meine direkte Aussprache. Bei allen gegebenen Antworten waren nur wenige vernünftige dabei und es hat sich wieder einmal bestätigt, dass sich doch anscheinend viele hier selber zum Versicherungsfachmann ernannt haben. Punkt 1: Ein Unfall hat nur bedingt etwas mit der Berufsunfähigkeitsversicherung zu tun. Hier ist eine private Unfallversicherung erste Wahl. Auf der Arbeit und dem direkten Arbeitsweg sollte eigentlich die Berufsgenossenschaft zahlen. Punkt 2: Es gibt Berufsunfähigkeitsversicherungen, die das Geld zurück zahlen, wenn nichts passiert und sie sind nicht mit einer Lebensversicherung gekoppelt. Sie legen den überschüssigen Teil des Geldes auf Investmentbasis an und zahlen diesen am Ende steuerfrei wieder aus. Das hat nichts mit einer Rentenversicherung zu tun. Für jeden, der jetzt meint, er müsste mir etwas erzählen über Verlustrisko und den ganzen Schwachsinn, bitte verschont mich, denn es entspricht eh nicht der Wahrheit. Wenn ich einige Antworten hier lese, dann muss ich selber an der Fähigkeit zweifeln, dass hier überhaupt vernünftig beim Kunden gerechnet wurde. Punkt 3: Wer glaubt, dass bei einer schweren Krankheit automatisch die Berufsunfähigkeitsversicherung eintritt, der täuscht sich gewaltig. Ein Herzinfarkt führt heute oft nicht mehr zur Berufsunfähigkeit. Dies gilt ebenso für viele andere Krankheiten. Ihr solltet das Kleingedruckte in diesen Verträgen lesen, dann würdet ihr wissen, wovon ich rede. Punkt 4: Zu jedem Beratungsgespräch gehört auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Es gehört aber auch dazu abzuwägen ob sie überhaupt einen Sinn macht. Sie ist oftmals viel zu teuer, denn einige hier vergessen, dass die Absicherung eines halben Einkommens nichts bringt. Hinzu kommt, dass man hier die Inflation mit einbeziehen muss, was die Versicherung wiederum teurer macht. Kommt mir jetzt bloß nicht mit der Dynamik in Höhe von 3 % (entspricht der Inflation der letzten 30 Jahre), denn in 99.999 % ist diese Aussage ein katastrophaler Fehler in der Beratung. Die Berechnug einer Dynamik ist nämlich eine Sache für sich, nur die meisten können es einfach nicht. Die gleiche Geschichte gilt auch für die Rente. Fast keiner kann für seinen Kunden den richtigen Beitrag für die Rente errechnen. Inflations -und Dynamikberechnungen sind 2 grundverschiedene Dinge. Und zuletzt wollen wir doch nicht vergessen, dass diese Rente bis Alter 67 gezahlt werden muss. Auch das ist etwas, was viele aus preislichen Gründen nicht haben. Pleite bist du trotzdem. Erwiesen ist, dass fast 90 % aller Berufsunfähigkeiten durch eine schwere Krankheit entstehen. Überlege trotz allem immer, was passieren müsste, damit du deinen Beruf nicht mehr ausüben könntest. Bei einem richtigen Karpaltunnelsyndrom kannst du fast jede körperliche Tätigkeit vergessen, also wird die Frage erlaubt sein, ob hier nicht fast eine EU gegeben ist? Solltest du weitere Fragen haben, dann melde dich einfach.

  • 5
    Antwort von schildi schildi

    das lange sitzen der Rücken was kann da alles noch geschehen man will ja nicht hoffen aber sicher ist sicher

  • 2
    Antwort von malli malli

    na klar du kannst auch durch krankheit berufsunfähig werden und das beste ist ja du bist sehr günstig, da die gefahr geringer ist als in berufen mit höherem unfallrisiko! solltest du aber mal deine arbeit wechseln müssen aus welchen gründen auch immer bist du weiterhin berufsunfähig versichert brauchst aber keinen mehrbeitrag zahlen für den "gefährlicheren" job!(versichert ist immer der zulestz ausgeübte beruf! aber auch bei berufunfähigkeitsversicherungen sollte mann obacht geben! achte auf verzicht von abstrakten verweisungen und lass die die überschüsse gleich verrechnen!

  • 2
    Antwort von Pflugmacher Pflugmacher

    Bei ausschließlicher Bürotätigkeit würde ich jedenfalls (falls noch keine Krankheit vorhanden ist) die Absicherung Risiko sog. "Schwerer Krankheiten" empfehlen. Und das beim MARKTFÜHRER! .. insgesamt 41versicherten Krankheiten.. Und aus der Praxis (leider) kann ich nur bestätigen, daß die Abwicklung bei Eintritt des Versicherungsfalls SOFORT abgewickelt wird.

