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Berufsunfähigkeitsversicherung mit Krankheit abschließen: kostenlose Risikovorabfrage möglich?

Frage von Wagman Wagman

Meine Schwester möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, leidet jedoch an einer Krankheit. Gibt es die Möglichkeit, im Internet oder bei einem unabhängigen Versicherungsmakler kostenlos eine Risikovorabfrage machen zu lassen?

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Antworten (9)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Weltenwandlerin Weltenwandlerin

    Du kannst jederzeit einen Versicherungsmakler bestellen und versuchen, diese BUV abzuschließen. Es erfolgt dann eine Gesundheitsprüfung bzw. anhand der Angaben im Antrag wird die Versicherung dann prüfen, ob ein Abschluss überhaupt möglich ist. Und falls ihr bereits den Verdacht habt, dass die Erkrankung einen Abschluss unmöglich machen wird, einfach bei einem Versicherungsbüro des Vertrauens anrufen und kurz den Fall schildern. Die können gut Auskunft geben. Da ich meine Tochter vor kurzem versichert habe, weiß ich, dass die Versicherungen bei Vorerkrankungen SEHR sensibel sind. Wobei ich euch auch nur empfehlen kann, diese anzugeben, sonst zahlt ihr die Beiträge umsonst, denn die Versicherung wird sich im Versicherungsfall weigern, die Leistungen der BUV auszuzahlen.

    Gerade bei BUV hängt oftmals soviel Geld in der Luft, dass die Versicherungen sich sehr gut absichern, was ja auch richtig ist. Beispielsweise eine Krankenschwester mit einem Bandscheibenvorfall wird Probleme haben, eine BUV abschließen zu können.

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    Antwort von HerbertVater HerbertVater

    Eine Risiko-Vorabfrage bei einem privaten Versicherer ist immer kostenlos! Aber die Antwort kann ich Dir jetzt schon sagen... Risiko-Aifschlag bei der Prämie oder Ausschluss des Risikos.

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    Antwort von pilot350 pilot350

    Bei Vorerkrankungen wird die BU diese Krankheiten und ihre möglichen Folgen im Vertrag ausschließen. BU ist wie eine Haftpflichtversicherung für ein Auto. Du brauchst sie nicht, nur für den Fall des Unfalls. Deshalb der Ausschluß.

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    Antwort von Power100 Power100

    Normalerweise macht ein Versicherungsmakler eine Voranfrage. Dies sollte man auch nützen, da dieser die Möglichkeit hat mehrere Versicherungen anzufragen. Eine andere Möglichkeit ist eventuell über den Arbeitgeber - falls eine Gruppenversicherung für Betr. Altersvorsorge besteht - hier gibt es oft eine vereinfachte Gesundheitsprüfung. Und Berufsunfähigkeit kann auch als Direktversicherung (Betriebl. ) abgeschlossen werden

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    Antwort von PKVSpezi PKVSpezi

    Hallo Wagman, in diesem Fall, würde ich mir auf jeden Fall erst einmal die gesundheitlichen Einschränkungen genauestens erläutern lassen, da oftmals gute Möglichkeiten bestehen, auch kranke Menschen vernünftig unter zu bringen. Eine BU ohne Gesundheitsfragen halte ich für völligen Quatsch!!! Zumeist werden die Beiträge mit den Überschüssen deiner Versicherung verrechnet. Wenn du jetzt einen Versicherer hast, der keine Gesundheitsprüfung durchführt, kannst du davon ausgehen, dass sich so etwas sehr schnell herumspricht. Das heißt, dass sehr viele Kranke den Weg zu dieser Versicherung suchen werden. Da dann natürlich die Schadenfallquote sehr hoch sein wird, werden die Überschüsse auch sehr gering sein und der Beitrag dadurch sehr hoch. Außerdem wird es bei einem solchen Versicherer mit Sicherheit eine sehr hohe Klagequote geben. Wenn eine BU wenig sinnvoll ist, bietet eine Dread Disease eine hervorragende Alternative! Solltest du weitere Fragen haben oder ein Angebot wünschen, schreib mir einfach eine Nachricht unter [...] Dort kannst du mir direkt eine Nachricht schreiben. Außerdem findest du dort meine Emailadresse.

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    Antwort von malli malli

    zwar ist jede risikobeurteilung eine einzelfallentscheidung aber es ist doch so das man als vermittler erfahrungswerte hat!wenn es was "schlimmes" ist kann man es nur ausschließen! dann muss man aber noch für sich selber entscheiden wie sinvoll dann noch die BU ist. lg malli

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    Antwort von Schokolade Schokolade

    Eine medizinische Vorabanfrage kostet bei einem Makler z.B. erst mal nichts. Wenn es zu einem Abschluss kommt, erhält ja der Makler eine Provision, das ist seine Bezahlung.

    Es gibt natürlich auch Erkrankungen, bei denen man so gut wie sicher sagen kann, dass das keinen Sinn macht. Du kannst ja hier mal reinlesen und schauen, ob die Erkrankung Deiner Schwester mit aufgeführt ist:

    http://www.wegweiser-berufsunfaehigkeitsversicherung.de/artikel/id/9

    Ganz klar gilt aber natürlich, dass der individuelle Fall geprüft werden muss und das geht am besten über kostenlose, anonyme medizinische Vorabanfragen.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung - das erscheint mir kein guter Weg. Schließlich soll die Versicherung bei Krankheit ja auch leisten und auch ziemlich viel leisten (z.B. 1000.- EURO monatliche BU-Rente über 25 Jahre, das sind dann 300000.- EURO). Wie soll das gehen, wenn ich sich jeder versichern kann, der schon eine Erkrankung hat. Das kann ich mir dann nur so vorstellen, dass in den Bedingungen steht, dass keinerlei Vorerkrankungen mitversichert werden und dann ist mehr ausgeschlossen als bei einem Vertrag, bei dem die Erkrankungen der letzten 5 Jahre abgefragt werden.

    Kommentar von fairBerater fairBeraterfairBerater

    Ohne Gesundheitsprüfung, trotzdem ohne Einschränkungen im Versicherungsschutz, und Vorerkrankungen sind nicht ausgeschlossen! Es gelten die selben Bedingungen wie in der BU mit Gesundheitsprüfung. Ja, das geht (unter bestimmten technischen Voraussetzungen).

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    Antwort von fairBerater fairBerater

    Es gibt auch Möglichkeiten, eine BU ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen, und das muss nicht zwangsläufig teurer sein.

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    Antwort von Ploync Ploync

    Die Gesundheitsfragen beantwortet dir so ziemlich jede Krankenversicherung über einen separaten Fragebogen. Dabei solltet ihr nur beachten, dass ihr keinen „Probeantrag“ stellt. Als Sicherheit würde ich zusätzlich den Passus streichen lassen, bei dem ihr damit einverstanden seid, die Gesundheitsfragen in einen Pool einfließen zu lassen. Anschließend wird euch die jeweilige Krankenkasse eine Auswertung zusenden, in der ihr erfahrt wie sie das Risiko einschätzen und unter welchen Bedingungen ein Vertrag zustande kommen würde.

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