    Bei einer BU würde ich als Frau noch unbedingt darauf achten und empfehlen, ob z.B. "Hausfrau-Tätigkeit" mit abgesichert ist, falls doch noch Kinder kommen sollen und die Planung entsprechend ausgerichtet ist. Auch in diesem Job sollten Frauen abgesichert sein - auch hier können natürlich schw. Krankheiten auftreten etc. pp. Also hier ist eine richtig gute Beratung erforderlich und nicht irgendein Produktverkauf. Eine Unfallversicherung, wie der Name schon sagt, zahlt bei UNFALL! Herzversagen ist kein Unfall, auch wenn dadurch ein Unfall entstehen würde. Gr. Pflugmacher

  • 2
    Antwort von PlayaNr1 PlayaNr1

    sinnvoll ist sowas auf jeden fall...es ist aber z.bsp auch bei uns möglich nicht nur die BU, EU, Unfall, sondern dich auch gegen schwere krankheiten abzusichern. wenn du infomaterial brauchst dann schreib mir, ich mail es dir zu...in deutschland bietet dir das nicht mal eine hand voll versicherer an und wir waren die erste die es am markt als deutsche gesellschaft anbietet!!!

    lg dani

    PS: dort hast die möglichkeit, BU, schwere krankheite und eine todesfallsumme in einer versicherung abzusichern zu einem guten preis/leistungsverhältnis und diese ab50% regelung bieten wir nätürlich sowieso an ;)

  • 2
    Antwort von IchSchauMal IchSchauMal

    Die Wahrscheinlichkeit liegt auch bei Jobs im Büro bei ca. 25% das du berufsunfähig wirst. In diesem Falle ist die Absicherung des Staates absolut nicht ausreichend. Denn bei BU bekommst du vom Staat nichts ! Erst bei Erwerbsunfähigkeit bekommst du vom Staat eine Rente - die dann aber auch nicht ausreichend ist.

    Es ist ein Irrtum das Bürojobs wenig betroffen sind. Vor allem Haltungsschäden kommen häufig vor. Auch psychische Geschichten. Bei letzteren antworten dann viele noch wie aus der Steinzeit: "Ich bin dafür nicht anfällig." Was natürlich völliger Schwachsinn ist! Man hat da recht wenig Einfluss. Und gerade die Obercoolen triffts öfter.

  • 2
    Antwort von Jeverxxl Jeverxxl

    Du kannst eine bestimmte monatliche Rentenhöhe vereinbaren. Hierbei ist folgendes zu bedenken: Wie wieviel fehlt der Haushaltskasse, wenn das Einkommen auf Dauer wegfallen sollte. Üblicherweise ist hier für das Nettogehalt relevant. Also sollte in dieser Höhe auch die BU-Rente vereinbart werden. Zwei Dinge sind jetzt noch wichtig zu wissen: 1. Es gibt keine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Beitragsrückgewähr.Das einzige was kalkulatorisch gemacht wird, ist, daß man intern zur BU-Risikoprämie einen Sparanteil in Form z.B. einer Rentenversicherung hinzurechnet, der dann über die Laufzeit auch an der Überschußbeteiligung teilnimmt.Ich empfehle allersdings, BU_Risikoprämie von Sparvorgängen zu trennen. 2. Achte vor Vertragsabschluss auf Verweismöglichkeiten!

    Weitere Fragen kannst Du mir gern stellen (...)

  • 2
    Antwort von curafe curafe

    ja sicher, berufunfähig kannst auch durch krankheit, unfall werden, wenn dann die tätigkeiten die dein beruf erfordert nicht mehr verrichten kannst, zb. bei ms, wenn spastiken, lähmungen in arme,hände, finger auftreten, oder die merkfähigkeit konzentration gestört ist usw

  • 2
    Antwort von FridaGT FridaGT

    Auch wenn Dein Arbeitsplatz an sich nicht gefährlich ist, so kannst Du doch durch einen Verkehrsunfall oder eine schlimme Krankheit trotzdem berufsunfähig werden. Ich arbeite auch im Büro und habe auf jeden Fall eine solche Versicherung abgeschlossen.

    Kommentar von YummiYummi YummiYummiYummiYummi

    darf ich fragen wo? Ich muss mich noch für eine versicherungsgesellschaft entscheiden... hast du dein komplettes gehalt "versichert"? oder nur einen Teil?

    Kommentar von FridaGT FridaGTFridaGT

    Ich bin über einen berufsspezifischen Anbieter versichert, da kann man sich nur versichern, wenn man in der Medienbranche arbeitet.

    Kommentar von IchSchauMal IchSchauMalIchSchauMal

    Lies dir mal diesen Bericht durch. Und dann überlege ob du die Frage mit dem "wo" wirklich so einfach beantworten kannst.

    Die DEVK fällt von den Bedingungen übrigens ziemlich weit ab ;-)

    Kommentar von Jeverxxl JeverxxlJeverxxl

    Das ist ein Aussage, die ohne einer konkreten Erklärung oder einem Nachweis nicht nachvollziehbar, und deshalb nicht aussagekräftig ist.

    Kommentar von Jeverxxl JeverxxlJeverxxl

    Wir bieten z.B. die 50 % Regelung. Das heißt, das bereits bei 50% festgestellter BU die volle vereinbarte Rente gezahlt wird. Bei vielen anderen Versichern erst ab 75%. Bitte auch die Verweismöglichkeiten bedenken und ggf. vertraglich ausschließen.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Die 50%-Regel war auch 2009 schon normal, das war kein special der DEVK. Auch die DEVK schloss 2009 keine Verweisung aus und macht das bis heute nicht. Wenn man schon seinen Anbieter derart anpreist, sollte man auch wissen, wovon man redet und die Bedingungen gelesen haben.

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